- 08.07.2015, 13:36:01
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ASFINAG: Schwere Unwetter im Großraum Bruck sorgen für Sperren auf Autobahnen
Orkanartige Windböen, Stark-Regen und Hagel verursachen Probleme auf S 35 und S 6
Utl.: Orkanartige Windböen, Stark-Regen und Hagel verursachen
Probleme auf S 35 und S 6 =
Graz (OTS) - Schwere Gewitter mit stürmischen Böen und Hagel mit
teilweise mehreren Zentimetern Durchmesser sorgen seit heute 12.30
Uhr für Verkehrsprobleme im Großraum Bruck. Zahlreiche Autofahrer
blieben in den Tunnelanlagen stehen, die daraufhin gesperrt werden
mussten. Betroffen sind die Tunnel und damit die gesamte Strecke auf
der S 6 zwischen Kapfenberg und Niklasdorf sowie auf der S 35 die
Tunnel Kaltenbach und Kirchdorf, die knapp nach 13 Uhr wieder
freigegeben werden konnten. Die S 6 konnte in Fahrtrichtung Wien um
13.30 Uhr mit Tempobeschränkung wieder freigegeben werden.
"Wir sind mit allen Mitarbeitern auf der Strecke unterwegs, um die
Autofahrer zu beruhigen und die Autobahn auch von den zahlreichen
Ästen zu befreien", berichtet Autobahnmeister Hans-Peter Schmidhofer.
Und er ergänzt: "Sofern das bei dem Unwetter möglich und für die
Mitarbeiter auch sicher ist."
Das Gewitter zieht derzeit in Richtung Osten und Mürztal, aber laut
Prognose bildet sich auch über dem Großraum Graz eine Gewitterzelle.
Um Unwetter abzuwarten, rät die ASFINAG einen der 45 ASFINAG
Rastplätze, eine der insgesamt 87 Raststätten oder auch einen
Parkplatz anzusteuern. Grundsätzlich gilt: Auf Autobahnen, im Tunnel
oder unter Brücken zu halten, ist in der Regel nicht gestattet,
sondern nur bei extremen Ausnahmesituationen, wenn man sozusagen "um
Leib und Leben" (und nicht nur um den Autolack) fürchten muss.
Folgende Grundregeln helfen dabei, sicher durch ein Unwetter zu
kommen:
Bei starkem Wind: Geschwindigkeit verringern, Abstand vergrößern,
Lenkrad mit beiden Händen festhalten! Und besondere Vorsicht, wenn
man aus einem Tunnel oder windgeschütztem Bereich wieder ins Freie
fährt. Die Kraft des Windes wird oft unterschätzt: Versuche haben
ergeben, dass ein normaler Pkw bei einer Seitenwindgeschwindigkeit
von 72 km/h und Tempo 100 um etwa einen Meter seitlich versetzt
werden kann. Bei Tempo 140 können es bereits bis zu vier Meter sein!
Bei starkem Regen und Hagel: Langsam auf Sicht weiterfahren, Abstand
stark vergrößern - Schleudergefahr - das eigene Fahrzeug sichtbarer
machen (Nebelschlussleuchte!). Sofern möglich rechtzeitig einen
Rastplatz oder eine Raststation aufsuchen und dort abwartet. Die
Liste findet sich auch auf www.asfinag.at/unterwegs/rastanlagen
Bei einem Gewitter: Hier gilt besonders, sich auf Blitze gedanklich
"vorzubereiten", um dann das Fahrzeug nicht im Schreck zu verreißen -
die Fenster geschlossen halten und keinesfalls aussteigen. Ein Auto
wirkt wie ein Faraday‘scher Käfig - im Inneren ist man vor einem
Blitzschlag geschützt.
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