ORF überträgt „Turandot“ von den Bregenzer Festspielen live am 24. Juli

Als Dreiländer-Backstageprojekt in ORF 2, SWR und SRF zwei sowie klassisch in 3sat – außerdem im ORF: Live-Eröffnung und „Hoffmanns Erzählungen“

Wien (OTS) - Große Bühne für die 70. Bregenzer Festspiele im ORF! Nach der traditionellen Live-Übertragung der Eröffnung am 22. Juli (10.20 Uhr in ORF 2 und 3sat; Aufzeichnung um 16.25 Uhr in ORF III) zeigt der ORF heuer beide Opern-Neuproduktionen unter der Leitung von Neo-Intendantin Elisabeth Sobotka: Giacomo Puccinis "Turandot" live von der Seebühne am 24. Juli (21.15 Uhr, ORF 2 und 3sat; Aufzeichnung am 26. Juli, 20.15 Uhr, ORF III) und "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach als Aufzeichnung aus dem Festspielhaus am 26. Juli (22.45 Uhr, ORF III).
Zu einem Opern-Event wird die Übertragung von Puccinis letztem Werk "Turandot". Während 3sat die Oper vollständig zeigt (Bildregie: Felix Breisach), präsentieren der ORF, das SWR Fernsehen und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Marco Arturo Marellis Neuinszenierung in besonderer Art und Weise: als Dreiländer-Backstageprojekt (Bildregie:
Torben Schmidt Jacobsen), das die schönsten Momente auf der Seebühne und die spannendsten Ereignisse hinter den Kulissen zeigt. Barbara Rett (ORF), Max Moor (SWR) und Nicole Salathé (SRF) moderieren aus zahlreichen Perspektiven.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Publikum wird Zeuge der Entstehung magischer Momente!"

"Das Erlebnis Oper ist an sich schon beeindruckend. Heuer ergänzen wir das Spektakel ‚Turandot‘ der Bregenzer Festspiele mit einer einmaligen Facette für unser Publikum", sagt ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner. "Zuschauer/innen ist es grundsätzlich nicht möglich, während einer Vorstellung hinter die Kulissen zu schauen. Der ORF wagt zum ersten Mal diesen Blick ‚backstage‘ live und bietet hier Einblicke, die in der Komplexität einer Opernvorführung so noch nicht in Kombination mit der Bühnenaufführung gezeigt wurden. Unser Publikum wird auch Zeuge der Entstehung dieser magischen Momente. Ich bedanke mich im Namen des ORF bei allen Beteiligten der Vorführung und Übertragung für die Ermöglichung dieser Einblicke."

Zeigen, wie Oper gemacht wird

"Turandot auf der Seebühne - Ein Opern-Event von den Bregenzer Festspielen" - so der Titel der Sendung von ORF, SWR und SRF - führt die Zuschauer/innen in Echtzeit u. a. zum Orchester, das vor "Geisterpublikum" spielt, in die Requisitenkammer und die Wetterküche - alles wichtige Teile des Betriebs der Bregenzer Festspiele. Die Moderatoren sprechen mit Protagonisten und Machern, befragen das Publikum, führen ein und durch die Handlung, sind live dabei, wenn sich Sängerinnen und Sänger auf ihren Auftritt vorbereiten oder Requisiteure Effekte einrichten. Während der laufenden Aufführung zeigen die drei europäischen Sendeanstalten auf diese Weise, wie Oper gemacht wird.
Die Live-Übertragung "Turandot auf der Seebühne - Ein Opern-Event von den Bregenzer Festspielen" startet am Freitag, dem 24. Juli, in ORF 2 live um 21.15 Uhr, ebenso wie die klassische Übertragung mit deutschen Untertiteln in 3sat. SWR Fernsehen und SRF zwei beginnen mit ihrer Live-Berichterstattung bereits um 21.00 Uhr.

Zur Oper

Wer Turandot erobern will, muss drei Rätsel lösen. Wer scheitert, stirbt. Die eiskalte chinesische Prinzessin Turandot hat klare Regeln. Und als Calaf die drei Rätsel löst, bringt er Turandot an den Rand des Selbstmords. Doch Calaf will nicht die Eroberung, sondern die Liebe. Er ist bereit zu sterben, wenn ihm Turandot seinen wahren Namen sagt. Deswegen darf in Peking keiner schlafen ("Nessun dorma"), denn der Name des unbekannten Prinzen soll gefunden werden. "Turandot" - das ist im wahrsten Wortsinn große Oper, ein chinesisches Epos - bestens geeignet für die spektakuläre Bregenzer Seebühne, die bereits im James-Bond-Film "Ein Quantum Trost" internationale Größe gezeigt hat. Für das herausragende Bühnenbild zeichnet Regisseur Marco Arturo Marelli verantwortlich. Die Wiener Symphoniker spielen unter der musikalischen Leitung von Paolo Carignani.

"Turandot" ist eine Koproduktion von ORF, SWR, SRF, TPC und UNITEL Classica in Zusammenarbeit mit den Bregenzer Festspielen.

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