- 07.07.2015, 15:24:56
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Grüne/Mitsche/Köchl: Hetz-Aussendungen - nicht Flüchtlinge - schaden dem Kärntner Tourismus
„Ursachen Kärntner Finanznot sind heimischer Natur“
Utl.: „Ursachen Kärntner Finanznot sind heimischer Natur“ =
Klagenfurt (OTS) - "Aussendungen wie jene von Christian Ragger,
Christian Leyroutz (FPÖ) und Willi Korak (BZÖ) illustrieren
beispielhaft, wie wichtig die Grüne Kampagne für Menschlichkeit ist",
betont die Grüne Landessprecherin Marion Mitsche, "die Bevölkerung
ist hilfsbereit und versteht besser als so mancher hetzende
Politiker, dass ausgebombten Kriegsflüchtlingen einfach geholfen
werden muss." Statt die Grüne Kampagne mit Bezeichnungen zu
desavouieren, die besser ins Kinderfernsehen passen würden als in die
Politik und statt die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen als
"Asylantenschwemme" zu verhöhnen, stünde es Ragger, Leyroutz und auch
BZÖ-LAbg. Korak gut zu Gesicht, sich Gedanken darüber zu machen, dass
das Hypo- und Finanzdebakel Kärntens unter der Herrschaft ihrer
Partei, in welchen Namensvarianten auch immer damals gerade aktiv -
heraufbeschworen wurde und die seinerzeit den KärntnerInnen
entwendeten Gelder heute bitter nötig wären - übrigens nicht für die
Flüchtlinge in Bundesbetreuung, sondern für die Kärntner Bevölkerung.
Mitsche fordert: "Ragger möge sich der Realität stellen - die
Ursachen der Kärntner Finanznot sind eindeutig heimischer Natur." Die
Grünen in Kärnten wünschen sich allerdings - wie bereits mehrmals
erwähnt - eine Versachlichung der Diskussion.
"Willi Korak möge nach Krumpendorf kommen und sich mit TouristInnen
unterhalten - die finden das Engagement der Bevölkerung für
Kriegsflüchtlinge größtenteils toll und sind beeindruckt", erklärt
der für die Tourismusagenden in der Gemeinde zuständige Referent
NAbg. Matthias Köchl. Statt über irgendwelche Schäden für den
Tourismus zu fabulieren empfehle er, so wie er selber mit den
BesucherInnen direkt vor Ort zu sprechen.
"Zusammenhalt tut uns als Gesellschaft gut. Politische
Profilierungsversuche durch Hetze haben in Kärnten, auch im
Tourismus, schon genug Schaden angerichtet - jetzt kommt es drauf an,
miteinander und nicht gegeneinander zu agieren", fordern Köchl und
Mitsche.
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