Allianz Risk Pulse: Bis 2023 dreimal mehr E-Bikes auf Europas Straßen

Boom: Jedes achte neugekaufte Fahrrad in Österreich ein E-Bike EU-Durchschnitt: 7,8 Prozent nutzen das Rad im Alltag Trend: Immer mehr Berufstätige steigen um

Wien (OTS) - Der aktuelle Allianz Risk Pulse zeigt, wie sich urbane Mobilität durch die rasante Zunahme von Fahrrädern mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb ändert. Im Jahr 2014 wurden weltweit insgesamt 32 Millionen E-Bikes mit elektronischer Fahrunterstützung verkauft, bis 2023 soll die jährliche Verkaufszahl laut Allianz Experten um 27 Prozent auf 40,3 Millionen anwachsen, für Europa wird ein Anstieg um etwa das Dreifache gegenüber 2014 prognostiziert. Dabei macht der globale Trend auch vor Österreich nicht halt:
"E-Bikes sind auf dem Vormarsch und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit", erklärt Kurt Benesch, Leiter des Allianz Kundenservices. Aktuell gibt es hierzulande bereits mehr als 200.000 Elektro-Fahrräder, alleine 50.000 E-Bikes wurden 2014 angeschafft. Damit war im vergangenen Jahr bereits jedes achte neu gekaufte Fahrrad ein E-Bike, wie Zahlen des VCÖ belegen.

E-Bikes: Junge Berufstätige als Trendsetter

Berechnungen haben ergeben, dass derzeit durchschnittlich 7,8 Prozent aller Verkehrsteilnehmer innerhalb der Europäischen Union ihr Rad im Alltag dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen. Während in den Niederlanden beinahe jeder Dritte (31,2 Prozent) auf das Rad zurückgreift, sind es hierzulande im Moment acht Prozent: Tendenz steigend. Damit liegt Österreich im Mittelfeld, knapp über dem europäischen Durchschnitt. Immer häufiger wird dabei auch auf E-Bikes zurückgegriffen, da diese mittlerweile nicht nur für Senioren eine praktische Alternative darstellen. Wie aus dem Allianz Risk Pulse hervorgeht, sind E-Bikes speziell bei jungen Berufstätigen immer beliebter, da auch längere Strecken zum Büro problemlos bewältigt werden können, ohne dabei auf andere Verkehrsmittel angewiesen zu sein.

Sicherheitstipps: Beide Hände auf den Lenker, Ohrstöpsel raus

Erste aussagekräftige Ergebnisse zur Unfallhäufigkeit von Elektrorädern wird es aus Sicht des Allianz Zentrums für Technik aller Voraussicht nach frühestens 2016 geben. Trotzdem steht bereits heute fest, dass Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet sind: 12,2 Prozent aller auf Österreichs Straßen getöteten oder verletzten Menschen waren laut aktuellsten Statistiken des Kuratoriums für Verkehrssicherheit Radfahrer. Als steigende Gefahr orten Allianz Experten das Thema Ablenkung beim Radfahren: Wie beim Autofahren gehören auch auf dem E-Bike beide Hände an den Lenker, um rasch auf das Verkehrsgeschehen reagieren zu können. Vom Telefonieren und SMS-Schreiben am Rad sollte daher abgesehen werden - die Verwendung von Mobiltelefonen ist auch am E-Bike verboten und kann von der Polizei geahndet werden. Hinzu kommt: Auch auf Musik sollte vollständig verzichtet werden. Gerade für E-Bike-Benutzer und Radfahrer ist die akustische Wahrnehmung besonders wichtig, da das Gehör sozusagen Rück- und Seitenspiegel ersetzt. "Die Polizei kann zu laute Musik zwar kaum nachweisen, doch niemand sollte sich und andere Verkehrsteilnehmer in erhöhte Unfallgefahr bringen", erklärt Dr. Jörg Kubitzki, Verkehrsexperte im Allianz Zentrum für Technik (AZT).

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