Ö3-Verkehrsprognose vom 31. Juli bis 2. August: Höhepunkt der Sommer-Reisewelle

Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg, Beach-Volleyball-EM in Klagenfurt, Villacher Kirchtag & Arlberg-Giro

Wien (OTS) - Das stärkste Reisewochenende des Sommers steht bevor! Unsere deutschen Nachbarn in Bayern und in Baden-Württemberg starten in die Sommerferien. Am Samstag erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion kilometerlange Staus auf den klassischen Nord-Süd-Urlauberstrecken. Hinzu kommen am Wochenende die Beachvolleyball-EM in Klagenfurt und der Villacher Kirchtag.

Der Hauptreisestrom in den Süden folgt der Route von München über Salzburg auf der Tauernautobahn (A10) Richtung Villach. Am Samstag sind die A1 und die A10 im Raum Salzburg bis Salzburg-Süd schnell überlastet. Große Stauwahrscheinlichkeit besteht in Salzburg auch auf der A10 vor den Baustellenbereichen vor Hüttau, vor Flachauwinkel und vor St. Michael, in Kärnten außerdem im Raum Villach vor dem Oswaldibergtunnel. Erst ab dem späteren Nachmittag wird der Reisestrom nach und nach weniger.

Am Samstag meidet man am besten die Karawanken Autobahn (A11) Richtung Slowenien. Wer vor dem einröhrigen Karawankentunnel in den Urlauberstau gerät, wartet bis zu zwei Stunden lang. Ausweichen kann man entweder über die Südautobahn, Arnoldstein und Italien oder - als PKW-Fahrer - auch über die B91 und den Loiblpass.

Die Pyhrnautobahn (A9) ist eine gern genutzte Alternative für den Weg nach Südeuropa, speziell für Slowenien- und Kroatien-Urlauber. Stockt der Verkehr vor den Tunnelketten bei Inzersdorf und Klaus, kann es bereits in Oberösterreich zu längeren Wartezeiten kommen. In der Steiermark ist in diesem Fall eine Blockabfertigung vor dem Gleinalmtunnel kurz nach dem Knoten St. Michael sehr wahrscheinlich.

In Slowenien überlastet ist ab Samstagvormittag die Autobahnverbindung A4 von Maribor Richtung Zagreb vor dem Autobahnende bei Ptuj. In Kroatien müssen AutofahrerInnen auf der Umfahrung Zagreb mit ausgedehnten Staus rechnen, auch auf der Autobahn A1 im Raum Karlovac.

In Tirol wird die Brennerautobahn (A13) zur Stauzone, besonders Richtung Italien vor der Mautstelle Schönberg, vor dem Gegenverkehrsbereich bei Nösslach und in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing, aber auch Richtung Innsbruck im Raum Brenner. Mit Wartezeiten über eineinhalb Stunden muss man am Samstag auf der Fernpassstrecke (B179) im gesamten Verlauf rechnen, besonders zwischen Füssen und Heiterwang und rund um den Fernpass. Vor den Tunneln bei Lermoos und Füssen wird es zu Blockabfertigungen kommen. Auch im Zillertal (B169) wird der Verkehr nur blockweise durch den Brettfalltunnel gelotst, wenn die Anreise zu stark wird.

In Bayern ist die Autobahn-Verbindung über das "Große Deutsche Eck" die am stärksten frequentierte Reiseroute, also die Autobahnen A8, Salzburg - München, und A93, Kufstein - Rosenheim. Im vorigen Sommer verzeichnete die Ö3-Verkehrsredaktion am "Bayern-Samstag" eine bis zu 30-km-lange Kolonne, die sich von München Richtung Adria wälzte. Damit muss man auch heuer wieder rechnen.

In Niederösterreich kommt es auf der B7, der Brünner Straße, vor der Stadtdurchfahrt von Poysdorf immer wieder zu langen Wartezeiten. Hier sind auch an diesem Wochenende Urlaubsheimkehrer auf der Rückreise nach Tschechien und Polen.

Beach Volleyball-EM in Klagenfurt

Das Klagenfurter Strandbad verwandelt sich bis Sonntag für die Beach Volleyball Europameisterschaft zur "größten Sandkiste Europas". Wer von Wien anreist, fährt am besten über die A2, die Südautobahn, bis zur Ausfahrt Klagenfurt-See. Von Deutschland kommend führt der direkte Weg über die A10, die Tauerntautobahn, bis zum Knoten Villach - und dann weiter auf der A2 bis Klagenfurt. Die Parkplätze beim Klagenfurter Strandbad sind sehr bald ausgelastet. Gegenüber von Minimundus wurde ein Campingplatz eingerichtet. Von den Parkplätzen entlang der B70c und beim Stadion pendeln Shuttlebusse zum Veranstaltungsgelände. Die Ö3-Verkehrsredaktion empfiehlt eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Autobuslinien 40 und 41 fahren vom Klagenfurter Hauptbahnhof zum Heiligengeistplatz, die Linien 10 und 12 vom Heiligengeistplatz zur Endstation beim Strandbad und die Linie 62 von der Haltestelle Klagenfurt-West zum Europapark. Von dort sind alle Veranstaltungsbereiche zu Fuß erreichbar.

Villacher Kirchtag

Die Stadt Villach steht am Wochenende ganz im Zeichen des Villacher Kirchtags. Zum größten Brauchtumsfest Österreichs werden bis Sonntag mehr als 400.000 Besucher erwartet. Hauptattraktionen sind sieben Bühnen, der große Vergnügungspark, 240 Stände, 130 Einzelveranstaltungen und der Trachtenfestzug am Samstag mit mehr als 3.500 Teilnehmern und dutzenden Blasmusikkapellen. Die gesamte Innenstadt wird für PKW und Busse gesperrt. Ein großer Auffangparkplatz befindet sich auf der SEZ-Straße am Drau-Ufer. Von dort gelangt man in 15 Minuten zu Fuß in die Innenstadt. Aus der Umgebung pendeln Nachtbusse der "Stadt-Umland Regionalkooperation Villach" von Donnerstag bis Samstag zwischen den Umlandgemeinden und Villach.

Radrennen rund um den Arlberg

In Tirol und Vorarlberg findet am Sonntag der fünfte Arlberg GIRO statt, ein internationaler Rad-Event. Start und Ziel sind in St. Anton am Arlberg. Der 148-km-lange Rundkurs führt die rund 1.300 Teilnehmer ab 6.00 Uhr früh auf der B197 über den Arlbergpass, durch das Klostertal (L97) nach Bludenz, weiter zur Silvretta-Hochalpenstraße (L188) und von dort durch das Tiroler Paznauntal (B188) zum Ausgangspunkt nach St. Anton zurück. 2.400 Höhenmeter müssen bewältigt werden. Der Verkehr wird entlang der Strecke immer wieder angehalten. Erschwerend kommt heuer hinzu, dass der Arlbergtunnel auf der S16 bis November wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist und die Teilnehmer am Arlbergpass auf den Transitverkehr treffen. Das Rennende wird für 17.00 Uhr erwartet.

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