Schmid: „Wo FPÖ draufsteht, ist Skandal drinnen“

Causa „ideen.schmiede“ weitet sich immer mehr aus – Für Strache-Vertrauten Kickl wird es immer enger – Was wusste FPÖ-Obmann von angeblichen „Kickl-Back-Zahlungen“?

Wien (OTS/SK) - "Wo FPÖ draufsteht, ist Skandal drinnen" - so kommentiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid einen Bericht im heutigen Ö1-"Morgenjournal". Demnach soll sich die Affäre um angebliche illegale Parteienfinanzierung ausweiten, und zwar ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen die Kärntner Freiheitlichen wegen des Verdachts der Untreue. "Auf der Weste der selbsternannten blauen Saubermänner findet sich bald kein weißer Fleck mehr, so lang ist inzwischen die Liste der Verfehlungen. Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, wird demnächst über dem Eingang der FPÖ-Parteizentrale der Satz ‚Es gilt die Unschuldsvermutung‘ angebracht." ****

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer stellt sich in erster Linie die Frage, was FPÖ-Chef Strache über die gesamten Vorkommnisse gewusst hat. "Es gibt in dieser Causa massive Vorwürfe gegen Straches engsten Vertrauten Generalsekretär Kickl und auch gegen den für Parteifinanzen zuständigen FPÖ-Bundesgeschäftsführer Weixelbaum. Dass Strache von alldem, was sich rund um die FPÖ-Werbeagentur - Stichwort angebliche ‚Kickl-Back-Zahlungen‘ - abgespielt hat, nichts gewusst hat, ist kaum vorstellbar", so Schmid am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Immer enger werde es jedenfalls für "Dichterkönig Kickl", nachdem nun auch gegen die Werbeagentur "ideen.schmiede", deren heimlicher Hälfte-Eigentümer Kickl gewesen sein soll, ermittelt wird. "‚Unser Geld für unsere Leut‘ - inzwischen wird immer klarer, wie der FPÖ-Slogan von Kickl tatsächlich gemeint war." (Schluss) ps/bj

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