- 28.07.2015, 12:23:56
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25. Todestag Bruno Kreiskys – Kanzler Faymann: Kreiskys Wertehaltungen sind uns auch heute Aufgabe und Verpflichtung
Faymann: „Kreisky hat die österreichische Außenpolitik geprägt wie kaum ein anderer“ – „Einsatz für moderne Bildungspolitik und Arbeitsplätze auch heute Hauptanliegen der SPÖ“
Utl.: Faymann: „Kreisky hat die österreichische Außenpolitik geprägt
wie kaum ein anderer“ – „Einsatz für moderne Bildungspolitik
und Arbeitsplätze auch heute Hauptanliegen der SPÖ“ =
Wien (OTS/SK) - Morgen jährt sich der Todestag des ehemaligen
Bundeskanzlers, SPÖ-Vorsitzenden Bruno Kreisky zum 25. Mal. Aus
diesem Anlass erinnert Bundeskanzler, SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann
an das "innen- wie außenpolitisch zeitlose Vermächtnis" Kreiskys:
"Seine Werthaltungen und Prinzipien sind heute Aufgabe, Verpflichtung
und Herausforderung für unsere, aber auch für die künftigen
politischen Generationen." Bruno Kreiskys Haltungen, die er damals so
vehement vertreten habe, zum Beispiel die, wie wichtig
Verteilungsgerechtigkeit für den Wohlstand und für eine Gesellschaft
ist, seien heute aktueller denn, so Faymann. ****
Mit der Ära Bruno Kreisky sind zahlreiche wegweisende
Errungenschaften verbunden, die einen grundlegenden
gesellschaftlichen Wandel herbeiführten und von denen die Menschen in
Österreich bis heute profitieren: "Moderne Bildungspolitik,
Gleichberechtigung, Einsatz für Arbeitsplätze und soziale
Gerechtigkeit sind in der Tradition Kreiskys auch heute die
politischen Hauptanliegen der SPÖ", sagt Kanzler Faymann.
Kreiskys offensive Außen- und Europapolitik, die er als aktive
Neutralitäts- und Friedenspolitik betrieb, sicherte Österreich eine
stabile sicherheitspolitische Basis zwischen Ost und West und
verschaffte dem Land weltweit hohes Ansehen. "Kreisky hat die
österreichische Europa- und Außenpolitik geprägt wie kaum ein
anderer", so Faymann. Die immer wichtiger werdende Rolle Österreichs
als Gastgeber für internationale Konferenzen gipfelte in der
Etablierung Wiens als UNO-Standort. "Wien ist dank Kreisky auch heute
noch Ort der internationalen Begegnungen", erinnert Faymann an die
kürzlich in Wien erfolgreich beendeten Atomverhandlungen mit dem
Iran. Auch den Weichen für die europäische Integration bereitete
Kreisky schon als Außenminister vor.
Mit dem Namen Bruno Kreisky bleiben darüber hinaus Verbesserungen im
Familienrecht sowie der konsequente Ausbau des Sozial- und
Wohlfahrtsstaates verbunden, laut Kreisky die "größte politische
Errungenschaft des 20. Jahrhunderts". Der Kampf gegen Armut war
Kreisky eines der wichtigsten Anliegen, ebenso ein liberales
gesellschaftliches Klima und Chancengerechtigkeit. Einige Beispiele
sind die rechtliche Gleichstellung der Frau, die Schaffung des
Umwelt- und Gesundheitsministeriums, die Volksanwaltschaft, die
40-Stunden-Woche, mehr Mindesturlaub, Einführung des Zivildienstes,
Einführung der Fristenlösung, des Mutter-Kind-Passes, Mitbestimmung
an Schulen und Universitäten.
"Am 29. Juli gedenken wir eines großen Sozialdemokraten und
Staatsmanns, eines der wichtigsten Wegbereiter unserer offenen
Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, und Gründer des solidarischen
Sozialsystems, das ein Wesensmerkmal unseres Landes geworden ist", so
Bundeskanzler Faymann. (Schluss) bj/up
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