• 25.07.2015, 10:35:01
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VP-Benger: Asyl-Zustrom erreicht Grenzen der Belastbarkeit

Kärntner VP-Chef Benger: Hilfe nur für Kriegs-Flüchtlinge oder Verfolgte. Benger unterstützt Vorschlag der bayerischen CSU : "Der ist nicht radikal, der ist vernünftig"

Utl.: Kärntner VP-Chef Benger: Hilfe nur für Kriegs-Flüchtlinge oder
Verfolgte. Benger unterstützt Vorschlag der bayerischen CSU :
"Der ist nicht radikal, der ist vernünftig" =

Klagenfurt (OTS) - "Wir müssen in uns gehen und überlegen, warum 92 %
der Flüchtlinge und Asylsuchenden in nur 10 europäische Länder
wollen, warum der Zustrom nach Österreich so groß ist. Quoten und
ständige Unterbringung lösen das schier unbewältigbare Problem nicht,
weil ein Ende gar nicht absehbar ist", stellt heute VP-Chef Christian
Benger dar.

Die Zahlen sind eindeutig: Derzeit bewältigt Österreich so viele
Asylanträge wie Griechenland und Italien zusammen. Ganz
offensichtlich sei Österreich unter Asylsuchenden heiß begehrt und
ein Grund liege wohl im ganz offensichtlich attraktiven Sozialsystem.
"Helfen, wo dringende Hilfe notwendig ist - das ist klar. Aber eine
soziale Hängematte zur Verfügung zu stellen, kann nicht die Aufgabe
sein", so Benger.

"Ich halte es da mit Bayern. Wir müssen den Zustrom jener verringern,
die nur kommen, weil es für sie hier wirtschaftliche Vorteile gibt.
Wenn unser attraktives Sozialsystem Grund für Asylsuchende ist, nach
Österreich zu kommen, haben wir Handlungsbedarf. Denn das übersteigt
auf Dauer unsere finanziellen Ressourcen", so Benger weiter.
Erst jüngst hat die Bayerische CSU bekanntlich einen drastischen
Maßnahmenplan vorgelegt, um den Zustrom von Asylsuchenden, die aus
wirtschaftlichen Gründen ihre Länder verlassen, zu reduzieren. Die
Bayern wollen Asylwerber mit "geringer Bleibewahrscheinlichkeit" in
Einrichtungen zusammenfassen, um sie schließlich zur "freiwilligen
Ausreise zu bewegen". So sei auf europäischer Ebene endlich Bewegung
in Sicht, weil die Länder an finanzielle, organisatorische und
personelle Grenzen stoßen.

Ein Beispiel für Österreichs soziale Attraktivität ist die
Mindestsicherung, sie sei laut Benger zu hinterfragen, vor allem, wo
der soziale Missbrauch gestiegen ist. "Die Vorschläge, statt der
vollen Mindestsicherung Sachleistungen auszugeben, sind ein gangbarer
Weg für die Zukunft", so Benger.
Denn erhalten Asylsuchende den Flüchtlingsstatus, erlangen sie damit
das volle Zutrittsrecht zum Arbeitsmarkt und zu den Sozialleistungen
unseres Landes. "Das ist aus reinem Hausverstand auf Dauer nicht
schaffbar", stellt Benger fest. (Schluss)

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