• 12.08.2015, 10:38:43
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BZÖ-Korak: Bundesregierung kürzt Sozialleistungen in Kärnten überproportional

„Sparpläne dieser Art gibt es in anderen Bundesländern nicht“

Utl.: „Sparpläne dieser Art gibt es in anderen Bundesländern nicht“ =

Klagenfurt (OTS) - "Ich habe vollstes Verständnis für die
Hilfeschreie vieler sozialer Einrichtungen", sagt LAbg. Willi Korak
über neu bekannt gewordene Sparpläne der Bundesregierung im
Sozialbereich. Diese würden, bezugnehmend auf einen Bericht in einer
Kärntner Tageszeitung, das südlichste Bundesland unverhältnismäßig
treffen. "Gespart wird auf dem Rücken der Schwachen und Kranken. Der
Gipfel der Frechheit ist aber, dass in Kärnten wie in keinem anderen
Bundesland eingespart werden soll. So stehen beispielsweise massive
Einschnitte bei der Hilfe von Hörbehinderten an. Die Aidshilfe wird
gleich um 50 Prozent gekürzt und betrifft die Bundesländer Kärnten,
Vorarlberg und Salzburg. Das von diesen Bundesländern abgezogene Geld
wird eins zu eins für Aidskranke in Wien verwendet. Es kann kein
Zufall sein, dass diese Maßnahmen kurz vor Beginn des Wiener
Landtags- und Gemeinderatswahlkampfes bekannt werden".

Korak fordere vom Landeshauptmann endlich ein Machtwort. "Es wird
Zeit, dass Landeshauptmann Kaiser in Wien auf den Tisch klopft. Seine
Sozialreferentin wird regelrecht vorgeführt und der Landeshauptmann
schweigt. Das BZÖ spricht sich klar gegen Einschnitte in diesen
wichtigen Bereichen aus", sagt Korak. Wenn man Kürzungen schon
hinnehmen müssen, sollten diese auf alle Bundesländer gleichmäßig
verteilt werden.

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