Grüne/Krismer: Desaster bei Vergabe der Casino-Lizenzen muss aufgeklärt werden

Grüne Klubobfrau in Niederösterreich begrüßt Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

St. Pölten (OTS) - Am 21. Juli 2014 kürte Klubobfrau Helga Krismer die Casionlizenzvergabe an Novomatic an den Standort Bruck/Leitha zum NÖ Schildbürgerstreich und stellte die berechtigte Frage: "Wer profitiert vom Spiel mit dem Glück".
"Zuerst gab es massive politische Interventionen von beiden Landeshauptleuten aus Wien und NÖ und schon wurde deren Wunschkandidat Novomatic die Lizenz zugesprochen. Novomatic profitiert damit von tausenden spielsüchtigen Menschen, die mit solch einem Glückspieltempel ins Unglück gestürzt werden", so Krismer damals.
Auf den Tag genau 1 Jahr später kippte nun der Bundesverwaltungsgericht die Bescheide für die Casino-Lizenzen -darunter auch jene Lizenz für den Standort Bruck an der Leitha - und bestätigte die Grüne Kritik von damals: wesentliche Details der Bewertungskriterien seien im Rahmen der Konzessionserteilungsverfahren den antragstellenden Unternehmen nicht im Vorhinein zur Kenntnis gebracht worden, was dem Transparenzgebot widerspreche.
Helga Krismer begrüßt diese Entscheidung: "Es war zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar, warum Novomatic den Zuschlag erhalten hatte. Jetzt gilt es zu klären, wie es zu diesem Vergabedesaster kommen konnte. Ich freue mich, dass das beharrliche Auftreten der Grünen gegen unsaubere Geschäfte, Früchte trägt."

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