VP-Benger: Asyl-Zustrom erreicht Grenzen der Belastbarkeit

Kärntner VP-Chef Benger: Hilfe nur für Kriegs-Flüchtlinge oder Verfolgte. Benger unterstützt Vorschlag der bayerischen CSU : "Der ist nicht radikal, der ist vernünftig"

Klagenfurt (OTS) - "Wir müssen in uns gehen und überlegen, warum 92 % der Flüchtlinge und Asylsuchenden in nur 10 europäische Länder wollen, warum der Zustrom nach Österreich so groß ist. Quoten und ständige Unterbringung lösen das schier unbewältigbare Problem nicht, weil ein Ende gar nicht absehbar ist", stellt heute VP-Chef Christian Benger dar.

Die Zahlen sind eindeutig: Derzeit bewältigt Österreich so viele Asylanträge wie Griechenland und Italien zusammen. Ganz offensichtlich sei Österreich unter Asylsuchenden heiß begehrt und ein Grund liege wohl im ganz offensichtlich attraktiven Sozialsystem. "Helfen, wo dringende Hilfe notwendig ist - das ist klar. Aber eine soziale Hängematte zur Verfügung zu stellen, kann nicht die Aufgabe sein", so Benger.

"Ich halte es da mit Bayern. Wir müssen den Zustrom jener verringern, die nur kommen, weil es für sie hier wirtschaftliche Vorteile gibt. Wenn unser attraktives Sozialsystem Grund für Asylsuchende ist, nach Österreich zu kommen, haben wir Handlungsbedarf. Denn das übersteigt auf Dauer unsere finanziellen Ressourcen", so Benger weiter.
Erst jüngst hat die Bayerische CSU bekanntlich einen drastischen Maßnahmenplan vorgelegt, um den Zustrom von Asylsuchenden, die aus wirtschaftlichen Gründen ihre Länder verlassen, zu reduzieren. Die Bayern wollen Asylwerber mit "geringer Bleibewahrscheinlichkeit" in Einrichtungen zusammenfassen, um sie schließlich zur "freiwilligen Ausreise zu bewegen". So sei auf europäischer Ebene endlich Bewegung in Sicht, weil die Länder an finanzielle, organisatorische und personelle Grenzen stoßen.

Ein Beispiel für Österreichs soziale Attraktivität ist die Mindestsicherung, sie sei laut Benger zu hinterfragen, vor allem, wo der soziale Missbrauch gestiegen ist. "Die Vorschläge, statt der vollen Mindestsicherung Sachleistungen auszugeben, sind ein gangbarer Weg für die Zukunft", so Benger.
Denn erhalten Asylsuchende den Flüchtlingsstatus, erlangen sie damit das volle Zutrittsrecht zum Arbeitsmarkt und zu den Sozialleistungen unseres Landes. "Das ist aus reinem Hausverstand auf Dauer nicht schaffbar", stellt Benger fest. (Schluss)

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