Bundesminister Rupprechter: Hinkley Point-Klage notwendig für Europas Energiezukunft

Richtungsweisender Prozess für nachhaltige Energiepolitik

Wien (OTS) - Die österreichische Bundesregierung hat heute beim Europäischen Gerichtshof die Klage gegen die Genehmigung staatlicher Beihilfen für den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C eingebracht. "Das ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsorientiere Energiepolitik Europas", betont Umweltminister Andrä Rupprechter.

Die Subvention für Hinkley Point C stehe im Widerspruch zum Beihilfenrecht der Union, sei ein Präzedenzfall für weitere AKW-Neubauprojekte und könne einen Subventionswettlauf im gesamten europäischen Stromsektor bewirken.

Rupprechter: "Die Klage ist ein mutiger Schritt und bringt einen richtungsweisenden Prozess für eine nachhaltige Energiezukunft. Statt unsichere und unwirtschaftliche Energieformen von gestern zu fördern, müssen wir in Europa die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie und mehr Energieeffizienz unterstützen."

Die mangelnde Wirtschaftlichkeit neuer Kernkraftwerke sei seit längerer Zeit evident. "Obwohl die Kernenergie bereits jahrzehntelang hoch subventioniert wurde, ist diese Technologie wirtschaftlich nicht auf Dauer überlebensfähig. Sie darf nicht durch staatliche Beihilfen künstlich wiederbelebt werden", betont der Minister.

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