- 21.07.2015, 11:51:52
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Caritas: Kleinbauern stärken, um Hunger zu besiegen (Kopie)
Caritas Österreich möchte bis 2018 für 500.000 Menschen langfristige Ernährungssicherheit schaffen - Südsudan ist eines der Schwerpunktländer der diesjährigen Hungerkampagne der Caritas
Utl.: Caritas Österreich möchte bis 2018 für 500.000 Menschen
langfristige Ernährungssicherheit schaffen - Südsudan ist
eines der Schwerpunktländer der diesjährigen Hungerkampagne
der Caritas =
Wien (KAP) - Der Kampf gegen den Hunger kann nur gewonnen werden,
wenn in den Entwicklungsländern die kleinbäuerlichen Strukturen
gestärkt werden. Das hat Caritas-Auslandshilfechef Christoph
Schweifer im "Kathpress"-Gespräch betont. Schweifer äußerte sich
anlässlich der derzeit laufenden August-Sammlung (Hungerkampagne) der
Caritas.
795 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger und Unterernährung,
täglich sterben daran 8.000 Kinder. "Kinder, die mit viel zu geringem
Gewicht auf die Welt gekommen sind oder die das erste Fieber nicht
überlebt haben. Kinder, deren Familien vor den Kämpfen in ihrer
Heimat flüchten mussten oder ihre Felder nicht bestellen konnten", so
Schweifer.
Hilfe und Entwicklung seien aber möglich: "Heute leiden weltweit um
167 Millionen Menschen weniger an Hunger als noch vor 10 Jahren. Das
macht Hoffnung und zeigt, dass wir in der Lage sind, Armut und Hunger
zu besiegen."
Die Caritas Österreich möchte bis 2018 für 500.000 Menschen
langfristige Ernährungssicherheit schaffen. Eines der
Schwerpunktländer der diesjährigen Hungerkampagne ist der Südsudan.
Das Land in Ostafrika ist seit 2011 unabhängig und damit der jüngste
Staat der Welt. In drei von zehn Provinzen tobt ein Bürgerkrieg, in
sieben sei es hingegen friedlich, wo auch langfristige Hilfsprojekte
umgesetzt werden können, so Schweifer, der vor Kurzem das Land
besuchte.
In Tombura-Yambio im Südwesten des Landes unterstützt die Caritas
u.a. ein Landwirtschaftsprojekt für Kleinbauern. Diese Region sei
prinzipiell die Kornkammer des Südsudan, erläuterte im
"Kathpress"-Gespräch der Landwirtschaftsexperte und
Entwicklungshelfer Matthias Fettback, der für die Caritas vor Ort
ist. Caritas-Mitarbeiter versuchen gemeinsam mit der Bevölkerung eine
lokal angepasste, ökologisch verträgliche sowie rationelle
Bewirtschaftung des Landes zu ermöglichen und langfristig
sicherstellen.
((ende)) GPU/GUT
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