Andreas Jilly zum neuen Bundesobmann der AktionsGemeinschaft gewählt

Jilly sieht die AktionsGemeinschaft als einzige Fraktion, welche die Interessen der Studierenden über ideologische Grabenkämpfe stellt.

Wien (OTS) - Während des AG-Sommertreffens wurde Andreas Jilly zum Bundesobmann der größten ÖH-Fraktion gewählt. Jilly studiert Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Der 23jährige wird in den kommenden Jahren von seinen zwei Stellvertretern Peter Wiltsche, der bereits bei der ÖH-Wahl 2015 als 3. Spitzenkandidat der AG zur Wahl stand, und Daniela Spießberger, die bisher in der Fakultätsvertretung des Juridicums in Wien tätig war, unterstützt.

Andreas Jilly betont, dass es die Aufgabe als größte ÖH-Fraktion ist, die Studierenden gegenüber der Politik zu vertreten und dabei auf die Ausfinanzierung des Hochschulsektors zu drängen. "Wie wir bei der letzten ÖH-Wahl wieder einmal gesehen haben, ist die AktionsGemeinschaft die einzige Fraktion, die sich wirklich für die Interessen der Studierenden einsetzt und sich für Verbesserungen an den Hochschulen stark macht. Diese Arbeit werden wir fortsetzen und der Politik mit Konzepten zur Bewältigung der Platzproblematik, zur sozialen Absicherung der Studierenden und zur Verbesserung der Lehre an den Hochschulen entgegentreten ", so Jilly.

Der neue Bundesobmann will sich gegen die ideologischen Grabenkämpfe und politische Indoktrination der anderen ÖH-Fraktionen an den Hochschulen stellen und sieht die Meinung der Studierenden als Grundlage für die Ausrichtung der Studierendenpolitik. Im Gegensatz zur jetzigen ÖH-Führung aus FLÖ, GRAS, VSStÖ und FEST will er weiterhin die Studierenden zur ÖH-Politik befragen und daraus die künftigen Forderungen der AG ableiten.

Andreas Jilly will weiterhin auf die Erreichung der Förderungsmarke von 2% des BIP für den tertiären Bildungssektor und die Einführung eines österreichweiten Studententickets drängen. Einen besonderen Fokus möchte der Student auf die nationale und internationale Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen legen. So soll die Anrechenbarkeit zwischen den Hochschulen erleichtert werden und für alle Studierenden ein Auslandssemester möglich sein. Dies möchte er durch den Abbau von Barrieren, wie die unterschiedlichen Semesterbeginnzeiten in Europa und durch ausreichende finanzielle Förderungen für Auslandssemester erreichen.

Abschließend ruft Bundesobmann Jilly die Studierenden auf, sich nicht von der verfehlten ÖH-Politik der "Stillstandskoalition" abschrecken zu lassen. "Das Studium ist die beste Zeit des Lebens. Wir von der Aktionsgemeinschaft arbeiten täglich dafür, dass es auch so bleibt. Jeder, der uns auf diesen Weg begleiten und sich engagieren will, ist in der AG herzlich willkommen", so Jilly abschließend.

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