Bundesherr und erfundene Titulierung? "Strenggläubige Muslim" -Rasurbefreiung!

Interessanterweise gibt es z.B. in der Türkei keine derartigen Ausnahmeregelungen für „streng-, mittel- und leichtgläubige“ Muslime nicht. Warum in Österreich?

Wien (OTS) - Ich stieß unlängst in einem Profil-Artikel (20. Juli 2015, Titel: "Fingerübung") auf den Hinweis, dass für Muslime beim Bundesheer eine Rasurbefreiung gilt: "Weist ein Rekrut bei der Stellung oder beim Einrücken allerdings eine Bestätigung der IGGiÖ ("Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich") vor, dass er ein streng gläubiger Muslim sei, wird er von der Rasurpflicht befreit. So sieht es ein Erlass des Verteidigungsministeriums vor. "


An dieser Stelle müssen wir infolgedessen "Einspruch" erheben: 


Eine etwaige Definition eines "strenggläubigen Muslim" gibt es weder im Koran, noch in den demokratischen Ländern, in denen mehrheitlich Muslime und Musliminnen leben, beispielsweise in der Türkei. 

Dieser Begriff "strenggläubiger Muslim" ist nach unsere Meinung eine erfundene Titulierung, die die österreichischen Behörden und die Mehrheitsgesellschaft unter dem Vorwand "Respekt gegenüber Andersgläubigen" und "Religionsfreiheit" erfunden haben. Im Koran wird wiederholt darauf hingewiesen, dass niemand, nichteinmal der Prophet Mohammed selbst, wissen kann, wer gläubig oder ungläubig ist, sondern dass dies eine Angelegenheit zwischen Gott und Mensch ist (in mehreren Versen). Diese revolutionären Grundsätze im Koran werden heute leider absichtlich verschwiegen. Warum? Dummheit oder Ignoranz? Interessanterweise gibt es z.B. in der Türkei keine derartigen Ausnahmeregelungen für "streng-, mittel- und leichtgläubige" Muslime - alle müssen am Tag des Einrückens glattrasiert sein und auch die Kopfhaare müssen sehr kurz geschnitten sein (1-3 mm) und zwar dauerhaft - bis zum Ende der Militärzeit.

Eine Analyse von Birol Kilic

Ich werde hier nicht die autochthonen Österreicher mit Vollbart verteidigen, die auch gerne ihre Barttracht während des Grundwehrdienstes behalten möchten, aber glatt rasiert sein müssen. Aber...."Die Zeit verlangt Wahrheit, die ganze Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Es muß noch dahin kommen, daß keiner dem andern eine Ohrfeige übelnehmen darf, wofern letztere nur aus einer teuren Überzeugung entsprang. Kein Briefgeheimnis, kein Hausgeheimnis! Alle diese obsoletenBegriffe müssen fallen! Alles muß öffentlich sein!" (Karl Immermann (1977), Münchhausen.)

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