- 20.07.2015, 11:52:02
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Freunde Israels: Wird Bundespräsident Holocaust-Leugnern die Hand geben?
Iran-Reise von Heinz Fischer „bewusstes Wegschauen, Gedankenlosigkeit oder Opportunismus“?
Utl.: Iran-Reise von Heinz Fischer „bewusstes Wegschauen,
Gedankenlosigkeit oder Opportunismus“? =
Wien (OTS) - In Teheran nahm vor wenigen Tagen der angeblich
"moderate" Präsident Hassan Rohani unter "Tod Israel"-Sprechchören am
so genannten Al-Quds-Tag in Teheran teil. In der Vergangenheit
bezeichnete Rohani Israel als "alte Wunde am Körper des Islam" und
als "eiternden Tumor". Die iranischen Revolutionsgarden erklärten die
"Zerstörung Israels" im Vorfeld des diesjährigen Quds-Tages erneut
zur "obersten Priorität." Erst vor 2 Wochen meinte der im Westen als
"gemäßigt" bezeichnete Ex-Präsident und heutige Vorsitzende des
Schlichtungsrates, Ali Akbar Hashemi Rafsandjani, Israel werde "bald
ausgelöscht werden". Und der Kommandeur der Basidschi-Milizen der
iranischen Revolutionsgarden verkündete selbst während der
Atomverhandlungen, das Ziel einer Zerstörung Israels sei "nicht
verhandelbar". Schließlich wurde von führenden Repräsentaten des
Regimes klar gestellt: Der Atom-Deal würde nichts an der Politik des
Iran in der Region oder der Unterstützung der Terror-Organisation
Hisbollah ändern.
Vor diesem Hintergrund übt der Club der Freunde Israels scharfe
Kritik an der für September geplanten Iran-Reise des österreichischen
Bundespräsidenten Heinz Fischer und erinnert den Bundespräsidenten an
seine eigenen - anlässlich eines Staatsaktes zum Ende des Zweiten
Weltkrieges am 27. April 2015 gesprochenen - Worte. Auf das NS-Regime
bezogen meinte Heinz Fischer damals: "Dazu kommt, dass bewusstes
Wegschauen, Gedankenlosigkeit oder Opportunismus es dem herrschenden
Regime erleichtert haben, seine Ziele zu verfolgen und zu erreichen.
Das Wissen um diese Wahrheit ist es, das uns zu dem Grundsatz ‚Wehret
den Anfängen‘ verpflichtet."
Wenn der Bundespräsident diese, seine eigenen Worte als Verpflichtung
ernst nimmt, müsste er seine Iran-Reise umgehend absagen. Daniel
Kapp, Sprecher der CdFI: "Es ist absolut unverständlich, wieso der
Bundespräsident so eilfertig darum bemüht ist, dem Terror-Regime im
Iran als erstes westliches Staatsoberhaupt seit 2005 seine Aufwartung
zu machen. Führende Repräsentanten dieses Staates leugnen nach wie
vor den Holocaust und rufen zur Vernichtung Israels auf. Wie bringt
Heinz Fischer das mit seinen Worten zum Kriegsende in Einklang? Wird
er am Ende doch auch Holocaust-Leugnern lächelnd die Hand geben?"
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