• 08.08.2015, 18:00:03
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KURIER: Mohamed Mahmoud schrieb Entschuldigungsmail

"Bitte sei mir nicht böse", schrieb der Austro-Dschihadist kurz vor Veröffentlichung des Tötungsvideos an seinen Vater.

Utl.: "Bitte sei mir nicht böse", schrieb der Austro-Dschihadist
kurz vor Veröffentlichung des Tötungsvideos an seinen Vater. =

Wien (OTS/Kurier) - Zumindest seinem Vater gegenüber scheint der
Austro-Dschihadist Mohamed Mahmoud (30) so etwas wie Reue für die
Tötung zweier Geisel im Namen des Islamischen Staates zu empfinden.
Vor rund vier Wochen, zur Zeit des Fastenmonats Ramadan, verfasste er
laut dem am Sonntag erscheinenden KURIER ein eMail an seinen Vater.
"Bitte sei mir nicht böse und verzeihe mir", schrieb ihm Mohamed nur
ganz kurz. Offenbar ist das Schreiben kurz vor dem (mutmaßlichen)
Mord verfasst worden.

Sein Vater Sami Mahmoud vertraute dies dem KURIER an, dem er als
einziges Medium überhaupt ein Interview gab, wie er betonte. In dem
eineinhalbstündigen Gespräch schildert er ausführlich, wie sich sein
Sohn "in mehreren Stufen" radikalisierte. Er habe Osama bin Laden
verehrt und darüber hatten Vater und Sohn auch oft diskutiert. "Bin
Laden hat ihn sehr fasziniert, vor allem dass er reich war, aber
trotzdem wie ein armer Mensch lebte", schildert sein Vater.

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