Etzenberger: Faires Einkommen für kleine und mittlere Bauern

Am Wochenende fand die alljährliche Arbeitssitzung der SPÖ NÖ Bauern in Wieselburg statt

St. Pölten/Wieselburg (OTS) - "Die SPÖ Bauern sind in Niederösterreich die einzige Alternative zum übermächtigen ÖVP-Bauernbund. Wir tragen die politische Verantwortung dafür, Themen aufzugreifen, die den LandwirtInnen wichtig sind - so auch bei den geplanten Freihandelsabkommen wie TTIP & Co., für die die ÖVP ohne Wenn und Aber eintritt, allerdings zum Nachteil der kleinen und mittleren Landwirtschaften", so ÖKR Josef Etzenberger, SPÖ Bundes-und niederösterreicher SPÖ Bauern Landesvorsitzender: "Wir SPÖ Bauern waren als einzige von Beginn an gegen diese Abkommen, weil nur große Konzerne davon Vorteile hätten und wir gegen Fabrikslandwirtschaften sind - uns ist es wichtig, dass die hart arbeitenden, kleinen Bauern mit qualitativ hochwertigen Produkten überleben können." So sieht es Etzenberger als Erfolg, dass in Niederösterreich das Verbot gegen die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut beschlossen wurde. Zudem merkt er an, dass die Tiraden von VP-Landesrat Stephan Pernkopf und seinem Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter gegen Bundeskanzler Werner Faymann bezüglich TTIP ein durchschaubares Ablenkungsmanöver sind: "Die beiden versuchen, von ihrer Konzernhörigkeit abzulenken - denn es ist ganz klar, dass bei einem Abschluss des Freihandelsabkommens große Konzerne Vorteile hätten, aber klein strukturierte Landwirtschaftsbetriebe die Verlierer sein werden."

Siegmund Astner, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, berichtete über Fördermaßnahmen und deren Budgetierung: "Es zeigt sich, dass die sozialdemokratische Handschrift in der Agrapolitik deutlich zu erkennen ist. Beispielsweise konnte mehr finanzielle Unterstützung für die Bergbauern und Biobetriebe erreicht werden." Astner verabschiedete sich nach 15-jähriger Tätigkeit als Bundesgeschäftsführer der SPÖ Bauern in den wohlverdienten Ruhestand. ÖKR Josef Etzenberger dankte "unserem Sigi" für seinen stetigen unermüdlichen Einsatz, den er für die Bauernschaft und die SPÖ geleistet hat.

Klubobmann Alfredo Rosenmaier führte aus, dass noch in diesem Jahr die Wahlrechtsreform für die Landwirtschaftskammerwahlen kommen wird. "Es ist wichtig, dass die Bauernschaft einen fairen und demokratischen Zugang zu ihrer Interessensvertretung bekommt. Die SPÖ Niederösterreich hat es zu ihrem Kernanliegen gemacht, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Das zeigt sich auch beim Umgang mit Wahlergebnissen", stellte Rosenmaier fest.

"Uns ist es wichtig, qualitativ hochwertige, gesunde Lebensmittel zu produzieren - für die die Bauern aber auch einen fairen Preis erhalten sollen. In diesem Sinne wünsche ich den Bauern, dass sie in den kommenden Wochen eine gute Ernte einbringen können, damit wir diesen Anspruch auch erfüllen können!", so Etzenberger abschließend.

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SPÖ Bauern NÖ, ÖKR Josef Etzenberger, Mobil: 0664/264 21 03, josef.etzenberger@spoe.at

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