- 29.07.2015, 13:17:33
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ÖVP Landstraße: Das Andenken an Friedrich Zawrel wird durch die Aussagen der FPÖ Landstraße beschmutzt!
Aussagen der Bezirks-FPÖ auf das Schärfste zu verurteilen
Utl.: Aussagen der Bezirks-FPÖ auf das Schärfste zu verurteilen =
Wien (OTS) - "Die aktuellen Aussagen des Bezirksrats der FPÖ
Landstraße, Alfred Strasser, in Zusammenhang mit der Benennung einer
Schule, sind auf das Schärfste zu verurteilen und dürfen keinesfalls
unkommentiert bleiben. Hier wird das Andenken an einen Mann, der
unglaubliches erleiden musste, durch vollkommen sinnbefreite und
komplett deplatzierte Aussagen beschmutzt", so die Spitzenkandidatin
der ÖVP Landstraße Bezirksrätin Sabine Schwarz in Reaktion auf einen
Bericht des "Falter". Die FPÖ möchte die Schulbenennung nach
Friedrich Zawrel verhindern und argumentiert mit Gerichtsurteilen,
die teilweise vor 1945 getroffen wurden. Dazu ist zu sagen, dass alle
Urteile und Vorstrafen vom Bundespräsidenten aufgehoben wurden und
Friedrich Zawrel mehrfach von der Republik geehrt wurde.
Ende Februar diesen Jahres ist Friedrich Zawrel verstorben. Er war
ein österreichischer Überlebender des NS-Euthanasieprogrammes "Am
Spiegelgrund". Sein Leben wird durch ein falsches Gutachten von
Heinrich Gross geprägt, den er später als ehemaligen Arzt in der
NS-Tötungsklinik überführte. "Sein starker Wille sollte ihm nicht nur
das Leben als Bub retten, sondern trug maßgeblich dazu bei, dass
Friedrich Zawrel die furchtbaren Gräueltaten des NS Regimes immer
wieder aufzeigen konnte. Dass er es sich zur Aufgabe machte, seine
Erfahrungen und Erlebnisse in Schulen zu erzählen, war ein Beitrag
zur Sensibilisierung unserer Kinder, den man nicht genug wertschätzen
kann", so Schwarz.
"Es ist ein Skandal, welche Entgleisungen sich die FPÖ Landstraße
leistet. Zuerst die Demonstration gegen Kriegsflüchtlinge vor dem
Asylheim in Erdberg. Nun die höchst zweifelhaften Aussagen zu
Friedrich Zawrel! Es ist schäbig - aber gleichzeitig auch
durchschaubar - wenn man mit Urteilen vor 1945 gegen eine Sache
argumentiert! Wie kann eine Partei, die so menschenverachtend
arbeitet, die Interessen der Landstraßerinnen und Landstraßer
vertreten", so auch der Klubobmann der ÖVP Landstraße Georg Keri und
er rät der SPÖ Landstraße abschließend: "Distanzieren sie sich von
solchen Aussagen. Immerhin konnte die SPÖ der Argumentation bezüglich
der Vorstrafen von Friedrich Zawrel durchaus etwas abgewinnen! Eine
rot-blaue Allianz in dieser Frage kann auch nicht im Interesse der
SPÖ sein!"
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