- 22.07.2015, 10:31:03
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Protest gegen Iran-Business-Konferenz in der WKÖ am 23.7.
STOP THE BOMB demonstriert gegen iranischen Industrieminister in Wien
Utl.: STOP THE BOMB demonstriert gegen iranischen Industrieminister
in Wien =
Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB wird am Donnerstag, den 23.7.,
von 8:00 bis 9:00 Uhr vor der Österreichischen Wirtschaftskammer in
der Wiedner Hauptstraße gegen die "Iran-EU-Konferenz" protestieren,
an der neben WKÖ-Präsident Christoph Leitl auch der iranische
Industrie- und Handelsminister Mohammad Reza Nematzadeh teilnehmen
soll. Stefan Schaden, der Sprecher von STOP THE BOMB, kritisiert:
"Österreichische und deutsche Unternehmen stehen 70 Jahre nach dem
Holocaust in der ersten Reihe, um Geschäfte mit dem antisemitischen
iranischen Regime anzubahnen. Noch bevor das Nuklearabkommen mit dem
iranischen Regime überhaupt implementiert wurde und die
Iran-Sanktionen weiterhin aufrecht sind, rührt die Wirtschaftskammer
die Werbetrommel für den Handel mit den Holocaust-Leugnern und
Israelfeinden im Iran."
Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB,
erklärt: "Derzeit ist völlig unklar, wann es in Folge des Wiener
Atomabkommens, dessen Umsetzung noch zahlreiche Hürden bereithält,
zur Aufhebung der weiterhin bestehenden Sanktionen kommt. Diese
Konferenz zeigt aber, dass Milliarden als Ergebnis des Atomdeals an
Teheran zu fließen drohen. Damit würde die Förderung des
islamistischen Terrors von Gruppierungen wie der Hisbollah oder der
Hamas ebenso neue Ausmaße annehmen wie die aggressive Expansion des
Regimes in der Region."
Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran kritisiert:
"Wer mit dem iranischen Regime Handel treibt, fällt der Opposition in
den Rücken. Der Terror gegen die iranische Bevölkerung nimmt jetzt
schon nicht ab, sondern zu: Unter dem vermeintlich ‚moderaten’
Präsidenten Hassan Rohani werden deutlich mehr Menschen hingerichtet
als unter seinem Vorgänger Ahmadinejad."
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