• 15.07.2015, 11:15:01
  • /
  • OTS0063 OTW0063

Gemeinsam gegen Krebs: während Krebsexperten aus aller Welt in Wien tagen, sammeln LäuferInnen Spendengeld für die Krebsforschung

Wien (OTS) - Beim führenden europäischen Krebskongress in Wien werden
vom 25. bis 29. September 20.000 KrebsexpertInnen
Behandlungsstrategien und die optimale Zusammenarbeit zwischen den
unterschiedlichen Fachdisziplinen diskutieren. Beim
Krebsforschungslauf, der am 26. September 2015 im Wiener Alten AKH
stattfindet, sammeln währenddessen LäuferInnen und Firmen unter dem
Motto "go the extra mile" wichtige Spendengelder für die
Krebsforschung.

Vom 25. bis 29. September 2015 findet der europäische Krebskongress
ECC2015 in Wien statt. Christoph Zielinski, Leiter des Comprehensive
Cancer Center von MedUni Wien und AKH Wien: "Wien und die
Österreichische Onkologie sind sich dieser erneuten Auszeichnung
durch die Gruppe führender europäischer Krebsspezialisten bewusst."
20.000 KongressteilnehmerInnen, werden neue Durchbrüche im Kampf
gegen Krebs diskutieren und darstellen.
Allerdings gilt die Sorge der europäischen KrebsspezialistInnen auch
den zunehmenden Kosten der neuen Krebstherapien.

Um neue Medikamente in ihrer Verhältnismäßigkeit einschätzen zu
können, hat nun die Europäische Gesellschaft für internistische
Onkologie (ESMO) ein Modell entwickelt, um die Dimension der
klinischen Wertigkeit von Krebsmedikamenten abschätzen zu können.
Zielinski war daran gemeinsam mit Kollegen aus Israel, England,
Griechenland, Italien, Niederlanden und Belgien beteiligt. Ziel des
Modells ist, in Ländern, in denen aus Kostengründen keine als optimal
einzustufenden Krebsmedikamente verabreicht werden können,
Bewusstsein für diesen Umstand zu schaffen.

"Die Frage, wem und in welcher Qualität das Gesundheitssystem zur
Verfügung steht, ist ein wichtiger Indikator für die Frage der
Lebensqualität einer Stadt. Wien setzt auf ein starkes öffentliches
Gesundheitssystem, in dem jeder Wiener und jede Wienerin die beste
medizinische Versorgung, unabhängig vom Einkommen erhält. Die
Klinische Abteilung für Onkologie zählt zu den führenden
Einrichtungen bei der Erforschung und Behandlung von
Krebserkrankungen, wovon die Patientinnen und Patienten unmittelbar
profitieren. Erkrankte Menschen sollen aber nicht nur in Wien die
Sicherheit haben, die beste medizinische Behandlung zu erhalten. Hier
ist Europa gefordert, bestimmte Therapien in allen öffentlichen
Gesundheitssystemen in der EU zugänglich zu machen. Dies könnte
beispielsweise über einen gemeinsamen Einkauf oder eine direkte
Finanzierung über EU-Mittel erfolgen", so Gesundheits- und
Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

Krebsforschungslauf: Spenden für erfolgreiche Forschung

"Die Behandlungen, die Krebspatienten in Wien erhalten, gehören zu
den besten weltweit, das zeigen Studien, die den Erfolg von
Behandlungen international vergleichen. Und auch mit neuen
Erkenntnissen in der Krebsforschung, die einer der Schwerpunkte der
Medizinischen Universität Wien ist, können unsere Experten immer
wieder aufzeigen", erklärt Markus Müller, Vizerektor für Forschung
und designierter Rektor der MedUni Wien und ergänzt: "die
Spendeneinnahmen beim Krebsforschungslauf am 26. September im Alten
AKH helfen, neue und aussichtsreiche Forschungsprojekte ins Laufen zu
bringen". Im vergangenen Jahr brachten TeilnehmerInnen und
Unternehmen, die mit eigenen Laufteams oder als Sponsoren mit dabei
waren, auf diese Weise über 100.000 Euro zusammen.

"Go the extra mile": Umgang mit Krebserkrankungen verändern

Der Krebsforschungslauf versteht sich auch als Beitrag, den Umgang
mit Krebserkrankungen in der Gesellschaft zu verändern, das Motto "go
the extra mile", das der Europäische Krebskongress nach Wien bringt,
soll das verdeutlichen. Christoph Zielinski, Leiter des Comprehensive
Cancer Centers von MedUni Wien und AKH Wien: "Patientinnen und
Patienten brauchen nicht nur eine medizinische Behandlung, hier
spielen in allen Phasen - auch wenn jemand Krebs überwunden hat
-Ängste und Unsicherheit eine große Rolle. Deshalb ist der
Krebsforschungslauf, den die MedUni Wien gemeinsam mit dem
Sportverband ASKÖ-Wien und der Universität Wien organisiert, auch
kein Lauf und Sportevent im herkömmlichen Sinne. Es geht darum, viele
Runden für die Krebsforschung zu laufen, es geht aber auch darum,
gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen und aktiv werden."

Neue Strecke und Online-Spendenplattform

Mitmachen kann jede/r: Am Sa., 26. September ab 9 Uhr ins Alte AKH
(Hof 2) kommen, gegen eine 20-Euro-Spende eine Startnummer und
Rundenkarte abholen und losstarten. Zwischen 10 und 14 Uhr ist der
Rundkurs geöffnet. Man kann jederzeit einsteigen, so viele Runden
laufen wie man möchte, sich bei einer der Labestationen erfrischen,
Pausen machen, oder aufhören. Mit dabei sind auch zahlreiche
Firmenteams, für die ihre Arbeitgeber für jede gelaufene Runde/Meile
zusätzlich 10 Euro spenden. Neu ist im neunten Jahr der Rundkurs, der
von ca. 850m auf eine Meile etwa verdoppelt wurde und jetzt auch
durch den Hof 1 und das ehemalige Garnisonsspital führt. Im August
wird auch eine Spendenplattform online gehen, auf der man sein
persönliches Fundraising-Projekt für die Krebsforschung starten kann.

20.000 KrebsexpertInnen tagen von 25.-29. September in Wien

Der Kongress der European Cancer Organisation (ECCO) zählt zu den
bedeutendsten und wird im September 20.000 MedizinerInnen aus den
verschiedensten Fachbereichen nach Wien bringen. Ein wesentliches
Ziel des Meetings ist es, die multidisziplinäre Zusammenarbeit zu
verbessern. Debattiert werden aber auch gesundheitspolitische
Fragestellungen auf europäischer Ebene.

Service:

9. Krebsforschungslauf
Sa., 26.09.2015, 10-14 Uhr
Altes AKH Wien
www.meduniwien.ac.at/krebsforschungslauf

ECC2015 Vienna - European Cancer Congress
Fr., 25.- Di., 29.09.2015
Messe Wien
www.ecco-org.eu/ecc2015

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MEU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel