28. Juli: Welt-Hepatitis-Tag Motto: „Hepatitis verhindern: Es liegt an dir!“

Wien (OTS) - In Österreich leiden etwa 120.000 Menschen an einer viralen Hepatitis B oder C Erkrankung.1 Weltweit sterben pro Tag ungefähr 4.000 Menschen an den Folgen einer Lebererkrankung, oft in Folge einer Virushepatitis. Darüber hinaus gibt es jährlich weltweit etwa 1,4 Millionen Neuinfektionen von Hepatitis A.2

Der Welt Hepatitis Tag wurde ins Leben gerufen, um ein Zeichen zu setzen, für die Bedeutung von Aufklärung und Präventionsmaßnahmen, um Hepatitis Infektionen vorzubeugen.

Twitterkampagne # 4000voices

Seit 2010 betrachtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Virushepatitis als globale Gesundheitsbedrohung. 2011 wurde der Welt-Hepatitis-Tag eingeführt. Am diesjährigen Welt-Hepatitis-Tag ruft die Aktion # 4000voices weltweit 4.000 Menschen auf, sich via Twitter zu beteiligen und so auf die potentiell 4.000 Opfer, die täglich an einer Lebererkrankung sterben, hinzuweisen. Teilnehmer können entweder den Hashtag # 4.000voices im eigenen Account twittern oder auf http://www.worldhepatitisday.org/en/4000-voices ein Zeichen auf einer Aktions-Weltkarte setzen.3

Aufklärung und Information intensivieren

Je früher eine Hepatitis Infektion entdeckt wird, desto besser lässt sich diese im Allgemeinen therapieren. Viele Infektionen könnten gänzlich verhindert werden.

Hepatitis B gilt als weltweit häufigste chronische Virusinfektion der Leber.4 Das Virus ist hochinfektiös und 50- bis 100-mal ansteckender als HIV.5 Übertragen wird es durch Körperflüssigkeiten, wie Blut und Speichel. Eine Impfung kann vor einer Infektion schützen.

Auch gegen die oft unterschätzte Hepatitis A kann man sich schützen. Eine Übertragung erfolgt durch verunreinigte Gewässer oder kontaminiertes Trinkwasser, womit auch Nahrungsmittel wie Meeresfrüchte zu Virusüberträgern werden können. Das Virus kann gerade nach Urlaubsreisen auch nach Österreich transportiert werden. Das Krankheitsbild ist anfänglich unspezifisch (Fieber, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall). Klassisches Symptom ist die Gelbfärbung von Augen und Haut.

Es gibt wirksame Schutzmöglichkeiten vor Hepatitis A und B in Form von Impfstoffen. Immer noch sind über 40% der Österreicherinnen und Österreicher nicht oder nicht vollständig geimpft.6 Daher ist aktive Aufklärung zu Erkrankung und Präventionsmöglichkeit wichtiger denn je.

Empfehlung der Experten

Die Impfung gegen Hepatitis B wird laut Österreichischem Impfplan allen Bevölkerungsgruppen empfohlen, wobei die Grundimmunisierung bereits im Kindesalter erfolgen sollte. Dementsprechend ist die Impfung gegen Hepatitis B in das österreichische Kinderimpfprogramm inkludiert. Die Impfung wird darüber hinaus generell allen Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis A wird Kindern vor dem Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen, weiters auch Erwachsenen, die berufsbedingt ein erhöhtes Expositionsrisiko haben, sowie Personen mit chronischer Lebererkrankung und Personen bei Kontakt mit Hepatitis Erkrankten bzw. Virus-Ausscheidern empfohlen. Außerdem wird die Impfung allen Reisenden in Gegenden mit einem mittleren bis hohen Ansteckungsrisiko empfohlen. Dazu zählen neben Fernzielen auch Osteuropa sowie alle Mittelmeerländer. 7

Eine Impfung gegen die beiden anderen Virus-Erkrankungen, Hepatitis C und E, ist bis dato nicht verfügbar.

Um den individuellen Impfstatus zu erheben, empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Arzt.

Referenzen:

1. Hepatitis Hilfe Österreich (HHÖ) - Plattform Gesunde Leber

2. http://www.who.int/csr/disease/hepatitis/whocdscsredc2007/en/index4.html#estimated eingehsehen am 30.3.2015

3. http://www.welthepatitistag.info/home.html

4. Weekly epidemiological record, No. 40, 2009, 84, 405-420

5. Bell et al, Inf Agents an Diesase, 1: 263-269, 1992

6. Marketingreport Impactmessung der GSK-Hepatitis-Informationskampagne. Februar 2015. Spectra Marktforschung.

7. Österreichischer Impfplan 2015

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