• 10.07.2015, 11:04:58
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Informatikerin Katharina Krombholz ist FEMtech-Expertin des Monats Juli

Wien (OTS/BMVIT) - Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit
von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im
Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine
interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen
Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und
des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der
FEMtech-Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und
Technologie zur "FEMtech-Expertin des Monats". Im Juli fiel die Wahl
der FEMtech-Fachjury auf die junge Forscherin Katharina Krombholz.
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Die gebürtige Salzburgerin absolvierte zunächst das Masterstudium
Medieninformatik an der Technischen Universität Wien, wo sie auch
2013 mit ihrem Doktoratsstudium Informatik begann. Bereits 2012
startete Sie ihre Karriere als Forscherin bei SBA Research, einem
Forschungsinstitut für IT-Sicherheit in Wien, gegründet von der
Initiative COMET - Competence Centers for Excellent Technologies.

Schwerpunktmäßig beschäftigt sich Katharina Krombholz damit,
Sicherheitstechnologien benutzungsfreundlicher und sicherer zu
gestalten. Derzeit befasst sie sich mit der Entwicklung von
benutzbaren Privacy-Technologien für "Wearables" (z.B. Smartwatches
oder Datenbrillen wie Google Glass). Im Rahmen eines aktuellen
Projekts entwickelt sie ein Picture Privacy Policy Framework (P3F),
das dazu beitragen soll, das Problem der "analogen Lücke" zu lösen:
Die Verbreitung von Digitalkameras in mobilen Geräten sowie die
internetbasierte Veröffentlichung von Fotos auf Plattformen führten
zu einem massiven Anstieg von Fotos mit unbeabsichtigt oder
unfreiwillig fotografierten Menschen. P3F macht es möglich,
selbstgewählte Beschränkungen über die Publizierbarkeit von Fotos in
Textilmuster hinein zu kodieren. Ziel des Projektes ist es, Wege
aufzuzeigen, um die analoge Lücke zwischen Fotografien im
öffentlichen Raum und zufällig fotografierten Individuen zu
schließen.

Um jungen Frauen Technik näher zu bringen, gestaltet Katharina
Krombholz den Workshop "Sicherheit im Internet - Facebook, WhatsApp,
Instagram & Co". Dieser Workshop wird im Rahmen des Projekts
"genderfair" der TU Wien in Kooperation mit dem wienXtra-ferienspiel
angeboten und richtet sich an zehn- bis 14-jährige Mädchen.

Hinsichtlich der Thematik Frauen in Naturwissenschaft und Technik
ist die junge Forscherin der Meinung: "Ich habe mich als Frau in
einem technischen Beruf eigentlich immer sehr wohl gefühlt. Die Zeit
ist definitiv reif für Frauen in dieser männerdominierten Branche,
und ich habe mich von meinen männlichen Kollegen immer respektiert
und geschätzt gefühlt, auch wenn es natürlich Ausnahmen gab. Wichtig
finde ich jedoch auch, dass es weibliche Vorbilder in der Informatik
gibt. Mein Ziel ist es deshalb, ein Vorbild für den
ForscherInnenachwuchs zu sein."

Alle Informationen auf www.femtech.at

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das BMVIT seit 2005
Frauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich
im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Das
ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie zur
FEMtech-Expertinnendatenbank finden Sie auf www.femtech.at.
(Schluss)

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