- 29.07.2015, 09:00:01
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Allianz Risk Pulse: Bis 2023 dreimal mehr E-Bikes auf Europas Straßen
Boom: Jedes achte neugekaufte Fahrrad in Österreich ein E-Bike EU-Durchschnitt: 7,8 Prozent nutzen das Rad im Alltag Trend: Immer mehr Berufstätige steigen um
Utl.: Boom: Jedes achte neugekaufte Fahrrad in Österreich ein E-Bike
EU-Durchschnitt: 7,8 Prozent nutzen das Rad im Alltag
Trend: Immer mehr Berufstätige steigen um =
Wien (OTS) - Der aktuelle Allianz Risk Pulse zeigt, wie sich urbane
Mobilität durch die rasante Zunahme von Fahrrädern mit einem
elektromotorischen Hilfsantrieb ändert. Im Jahr 2014 wurden weltweit
insgesamt 32 Millionen E-Bikes mit elektronischer Fahrunterstützung
verkauft, bis 2023 soll die jährliche Verkaufszahl laut Allianz
Experten um 27 Prozent auf 40,3 Millionen anwachsen, für Europa wird
ein Anstieg um etwa das Dreifache gegenüber 2014 prognostiziert.
Dabei macht der globale Trend auch vor Österreich nicht halt:
"E-Bikes sind auf dem Vormarsch und erfreuen sich immer größerer
Beliebtheit", erklärt Kurt Benesch, Leiter des Allianz
Kundenservices. Aktuell gibt es hierzulande bereits mehr als 200.000
Elektro-Fahrräder, alleine 50.000 E-Bikes wurden 2014 angeschafft.
Damit war im vergangenen Jahr bereits jedes achte neu gekaufte
Fahrrad ein E-Bike, wie Zahlen des VCÖ belegen.
E-Bikes: Junge Berufstätige als Trendsetter
Berechnungen haben ergeben, dass derzeit durchschnittlich 7,8 Prozent
aller Verkehrsteilnehmer innerhalb der Europäischen Union ihr Rad im
Alltag dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen. Während
in den Niederlanden beinahe jeder Dritte (31,2 Prozent) auf das Rad
zurückgreift, sind es hierzulande im Moment acht Prozent: Tendenz
steigend. Damit liegt Österreich im Mittelfeld, knapp über dem
europäischen Durchschnitt. Immer häufiger wird dabei auch auf E-Bikes
zurückgegriffen, da diese mittlerweile nicht nur für Senioren eine
praktische Alternative darstellen. Wie aus dem Allianz Risk Pulse
hervorgeht, sind E-Bikes speziell bei jungen Berufstätigen immer
beliebter, da auch längere Strecken zum Büro problemlos bewältigt
werden können, ohne dabei auf andere Verkehrsmittel angewiesen zu
sein.
Sicherheitstipps: Beide Hände auf den Lenker, Ohrstöpsel raus
Erste aussagekräftige Ergebnisse zur Unfallhäufigkeit von
Elektrorädern wird es aus Sicht des Allianz Zentrums für Technik
aller Voraussicht nach frühestens 2016 geben. Trotzdem steht bereits
heute fest, dass Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet
sind: 12,2 Prozent aller auf Österreichs Straßen getöteten oder
verletzten Menschen waren laut aktuellsten Statistiken des
Kuratoriums für Verkehrssicherheit Radfahrer. Als steigende Gefahr
orten Allianz Experten das Thema Ablenkung beim Radfahren: Wie beim
Autofahren gehören auch auf dem E-Bike beide Hände an den Lenker, um
rasch auf das Verkehrsgeschehen reagieren zu können. Vom Telefonieren
und SMS-Schreiben am Rad sollte daher abgesehen werden - die
Verwendung von Mobiltelefonen ist auch am E-Bike verboten und kann
von der Polizei geahndet werden. Hinzu kommt: Auch auf Musik sollte
vollständig verzichtet werden. Gerade für E-Bike-Benutzer und
Radfahrer ist die akustische Wahrnehmung besonders wichtig, da das
Gehör sozusagen Rück- und Seitenspiegel ersetzt. "Die Polizei kann zu
laute Musik zwar kaum nachweisen, doch niemand sollte sich und andere
Verkehrsteilnehmer in erhöhte Unfallgefahr bringen", erklärt Dr. Jörg
Kubitzki, Verkehrsexperte im Allianz Zentrum für Technik (AZT).
Downloads im Internet unter
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Foto: Kurt Benesch ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
Foto: Dr. Jörg Kubitzki ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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