- 25.07.2015, 10:00:01
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SP-BV-Hora: Bereits an die 2.000 Unterschriften für einen grünen Donaukanal
Petition für Donaukanal ohne Konsumzwang trifft Nerv der AnrainerInnen
Utl.: Petition für Donaukanal ohne Konsumzwang trifft Nerv der
AnrainerInnen =
Wien (OTS/SPW-K) - An die 2.000 Unterschriften sammelten die
Anrainerinnen und Anrainer der Leopoldstadt, bis dato, um ihrer
Forderung nach einem "grünen Donaukanal ohne Konsumzwang" Nachdruck
zu verleihen. Konkret soll auf dem Abschnitt des Donaukanals -
zwischen der Schweden- und Marienbrücke auf Seite der Leopoldstadt -
eine konsumfreie Grünfläche samt Baumbestand geschaffen werden.
"Die Tatsache, dass innerhalb weniger Wochen an die 2.000
Unterschriften gesammelt wurden, zeigt, dass diese Petition einen
sensiblen Nerv getroffen hat", sagt Charly Hora, Bezirksvorsteher der
Leopoldstadt, anlässlich der BürgerInneninitiative.
Die gesammelten Unterschriften wurden gestern, Freitag, dem
Petitionsausschuss zwecks Prüfung übergeben.
"Mit dem Begehren, eine Naherholungsfläche für Anrainerinnen und
Anrainer zu schaffen, steigt auch die Lebensqualität in diesem
Grätzl, von der insbesondere auch Seniorinnen und Senioren
profitieren können. In einer schnelllebigen Gesellschaft wie die
unsere, in der der Konsumgedanke oberste Priorität zu haben scheint,
ist es absolut wichtig und notwendig, Flächen und Orte zu schaffen,
die zum Erholen und Einkehren einladen", erklärt Hora weiter.
Der Abschnitt des Donaukanals zwischen der Schwedenbrücke und
Marienbrücke im Herzen Wiens ist nicht nur für viele Leopoldstädter,
sondern auch für Touristen ein begehrter Hotspot. Obwohl die
Leopoldstadt zu den grünsten Bezirken Wiens zählt, bietet diese
Gegend jedoch verhältnismäßig wenige Grünflächen. "Das soll sich
künftig ändern", sagt Hora.
SP-Ramskogler: "Petitionsrecht bedeutet Mitspracherecht für
alle BürgerInnen"
Für die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Sonja Ramskogler (SP),
stellt diese Initiative ein weiteres nützliches Instrument der
Meinungsbekundung und Mitgestaltung dar. " Es ist schön zu sehen, wie
BürgerInneninitiativen zur konstruktiven Verbesserung und
Weiterentwicklung unserer Stadt beitragen, indem z.B. öffentliche
Grünflächen, die von BürgerInnen verlangt werden, geschaffen, oder
Wohnsammelgaragen, die Platz, Zeit und Geld sparen, gebaut werden.
Wir nehmen die Bedürfnisse und Anforderungen der BürgerInnen ernst
und bieten den Menschen mit dem Petitionsrecht ein Stück mehr
Demokratie", so Ramskogler.
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