- 23.07.2015, 15:42:07
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AKNÖ: ERGO soll auch Verantwortung übernehmen
Garantie hält wieder nicht, was sie verspricht
Utl.: Garantie hält wieder nicht, was sie verspricht =
Wien (OTS) - Mehreren tausend KundInnen der Ergo-Versicherung könnten
finanzielle Verluste bei ihren Lebensversicherungspolizzen ins Haus
stehen. Die Lösung wäre einfach, sagen die Konsumentenschützer der
Wiener und NÖ Arbeiterkammer: ERGO soll wertgesicherte
Kapitalgarantie selbst übernehmen.
Durch die in die Abbaugesellschaft übertragenen Anleihe fürchten
viele Versicherte um ihre investierten Beträge. Zusätzlich stiftet
die Ergo Versicherung mit Ihren Informationsschreiben mehr Verwirrung
als Klarheit. Die extrem kurze Überlegungsfrist sorgt zusätzlich für
Unruhe. Dabei gibt es eine einfache und unbürokratische Lösung.
AKNÖ-Experte Ernst Hafrank fordert: "ERGO soll wertgesicherte
Kapitalgarantie am Laufzeitende bei den privaten
Versicherungsverträgen selbst übernehmen".
Und täglich grüßt das Murmeltier
Auch bei der Pleite der Lehman Brothers kam es fast zu den gleichen
Problemen, da das Investmenthaus für viele Versicherungsprodukte der
Garantiegeber war. Nur wurde nicht lange diskutiert, viele
Versicherungsgesellschaften haben damals rasch reagiert und die
Kunden schadlos gehalten. "Diese Vorgehensweise sollte auch für die
ERGO Vorbild sein, denn wir sehen hier die Versicherungsgesellschaft
klar in der Verantwortung!", sagt Gabriele Zgubic,
Konsumentenschützerin der AK Wien.
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