Niki Lauda und Samuel Koch am 30. Juli zu Gast in „Stöckl.“

Wien (OTS) - Im Juli und August gibt es ein Wiedersehen mit ganz besonderen Ausgaben des ORF-Nighttalks Stöckl." - am Donnerstag, dem 30. Juli 2015, steht um 23.00 Uhr in ORF 2 die Ausgabe mit den beiden Grenzgängern Niki Lauda und Samuel Koch auf dem Programm. Es folgen das Gipfeltreffen der Showgrößen Thomas Gottschalk, Mirjam Weichselbraun und Kai Joachim Kulenkampff (6. August) sowie das Aufeinandertreffen der ehemaligen Ehepartner Erika Pluhar und André Heller (20. August) und der beiden Unterhaltungsgrößen Otto Schenk und Michael Niavarani (27. August).

Die Leben von Niki Lauda und Samuel Koch sind geprägt von Grenzerfahrungen, die sie im Sport gesucht und gefunden haben, aber auch von schrecklichen Unfällen und dem Ringen mit dem Tod. Trotz des großen Altersunterschieds verbindet die beiden Männer nicht nur ihr Schicksal und dessen öffentliche Aufarbeitung, sondern auch die daraus geformte Einstellung zum Leben, der unbändige Wille zu kämpfen und der Blick nach vorne.

Seit seinem Unfall bei "Wetten, dass ..?" im Dezember 2010 sitzt Samuel Koch im Rollstuhl, ist vom Hals abwärts gelähmt. Doch der ehemalige Leistungsturner kämpft sich zurück ins Leben. Heute studiert er Journalistik und Schauspiel in Hannover. Trotz so mancher Rückschläge: "Wenn ich es radikal formuliere, dann gibt es seit Jänner/Februar 2011 kaum motorische Fortschritte, also keine neuen Muskeln, die ich bewegen kann, aber sensorisch passiert immer noch viel", so Koch. An den Unfall denkt er noch oft zurück: "Man geht schon immer einmal wieder im Kopf durch, was man falsch gemacht haben könnte." Trotzdem zählt für den jungen Mann der Blick nach vorne. Warum der Glaube bei der Bewältigung seines Schicksals eine große Rolle spielt und er die Hoffnung nicht aufgibt, eines Tages wieder laufen zu können, erzählt er in "Stöckl".

Der große Preis vom Nürburgring 1976: Der Ferrari des jungen Niki Lauda rast in die Streckenbegrenzung, der Treibstofftank explodiert. Es sind Bilder, die um die Welt gehen. Die Folgen des Unfalls und der mediale Umgang mit den Verbrennungen machten dem dreifachen Formel-1-Weltmeister sehr zu schaffen. Trotzdem stieg er einen Monat später wieder ins Rennauto und zwei Jahre später stampfte er im Alleingang ein Luftfahrtunternehmen aus dem Boden. Auch im Privatleben war der heute fünffache Vater ein Grenzgänger. Was ihn antreibt und warum er immer wieder Extremerfahrungen gesucht hat, erzählt er bei Barbara Stöckl.

"Stöckl." ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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