- 27.07.2015, 12:30:01
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Mobiles Breitband mit LTE bringt bereits jetzt große Chancen für Standort Oberösterreich
- Ende 2015 über 90 Prozent der Bevölkerung mit LTE von T-Mobile versorgt - Grundlagenstudie Breitband für Oberösterreich
Utl.: - Ende 2015 über 90 Prozent der Bevölkerung mit LTE von
T-Mobile versorgt
- Grundlagenstudie Breitband für Oberösterreich =
Wien (OTS) - Mobiles Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr weg
zu denken. Zwei von drei Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher
sagen, dass "mobiles Internet das Leben erleichtert", für jeden
zweiten ist "Internet ein wichtiger Bestandteil des Alltags". 60
Prozent der Menschen in Oberösterreich halten die ständige
Verfügbarkeit von Internet auch in entlegenen Gebieten für sehr
wichtig, österreichweit liegt dieser Wert mit 66 Prozent sogar noch
höher. Das sind drei signifikante Aussagen aus der Grundlagenstudie
Breitband, die von T-Mobile im April 2015 auf Basis einer
repräsentativen Befragung in ganz Österreich durchgeführt wurde"Wir
stehen mitten in einer digitalen Transformation des Alltags, die alle
unsere Lebensbereiche erfasst", erklärt dazu Andreas Bierwirth, CEO
von T-Mobile Austria, bei einem Pressegespräch in Linz. "Mobiles
Breitband gibt uns die Chance, neue kreative Zugänge zu fast allen
Problemen unserer Zeit zu finden. Wir müssen sie nur nutzen", sagte
Bierwirth.
Als Beispiel für das Potenzial mobilen Breitbands für die Lösung von
Alltagsproblemen hob Bierwirth ein Detail der Befragung hervor: Fast
ein Drittel aller Befragten in Oberösterreich nutzt mobiles Arbeiten
mehrmals in der Woche. "Alleine wenn es uns gelingt, diesen Anteil in
den nächsten Jahren auf die Hälfte der berufstätigen Menschen zu
heben, können wir sowohl den Zuwachs an Pendlerverkehr als auch die
Belastung durch Emissionen mindern." Hoffnung auf diese Entwicklung
gibt der Blick auf Schüler und Studenten ebenso wie leitende
Mitarbeiter: Diese geben bereits zu 50 Prozent an, mobiles Arbeiten
mehrmals pro Woche zu nutzen.
Um diesen Nutzen von Breitband möglichst rasch für Oberösterreich
sicher zu stellen kommt dem Ausbau von mobilem Breitband mittels LTE
besondere Bedeutung zu, erklärt Bierwirth. "LTE ist wie Glasfaser aus
der Luft und kann sehr rasch und kostengünstig auch in entlegenen
Regionen zur Verfügung gestellt werden." In den nächsten Jahren kann
damit de facto Vollversorgung erreicht werden: Derzeit steht bereits
rund 80 Prozent der oberösterreichischen Bevölkerung LTE von T-Mobile
zur Verfügung, bis Jahresende werden es über 90 Prozent sein, Ende
2016 rund 97 Prozent.
Dabei widersprechen LTE-Ausbau und die Verstärkung des Leitungsnetzes
einander nicht, erläutert Bierwirth. Für die Mobilfunkstationen seien
starke Glasfaseranbindungen Voraussetzung, damit der dort entstehende
Datenverkehr auch entsprechend befördert werden kann. Für die so
genannte "letzte Meile", die Verteilung von diesen Knotenpunkten zu
den einzelnen Haushalten und auch Betrieben, ist jedoch LTE-Mobilfunk
effizienter und kostengünstiger als einzelne Glasfaserleitungen zu
legen. Dies sei in erster Linie zur Versorgung sehr datenintensiver
Betriebe - Stichwort Industrie 4.0 - sinnvoll, sagt Bierwirth.
"Mobilfunktechnologie wird laufend leistungsfähiger. LTE bietet
derzeit Geschwindigkeiten bis zu 150 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und
wird bereits mit der nächsten Generation LTE Plus auf 220 Mbit/s
aufgerüstet. In wenigen Jahren sind wir bei 600 bis 1000 Mbit/s bei
LTE, und bereiten uns auf die Nachfolgetechnologie 5G vor. Dabei
kommt es nicht auf diese Spitzengeschwindigkeit an, sondern dass
durch diese Leistungssteigerung für alle Nutzer mehr Kapazität zur
Verfügung steht," sagt Bierwirth. "Nur so können wir das jährliche
Datenwachstum von 70 Prozent und mehr bewältigen."
Österreich hat beim Breitbandausbau im Vergleich der OECD-Staaten
deutlichen Aufholbedarf. Während beim Spitzenreiter Finnland schon
rund 165 Anschlüsse auf 100 Einwohner kommen, sind es in Österreich
erst rund 93. Auch hier zeigt der OECD-Vergleich, dass es vor allem
Mobilfunk ist, der für diese Spitzenwerte sorgt: In hoch entwickelten
Märkten sorgt Mobilfunk für rund 80 Prozent der Anschlüsse, in
Österreich erst für 71 Prozent.
"Unsere Nutzung von leistungsfähigem Breitband-Internet wird immer
mobiler. Denken Sie nur an autonome Verkehrssysteme, die heute
technisch bereits Realität sind: Ohne Mobilfunk sind diese ebenso
wenig denkbar. Und bei der Jugend sehen wir in unserer Studie, dass
ein Drittel Internet ausschließlich mobil verwendet", kommentiert
Bierwirth.
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