FP-Höbart/Otzelberger: Nein zum Asylkompetenzzentrum – St. Pölten darf nicht Traiskirchen werden!

Mit 270 Prozent der Quote sind Belastungsgrenzen der Stadt massiv überschritten, Sicherheit der Bevölkerung ist zu wahren

St. Pölten (OTS) - In ihrer heutigen Pressekonferenz übten gf. FPÖ NÖ - Landesparteiobmann NAbg. Ing. Christian Höbart und St. Pöltens Stadtparteiobmann GR Mag. Klaus Otzelberger harsche Kritik an der Einrichtung eines Asylkompetenzzentrums in der NÖ Landeshauptstadt.

"Pro Tag stellen 300 bis 400 Menschen in Österreich einen Asylantrag, vom Innenministerium wird für heuer die Rekordzahl von 70 000 Asylanträgen erwartet. In den vergangenen Jahren erhielten 80 Prozent der Asylwerber negative Bescheide, da es sich bei ihnen um reine Wirtschaftsflüchtlinge handelte. SPÖ & ÖVP setzen dieser regelrechten Völkerwanderung nichts entgegen, im Gegenteil, sie öffnen der illegalen Einwanderung Tür und Tor. Land auf Land ab kommt es mit Asylwerbern zu massiven Problemen, sei es, dass sie Matratzen in ihren Unterkünften anzünden, randalieren oder Polizisten mit Essen bewerfen. Mit diesem Kompetenzzentrum werden derartige Zustände auch in St. Pölten einkehren. Wir Freiheitlichen treten daher ganz klar auf allen Ebenen dagegen auf! Die FPÖ NÖ hat auch eine Petition unter dem Titel "Stopp dem Asylchaos" gestartet, in der wir die rot-schwarze Bundesregierung auffordern, die EU-Grenzen nach australischem Vorbild abzuschotten, Österreichs Grenzen wieder zu sichern, raschere Asylverfahren umzusetzen, Asylberechtigte nach Wegfall des Fluchtgrundes wieder rückzuführen und sich dafür einzusetzen, dass die Asylfrage am jeweiligen Kontinent geklärt wird!", führt der gf. freiheitliche Landesparteiobmann aus.

Stadtparteiobmann GR Mag. Klaus Otzelberger sieht St. Pölten durch die Übererfüllung der Aufnahmequote mit 270 Prozent bereits überstrapaziert, mit dem Asylkompetenzzentrum drohen Traiskirchner Zustände.

"Die Messerstechereien der letzten Monate am Bahnhof und der Vorfall mit einer Pistole unter tschetschenischen Asylwerbern haben gezeigt, welches Gewaltpotential in diesen Menschen stecken kann. Mit der Einrichtung dieses Asylkompetenzzentrums im Polizeianhaltezentrum in der Linzer Gasse, das eine Art Verteilerzentrum wird, drohen St. Pölten Probleme, wie wir sie bereits aus Traiskirchen kennen. Außerdem werden für dieses zusätzliche Beamte gebunden werden, die dann nicht mehr für die Sicherheit der Bürger sorgen können. Es ist darüber hinaus zu befürchten, dass die neu aufgenommenen Asylwerber in den Wohnungsneubauten am ehemaligen Glanzstoffareal untergebracht werden. Die Belastungsgrenze unserer Stadt ist mit der Übererfüllung der Quote bereits mehr als überschritten, die FPÖ steht für ein sicheres und lebenswertes St. Pölten. Daher sprechen wir uns ganz klar gegen das Asylkompetenzzentrum aus und werden dahingehend in der morgigen Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen!", schließt GR Mag. Otzelberger.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Niederösterreich
Purkersdorferstraße 38
3100 St. Pölten
T: 02742/ 256 280
Mail: presse-noe@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN0001