- 29.07.2015, 12:28:25
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Niki Lauda und Samuel Koch am 30. Juli zu Gast in „Stöckl.“
Wien (OTS) - Im Juli und August gibt es ein Wiedersehen mit ganz
besonderen Ausgaben des ORF-Nighttalks Stöckl." - am Donnerstag, dem
30. Juli 2015, steht um 23.00 Uhr in ORF 2 die Ausgabe mit den beiden
Grenzgängern Niki Lauda und Samuel Koch auf dem Programm. Es folgen
das Gipfeltreffen der Showgrößen Thomas Gottschalk, Mirjam
Weichselbraun und Kai Joachim Kulenkampff (6. August) sowie das
Aufeinandertreffen der ehemaligen Ehepartner Erika Pluhar und André
Heller (20. August) und der beiden Unterhaltungsgrößen Otto Schenk
und Michael Niavarani (27. August).
Die Leben von Niki Lauda und Samuel Koch sind geprägt von
Grenzerfahrungen, die sie im Sport gesucht und gefunden haben, aber
auch von schrecklichen Unfällen und dem Ringen mit dem Tod. Trotz des
großen Altersunterschieds verbindet die beiden Männer nicht nur ihr
Schicksal und dessen öffentliche Aufarbeitung, sondern auch die
daraus geformte Einstellung zum Leben, der unbändige Wille zu kämpfen
und der Blick nach vorne.
Seit seinem Unfall bei "Wetten, dass ..?" im Dezember 2010 sitzt
Samuel Koch im Rollstuhl, ist vom Hals abwärts gelähmt. Doch der
ehemalige Leistungsturner kämpft sich zurück ins Leben. Heute
studiert er Journalistik und Schauspiel in Hannover. Trotz so mancher
Rückschläge: "Wenn ich es radikal formuliere, dann gibt es seit
Jänner/Februar 2011 kaum motorische Fortschritte, also keine neuen
Muskeln, die ich bewegen kann, aber sensorisch passiert immer noch
viel", so Koch. An den Unfall denkt er noch oft zurück: "Man geht
schon immer einmal wieder im Kopf durch, was man falsch gemacht haben
könnte." Trotzdem zählt für den jungen Mann der Blick nach vorne.
Warum der Glaube bei der Bewältigung seines Schicksals eine große
Rolle spielt und er die Hoffnung nicht aufgibt, eines Tages wieder
laufen zu können, erzählt er in "Stöckl".
Der große Preis vom Nürburgring 1976: Der Ferrari des jungen Niki
Lauda rast in die Streckenbegrenzung, der Treibstofftank explodiert.
Es sind Bilder, die um die Welt gehen. Die Folgen des Unfalls und der
mediale Umgang mit den Verbrennungen machten dem dreifachen
Formel-1-Weltmeister sehr zu schaffen. Trotzdem stieg er einen Monat
später wieder ins Rennauto und zwei Jahre später stampfte er im
Alleingang ein Luftfahrtunternehmen aus dem Boden. Auch im
Privatleben war der heute fünffache Vater ein Grenzgänger. Was ihn
antreibt und warum er immer wieder Extremerfahrungen gesucht hat,
erzählt er bei Barbara Stöckl.
"Stöckl." ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
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