• 23.07.2015, 13:10:40
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ÖVAG-Abwicklung durch staatsnahe Abbaugesellschaft immigon: ERGO fordert faire Behandlung von Privatkunden

ERGO vertritt mit aller Kraft Interessen der Kunden

Utl.: ERGO vertritt mit aller Kraft Interessen der Kunden =

Wien (OTS) -

• Laufendes Anleihe-Rückkaufprogramm von immigon für Privatkunden
ungeeignet
• ERGO fordert faires Rückkaufprogramm für Privatkunden
• Kunden müssen nicht an Rückkaufprogrammen teilnehmen
• Sie haben das Recht, ihre Verträge bis zum Laufzeitende zu halten
• ERGO vertritt mit aller Kraft Interessen der Kunden

Die Abwicklungsgesellschaft immigon (vormals ÖVAG), an der die
Republik Österreich maßgeblich beteiligt ist, hat kurzfristig ein
Rückkaufprogramm für ÖVAG-Anleihen gestartet. Es läuft vom 10. Juli
bis zum 28. Juli 2015 und bietet Investoren die Möglichkeit, die von
ihnen gehaltenen ÖVAG-Anleihen der immigon zum Rückkauf anzubieten.
Das Programm basiert auf einem sogenannten Tender-Verfahren. Es
richtet sich aber mittelbar auch an Privatkunden von ERGO mit
Indexgebundenen Lebensversicherungen, die mit ÖVAG-Anleihen, die bei
Vertragsabschluss mit einem A-Rating ausgestattet waren, unterlegt
sind. Das Tender-Verfahren ist auf institutionelle Investoren
zugeschnitten und aus Sicht der ERGO für Privatkunden völlig
ungeeignet: Es ist komplex und die Fristen sind extrem kurz.

Josef Adelmann, Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung: "Ich
kann die Vorgangsweise der immigon nicht nachvollziehen. Sie hat auf
die Bedürfnisse der Privatkunden überhaupt keine Rücksicht genommen.
Wir fordern ein faires Rückkaufprogramm für Kunden, die vorzeitig
ihren Vertrag auflösen wollen. Eines ist aber klar: Die Kunden müssen
nicht zurückkaufen. Sie haben das Recht, ihren Vertrag bis zum
Laufzeitende aufrechtzuerhalten."

ERGO vertritt mit aller Kraft die Interessen ihrer Kunden. immigon
hat gegenüber ERGO bestätigt, ein derartiges Privatkundenprogramm
auflegen zu wollen. Auf Nachdruck von ERGO hat immigon zudem
zugesichert, dass ERGO-Kunden auch an diesem künftigen
Privatkundenprogramm teilnehmen können. ERGO wird darauf drängen,
dass die Fristen ausreichend lang sind und faire Kurse von immigon
angeboten werden.

Keine Verpflichtung für Kunden, an Rückkaufprogrammen
teilzunehmen

Die Privatkunden der ERGO müssen an keinem dieser Rückkaufprogramme
teilnehmen. Sie haben weiterhin das Recht, am Ende ihrer
Vertragslaufzeit den sich aus den Anleihebedingungen ergebenden
Auszahlungsbetrag zu erhalten. Die staatsnahe immigon hat gegenüber
der Öffentlichkeit stets betont, dass sie in der Lage sein werde,
ihre Gläubiger zu befriedigen. Zu dieser Einschätzung kommt auch die
vom Handelsgericht Wien beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ernst & Young. Eine hundertprozentige Garantie gibt es dafür aber
nicht.

ERGO hat ihre Kunden unverzüglich über die Details des aktuellen
Rückkaufprogramms informiert, um ihnen eine Entscheidungshilfe zu
bieten. Das Tender-Verfahren sieht drei Varianten vor: 1. Der Kunde
hält an seinem Vertrag fest. 2. Der Kunde beauftragt ERGO, Anleihen
zu den von immigon festgesetzten Mindestpreisen einzulösen. 3. Der
Kunde beauftragt ERGO, die Anleihen zu einem höheren Preis der
immigon anzubieten. Um eine Orientierungshilfe für einen höheren
Preis zu geben, haben wir den Kunden die Maikurse bekanntgegeben.

Laufendes Tender-Verfahren: zu niedrige Mindestpreise und zu
kurze Fristen

Die Mindestkurse, die immigon im laufenden Rückkaufprogramm anbietet,
spiegeln aus Sicht von ERGO nicht den wahren Wert der Anleihen und
damit der Lebensversicherungs-Verträge wider. Bezogen auf den
Nominalwert der Anleihen in den ERGO-Verträgen ergibt sich auf Basis
dieser Mindestpreise eine Reduktion um durchschnittlich 5,8 Prozent.

Die Zeit, die immigon im aktuellen Tender für die
Entscheidungsfindung zur Verfügung stellt (10. Juli bis 28. Juli
2015), ist für Privatkunden zu kurz. ERGO erhielt zudem erst am 15.
Juli 2015 von der Depotbank die Instruktionen und die Frist für die
Abgabe der Rückkaufangebote. Die Abgabe der Rückmeldung an die
Depotbank muss zum 23. Juli erfolgen. Aus Abwicklungsgründen
(Auswertung und Aufbereitung der Kundenorder zu einer Gesamtorder)
war es zudem notwendig, dass Privatkunden bis zum 21. Juli 2015 ihre
Angebote an ERGO schicken.

ERGO hat sofort nach Erhalt der Information von der Depotbank
reagiert und noch am selben Tag, am 15. Juli, ihre Kunden per
Kundenbrief informiert und wird weiterhin mit aller Kraft die
Interessen ihrer Kunden in dieser Angelegenheit vertreten.

Disclaimer

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen,
die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung
der ERGO Austria International AG beruhen. Bekannte und unbekannte
Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass
die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die
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