SP-BV-Hora: Bereits an die 2.000 Unterschriften für einen grünen Donaukanal

Petition für Donaukanal ohne Konsumzwang trifft Nerv der AnrainerInnen

Wien (OTS/SPW-K) - An die 2.000 Unterschriften sammelten die Anrainerinnen und Anrainer der Leopoldstadt, bis dato, um ihrer Forderung nach einem "grünen Donaukanal ohne Konsumzwang" Nachdruck zu verleihen. Konkret soll auf dem Abschnitt des Donaukanals -zwischen der Schweden- und Marienbrücke auf Seite der Leopoldstadt -eine konsumfreie Grünfläche samt Baumbestand geschaffen werden.

"Die Tatsache, dass innerhalb weniger Wochen an die 2.000 Unterschriften gesammelt wurden, zeigt, dass diese Petition einen sensiblen Nerv getroffen hat", sagt Charly Hora, Bezirksvorsteher der Leopoldstadt, anlässlich der BürgerInneninitiative.
Die gesammelten Unterschriften wurden gestern, Freitag, dem Petitionsausschuss zwecks Prüfung übergeben.

"Mit dem Begehren, eine Naherholungsfläche für Anrainerinnen und Anrainer zu schaffen, steigt auch die Lebensqualität in diesem Grätzl, von der insbesondere auch Seniorinnen und Senioren profitieren können. In einer schnelllebigen Gesellschaft wie die unsere, in der der Konsumgedanke oberste Priorität zu haben scheint, ist es absolut wichtig und notwendig, Flächen und Orte zu schaffen, die zum Erholen und Einkehren einladen", erklärt Hora weiter.

Der Abschnitt des Donaukanals zwischen der Schwedenbrücke und Marienbrücke im Herzen Wiens ist nicht nur für viele Leopoldstädter, sondern auch für Touristen ein begehrter Hotspot. Obwohl die Leopoldstadt zu den grünsten Bezirken Wiens zählt, bietet diese Gegend jedoch verhältnismäßig wenige Grünflächen. "Das soll sich künftig ändern", sagt Hora.

SP-Ramskogler: "Petitionsrecht bedeutet Mitspracherecht für alle BürgerInnen"

Für die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Sonja Ramskogler (SP), stellt diese Initiative ein weiteres nützliches Instrument der Meinungsbekundung und Mitgestaltung dar. " Es ist schön zu sehen, wie BürgerInneninitiativen zur konstruktiven Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Stadt beitragen, indem z.B. öffentliche Grünflächen, die von BürgerInnen verlangt werden, geschaffen, oder Wohnsammelgaragen, die Platz, Zeit und Geld sparen, gebaut werden. Wir nehmen die Bedürfnisse und Anforderungen der BürgerInnen ernst und bieten den Menschen mit dem Petitionsrecht ein Stück mehr Demokratie", so Ramskogler.

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