• 02.07.2015, 10:08:59
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Mitterlehner und Stöger nominieren Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Acht anerkannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft in Beratungsgremium der Bundesregierung entsandt

Utl.: Acht anerkannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und
Wirtschaft in Beratungsgremium der Bundesregierung entsandt =

Wien (OTS/BMWFW/BMVIT) - Der Rat für Forschung und
Technologieentwicklung (RFTE) bekommt mit Beginn der neuen
Funktionsperiode am sechsten September 2015 neue Mitglieder. Die
Nominierung erfolgt durch das Bundesministerium für Wissenschaft,
Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie das Bundesministerium für
Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), die insgesamt acht
stimmberechtigten Ratsmitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren
nominiert. Von den bisherigen Ratsmitgliedern bleiben Hannes Androsch
und Markus Hengstschläger für die kommende Funktionsperiode erhalten.

Für das BMWFW werden neben Genetiker Markus Hengstschläger, die
ehemalige Leiterin des europäischen Forschungsrates (ERC) Helga
Nowotny, Infineon Österreich-Chefin Sabine Herlitschka und der
Business Angel und Unternehmensgründer Hermann Hauser in dem Gremium
vertreten sein. "Der RFTE ist ein wichtiges Beratungsgremium und ein
konsequenter Fürsprecher für den Innovationsstandort Österreich. Die
nominierten Mitglieder vereinen Expertise aus der Spitzenforschung,
dem Bereich des Venture Capital und der Wirtschaft. Ich bedanke mich
bei allen Personen für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft diese
wichtige Funktion zu übernehmen", so Vizekanzler und Bundesminister
Reinhold Mitterlehner, der sich auch bei den ausscheidenden
Ratsmitgliedern für ihre bisherige Tätigkeit bedankt.

Das BMVIT wird den derzeitigen Vorsitzenden des Rates Hannes Androsch
wiederbestellen. Auch das BMVIT bestellt drei neue Mitglieder: den
Direktor des Institute of Innovation Research an der University of
Manchester, Jakob Edler, die Innovationsexpertin und frühere
Direktorin der Schweizerischen Kommission für Technologie und
Innovation, Klara Sekanina, und die Direktorin für internationale
Angelegenheiten der schwedischen Innovationsagentur Vinnova, Sylvia
Schwaag-Serger. "Österreich will Innovation Leader werden. Daher habe
ich mich für Persönlichkeiten entschieden, die uns mit ihrem Blick
von außen aus der Sicht der europäischen Spitzenreiter dabei
unterstützen können", hob Technologieminister Alois Stöger hervor.
Auch er dankte den ausscheidenden Ratsmitgliedern für ihren
bisherigen Einsatz.

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung ist das
Beratungsgremium der Bundesregierung und auf Wunsch auch von
Landesregierungen in allen Fragen betreffend Forschung, Technologie
und Innovation. Zudem erarbeitet der Rat u.a. Vorschläge, für eine
langfristige österreichische Strategie für den Bereich Forschung und
Technologieentwicklung sowie zur Verbesserung der Kooperation
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die stimmberechtigten
Mitglieder des Rates werden für eine Funktionsdauer von fünf Jahren
bestellt, eine einmalige Wiederbestellung ist möglich. Die
gesetzliche Grundlage für die Einrichtung und die Definition der
Aufgaben sind im Bundesgesetz zur Förderung der Forschung und
Technologieentwicklung (FTFG) festgehalten.

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