• 06.07.2015, 12:41:49
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  • OTS0113 OTW0113

Bundesminister Rupprechter: Hinkley Point-Klage notwendig für Europas Energiezukunft

Richtungsweisender Prozess für nachhaltige Energiepolitik

Utl.: Richtungsweisender Prozess für nachhaltige Energiepolitik =

Wien (OTS) - Die österreichische Bundesregierung hat heute beim
Europäischen Gerichtshof die Klage gegen die Genehmigung staatlicher
Beihilfen für den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C
eingebracht. "Das ist ein wichtiger Schritt für eine
zukunftsorientiere Energiepolitik Europas", betont Umweltminister
Andrä Rupprechter.

Die Subvention für Hinkley Point C stehe im Widerspruch zum
Beihilfenrecht der Union, sei ein Präzedenzfall für weitere
AKW-Neubauprojekte und könne einen Subventionswettlauf im gesamten
europäischen Stromsektor bewirken.

Rupprechter: "Die Klage ist ein mutiger Schritt und bringt einen
richtungsweisenden Prozess für eine nachhaltige Energiezukunft. Statt
unsichere und unwirtschaftliche Energieformen von gestern zu fördern,
müssen wir in Europa die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren
Energie und mehr Energieeffizienz unterstützen."

Die mangelnde Wirtschaftlichkeit neuer Kernkraftwerke sei seit
längerer Zeit evident. "Obwohl die Kernenergie bereits jahrzehntelang
hoch subventioniert wurde, ist diese Technologie wirtschaftlich nicht
auf Dauer überlebensfähig. Sie darf nicht durch staatliche Beihilfen
künstlich wiederbelebt werden", betont der Minister.

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