ÖVP Landstraße: Das Andenken an Friedrich Zawrel wird durch die Aussagen der FPÖ Landstraße beschmutzt!

Aussagen der Bezirks-FPÖ auf das Schärfste zu verurteilen

Wien (OTS) - "Die aktuellen Aussagen des Bezirksrats der FPÖ Landstraße, Alfred Strasser, in Zusammenhang mit der Benennung einer Schule, sind auf das Schärfste zu verurteilen und dürfen keinesfalls unkommentiert bleiben. Hier wird das Andenken an einen Mann, der unglaubliches erleiden musste, durch vollkommen sinnbefreite und komplett deplatzierte Aussagen beschmutzt", so die Spitzenkandidatin der ÖVP Landstraße Bezirksrätin Sabine Schwarz in Reaktion auf einen Bericht des "Falter". Die FPÖ möchte die Schulbenennung nach Friedrich Zawrel verhindern und argumentiert mit Gerichtsurteilen, die teilweise vor 1945 getroffen wurden. Dazu ist zu sagen, dass alle Urteile und Vorstrafen vom Bundespräsidenten aufgehoben wurden und Friedrich Zawrel mehrfach von der Republik geehrt wurde.

Ende Februar diesen Jahres ist Friedrich Zawrel verstorben. Er war ein österreichischer Überlebender des NS-Euthanasieprogrammes "Am Spiegelgrund". Sein Leben wird durch ein falsches Gutachten von Heinrich Gross geprägt, den er später als ehemaligen Arzt in der NS-Tötungsklinik überführte. "Sein starker Wille sollte ihm nicht nur das Leben als Bub retten, sondern trug maßgeblich dazu bei, dass Friedrich Zawrel die furchtbaren Gräueltaten des NS Regimes immer wieder aufzeigen konnte. Dass er es sich zur Aufgabe machte, seine Erfahrungen und Erlebnisse in Schulen zu erzählen, war ein Beitrag zur Sensibilisierung unserer Kinder, den man nicht genug wertschätzen kann", so Schwarz.

"Es ist ein Skandal, welche Entgleisungen sich die FPÖ Landstraße leistet. Zuerst die Demonstration gegen Kriegsflüchtlinge vor dem Asylheim in Erdberg. Nun die höchst zweifelhaften Aussagen zu Friedrich Zawrel! Es ist schäbig - aber gleichzeitig auch durchschaubar - wenn man mit Urteilen vor 1945 gegen eine Sache argumentiert! Wie kann eine Partei, die so menschenverachtend arbeitet, die Interessen der Landstraßerinnen und Landstraßer vertreten", so auch der Klubobmann der ÖVP Landstraße Georg Keri und er rät der SPÖ Landstraße abschließend: "Distanzieren sie sich von solchen Aussagen. Immerhin konnte die SPÖ der Argumentation bezüglich der Vorstrafen von Friedrich Zawrel durchaus etwas abgewinnen! Eine rot-blaue Allianz in dieser Frage kann auch nicht im Interesse der SPÖ sein!"

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