• 08.07.2015, 09:00:01
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Allianz Naturkatastrophen-Kalender: Juli ist Unwettermonat Nummer 1

Hochsaison im Juli: Pro Tag 1.326 Naturkatastrophen-Schäden Über 80 Prozent der Schäden durch Hagel und Sturm Prognose: Zunahme von Hagel und Gewitter erwartet

Utl.: Hochsaison im Juli: Pro Tag 1.326 Naturkatastrophen-Schäden
Über 80 Prozent der Schäden durch Hagel und Sturm
Prognose: Zunahme von Hagel und Gewitter erwartet =

Wien (OTS) - In Österreich sind in den vergangenen 15 Jahren rund 4
Millionen Schäden entstanden, die auf Naturkatastrophen
zurückzuführen sind. Im "Allianz Naturkatastrophen-Kalender", der
einen Blick auf die Schadenzahlen der einzelnen Monate seit dem Jahr
2000 ermöglicht, zeigen sich deutliche Unterschiede bei der
Verteilung der Naturgefahrenrisiken. Als schadenträchtigster Monat
hat sich dabei der Juli mit 17,3 Prozent aller Schadenfälle
herausgestellt. "Österreichweit gibt es nach dieser Berechnung im
Juli durchschnittlich mehr als 41.000 Schäden durch
Naturkatastrophen, das ist etwa ein Schaden pro Minute", erklärt Mag.
Rupert Pichler, Leiter Rückversicherung und Nat-Kat-Management bei
der Allianz.

Schäden im Juli: Sturm und Hagel sind häufigste Ursachen

Die häufigsten Schäden aus Naturkatastrophen werden im Juli durch
Stürme (41,9 Prozent) und Hagelunwetter (41,8 Prozent) verursacht.
Hochwasser ist mit 15,2 Prozent die dritthäufigste Ursache. Die
Allianz Statistik zeigt, dass Hagelunwetter im Vergleich zu Stürmen
größeren finanziellen Schaden anrichten. Während ein
durchschnittlicher Sturmschaden etwa 1.000 Euro beträgt, verursachen
Hagelunwetter im Schnitt Schäden in der Höhe von über 3.000 Euro.

Hagel in Salzburg und Tirol, Stürme in Wien, Nieder- und
Oberösterreich

Kaum ein Bundesland bleibt hierzulande von einem Mix aus
Naturkatastrophen verschont. Dabei fällt auf, dass die Hagelgefahr im
Salzburger Pinzgau, im Salzkammergut und dem Tiroler Unterland am
größten ist. Stürme richten dagegen speziell vom oberösterreichischen
Innviertel über das südliche Niederösterreich bis nach Wien die
meisten Schäden an. Die meisten Hochwasserschäden gibt es häufig
entlang der Alpennordseite, ganz besonders dort, wo mittelgroße
Flüsse in die Donau münden.

Ausblick: Hagelunwetter werden weiter zunehmen

Laut Prognosen der Allianz werden speziell Hagelunwetter in Zukunft
weiter zunehmen und zu einer Erhöhung des Schadenausmaßes führen:
"Aufgrund des größer werdenden Energie- und Feuchtigkeitsgehaltes in
der Atmosphäre - eine Zunahme um 2 Grad bedeutet um bis zu 20 Prozent
mehr maximalen Wassergehalt in der Luft - muss verstärkt mit Hagel
und Gewittern gerechnet werden", erklärt Pichler.

Downloads im Internet unter
https://www.allianz.at/privatkunden/media-newsroom/
Foto: Mag. Rupert Pichler ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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