• 09.07.2015, 11:00:05
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Moderne Architektur für U-Bahn-Linie U5

Wiener Arbeitsgemeinschaft gewinnt EU-weiten Wettbewerb – U-Bahn-Bau sorgt für Beschäftigungsschub

Utl.: Wiener Arbeitsgemeinschaft gewinnt EU-weiten Wettbewerb –
U-Bahn-Bau sorgt für Beschäftigungsschub =

Wien (OTS) - Die Planungen der neuen U-Bahn-Linie U5 schreiten zügig
voran. Wien läutet mit der U5 ein neues U-Bahnzeitalter ein. Sowohl
mit dem vollautomatischen Betrieb als auch mit einem modernen Design
soll die türkise U-Bahn-Linie neue Zeichen setzen. Eine
Arbeitsgemeinschaft aus zwei jungen Wiener Architekturbüros ("YF
Architekten" und "Franz Architekten") setzte sich dabei im Rahmen
eines EU-weiten Wettbewerbs gegenüber 32 weiteren Einreichungen
durch. Das moderne Liniendesign knüpft an die qualitativ hochwertige
Gestaltung der Wiener U-Bahn an.

"Wien ist bekannt für seine Innovationskraft auf vielen Ebenen. Das
unterstreicht auch das Siegerprojekt der zwei Wiener
Architekturbüros, die sich gegenüber starker Konkurrenz aus dem In-
und Ausland durchsetzen konnten", so Öffi-Stadträtin Renate Brauner.
Zur Auswahl des U5-Liniendesigns wurde im Oktober 2014 ein
zweistufiger, europaweiter Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Eine
Fachjury wählte aus den insgesamt 33 Einreichungen aus 8 Ländern mit
der Arbeitsgemeinschaft aus zwei jungen Wiener Architekturbüros das
siegreiche Projekt.

Das Liniendesign der U5 baut auf der bekannten Grundgestaltung der
über 45-jährigen U-Bahnbau-Geschichte auf mit einer zeitgemäßen
Interpretation und Weiterentwicklung. "Die Dynamik der U-Bahn und die
Linienfarbe bilden dabei die wesentlichen Komponenten des
Liniendesigns", so Architekt Markus Bösch. Dieses Konzept zeigt sich
sowohl in der Gestaltung der Ein- und Ausgangsbereiche mit dem
Einsatz von Glasflächen als auch am Bahnsteig. "Türkise Querstreifen
verleihen dem Raum ein dynamisches und zeitgemäßes Design", ergänzt
Architekt Robert Diem. Insgesamt steigert die moderne, helle und
freundliche Gestaltung den Wohlfühlfaktor und verstärkt damit auch
das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste.

Linie U5 und Verlängerung der U2 entlasten stark frequentierte
Linien

2018 starten nicht nur die Bauarbeiten für die neue U5, sondern auch
die Verlängerung der Linie U2. "Mit der Realisierung des
U2/U5-Linienkreuzes werden stark frequentierte Linien, wie U6 und
43er, entlastet. Das bringt kürzere Reisezeiten, weniger Umsteigen
auch für Pendlerinnen und Pendler und insgesamt mehr Komfort", so
Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

U-Bahn-Bau schafft und sichert tausende Arbeitsplätze

Der U-Bahn-Bau bringt nicht nur positive Auswirkungen für die
Fahrgäste mit sich, sondern schafft und sichert tausende
Arbeitsplätze über viele Jahre. Der Beschäftigungseffekt beläuft sich
je 100 Millionen investierter Euro auf rund 1.700
Vollzeit-Arbeitsplätze. "Umgerechnet auf die erste Bauphase - also
die Verlängerung der U2 bis zum Matzleinsdorfer Platz und dem Bau der
U5 bis Frankhplatz/AAKH - entstehen bei einer Investitionssumme von
ca. 950 Millionen Euro über 16.000 Arbeitsplätze", so Brauner.

Vollautomatische U-Bahn

Die Inbetriebnahme der Linie U5, als erste vollautomatische U-Bahn
Wiens, ist für 2023 geplant. Die Vorteile des vollautomatischen
Betriebs sind ein besseres Störungsmanagement, besseres
Kundenservice, leichteres Einhalten der Fahrpläne im Normalbetrieb
und vor allem im Störungsfall, sowie mehr Sicherheit durch
Bahnsteigtüren.

Die Aufgaben der MitarbeiterInnen werden bei vollautomatischem
U-Bahn-Betrieb in Richtung Fahrgäste erweitert und der Job
serviceorientierter und damit abwechslungsreicher. Sie sind als
Fachpersonal mit Fahrausbildung im Netz und in den Zügen mobil für
Fahrgastinformation unterwegs, um auch im Störungsfall rasch vor Ort
zu sein.

Bilder zur freien redaktionellen Verwendung (Copyright: YF
Architekten & Franz Architekten):
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