- 01.07.2015, 14:01:18
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47. Welldone Lounge – „Erfolgsrezepte“

Wien (OTS) - Mehr als 250 geladene Gäste folgten am Abend des 30.
Juni der Einladung der Welldone Werbung und PR GmbH und PERI Group in
das Palmenhaus im Burggarten zur 47. Welldone Lounge. Unter dem Motto
"Erfolgsrezepte" diskutierten die Besucher über verschiedenste Themen
aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesundheitssystem. Zahlreiche
Impulse dazu lieferte Arbeiterkammerpräsident Rudi Kaske mit seinem
Vortrag über die Zukunft der Arbeit. Der oberste
Arbeitnehmervertreter spannte den Bogen von Einblicken in die
Hintergründe der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt über Kritik an dem
heiß diskutierten Freihandelsabkommen TTIP bis hin zu den
Herausforderungen für nachfolgende Generationen.
Eine illustre Gästeschar folgte der Einladung von Robert Riedl,
Geschäftsführer der Welldone Werbung und PR GmbH, zur 47. Welldone
Lounge in das Wiener Palmenhaus im Burggarten. Gemeinsam mit Hanns
Kratzer von der PERI Group und Birgit Bernhard von Welldone Werbung &
PR stellte er den Ehrengast des Abends, Arbeiterkammer Präsident Rudi
Kaske, als jemanden vor, der zahlreiche Erfolgsrezepte kochte und
diese auch umsetze. Im Anschluss an dessen Impuls, der zu spannenden
Diskussionen anregte, stand der Abend ganz im Zeichen von
Meinungsaustausch und Networking im Gesundheitswesen.
Alleine die unbezahlten Überstunden ergäben 33.000 Jobs.
"Neben der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit ist vor allem die
Ungleichverteilung der Arbeit ein zunehmendes Problem. Bei den
Vollzeitbeschäftigten hat Österreich innerhalb der EU die
zweitlängste faktische Arbeitszeit. 2014 wurden rund 270 Millionen
Überstunden geleistet, davon blieb mehr als jede fünfte unbezahlt.
Legt man das Volumen an unbezahlten Mehrarbeits- bzw. Überstunden in
Vollzeitäquivalente um, ergäbe das rund 33.000 Jobs. Zudem steigt die
Zahl der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten. Bereits mehr als
eine Million unselbstständig Beschäftigte haben keinen
Vollzeitarbeitsplatz. Wir sollten also zuerst die Überstunden
reduzieren. Darüber hinaus sollten Arbeitgeber, die Überstunden
anordnen, einen Euro pro Stunde zusätzlich ins Gesundheits- und
Arbeitsmarktbudget einzahlen. Eine gerechtere Verteilung der Arbeit
hilft den einen, eine bessere Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu
erreichen, den anderen, überhaupt einen Job zu bekommen bzw. bei der
Stundenanzahl aufstocken zu können. Die Erfahrung durch die
Finanzmarktkrise 2008 und deren Folgen hat gezeigt, dass der
Realwirtschaft eine viel größere Bedeutung zukommt als davor
wirtschaftspolitisch gepredigt wurde. Länder mit einer starken
industriellen Basis, etwa Österreich und Deutschland, haben die Krise
besser überstanden als jene, deren Stärken im Dienstleistungs- oder
Finanzsektor liegen. Man hat gesehen, dass der Finanzsektor dringend
reguliert gehört. Es bedarf also einer neuen, umfassenden Regulierung
und Aufsicht der Finanzmärkte und -institutionen. Bei der
Beschäftigungspolitik bezüglich älterer Generationen bin ich
zuversichtlich, dass der Widerstand der Wirtschaft mittelfristig
überwunden werden kann. Trotz Förderung der Einstellung Älterer durch
das AMS, alleine von 2014 bis 2017 sind dafür 432 Millionen Euro
vorgesehen, sind viele Unternehmen zu keinem Umdenken bereit. Gutes
Zureden und finanzielle Förderungen allein bewirken aber keinen
Einstellungswandel. Für jene, die am Jugendkult im Betrieb festhalten
und Älteren von sich aus keine Chance bieten, brauchen wir
Sanktionen, weshalb wir am Bonus-Malus-System festhalten. Für die
kommenden Jahre sagen die Experten leider keinen Rückgang der
Arbeitslosigkeit voraus. Umso wichtiger ist es, ausreichend Mittel
für die aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung zu haben, damit
Phasen der Arbeitslosigkeit für wertvolle Aus- und Weiterbildung
genutzt werden können. Wir brauchen aber auch eine
Beschäftigungsoffensive, einen "Big Deal" für Arbeit in Österreich
und Europa. Rasche und umfassende Investitionen in die Infrastruktur
würden Europa nachhaltig aus der Krise führen, die Wirtschaft wieder
aufblühen lassen und darüber hinaus Arbeitsplätze und Lebensqualität
sichern. Bei der Arbeitslosigkeit wünsche ich mir, dass wir bis 2020
das Vorkrisenniveau aus 2008 erreichen. In Österreich müssen wir uns
jedenfalls bemühen, die hohe Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu
erhalten bzw. wiederherzustellen und den gesellschaftlichen
Zusammenhalt, insbesondere die Kluft zwischen gut und weniger gut
bezahlter Arbeit und Arbeitslosen, wieder zu stärken", so Kaske im
Rahmen seines Impulses.
Schafalm - PERI Group weitet Engagement aus
Nach dem erfolgreichen Start im letzten Sommer ist es fix: Auch heuer
werden von 22. bis 27. August wieder Gipfelgespräche auf der Schafalm
in Alpbach stattfinden. Mit diesem Treffpunkt für Stakeholder,
Experten und Entscheidungsträger - die gemeinsam über
Herausforderungen, Problemstellungen und Lösungsansätze aus dem
Gesundheitsbereich diskutieren - bekräftigt die PERI Group ihr
Engagement in Alpbach: "Rund 60 Experten tauschten sich 2014 bei
sechs nicht öffentlichen Gipfelgesprächen zu Themen wie Burn Out,
Primärversorgung oder Krankenhaushygiene aus und konnten so ein
zusätzliches ‚Stück Alpbach‘ mitnehmen. Mein Dank gilt allen
Beteiligten, die sich vor diesem Hintergrund intensiv eingebracht
haben und die ich fortan im exklusiven Club ‚Freunde der Schafalm‘
begrüßen darf", betont Mag. Hanns Kratzer, Geschäftsführer von PERI
Consulting. ‚Freund der Schafalm‘ zu sein bedeutet, immer über alle
Gipfelgespräche informiert zu werden und auch jederzeit an diesen -
ansonsten nicht öffentlich zugänglichen - Gesprächen teilnehmen zu
können. Mitglied kann man übrigens nur als Diskussionsteilnehmer auf
der Schafalm werden. Da auch alle künftigen Diskutanten aufgenommen
werden, verspricht der Club rasch - und vor allem qualitativ - zu
wachsen. Weitere Informationen: www.schafalm-gesundheit.at
Mit dem Welldone-Team und der PERI Group diskutierten u.a.:
Rudi Kaske, Präsident Arbeiterkammer Wien und Bundesarbeitskammer
Die "Freunde der Schafalm"
Mag. Johannes Aiginger, Chiesi Pharmaceuticals GmbH
Dr. Martin Gleitsmann, WKO
Komm.-Rat. Mag. Alexander Herzog, SVA
Stephan Klemm, Abbott GmbH
Univ.-Prof. Dr. Manfred Maier, MedUni Wien
Mag. Veronika Mikl, Roche Austria
Dr. Christine Prager, Stadt Wien
Dr. Josef Probst, Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger
Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz, Österreichische Gesellschaft
für Nephrologie und Universitätsklinik für Innere Medizin
Mag. Martin Schaffenrath, Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger
Mag. Dr. Klaus Schuster, Roche Austria GmbH
Irene Schwarz, MSc, Mundipharma GmbH
Astrid Strohmeyer, Takeda Pharma GmbH
Dipl.-Ing. Mag. Dr. Hans Aubauer, Hauptverband
Komm.-Rat Ing. Josef Breiter, WKNÖ
Dr. Gottfried Endel, Hauptverband
Manfred Felix, Pensionsversicherungsanstalt
Dr. Martin Fuchs, SVA
Komm.-Rat Werner Gohm, AUVA
Mag. Alexander Hagenauer, Hauptverband
Dr. Herwig Lindner, Ärztekammer Steiermark
Mag.pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Apothekerkammer Oberösterreich
Mag. Jan Pazourek, NÖGKK
Dr. Hans-Peter Petutschnig, Ärztekammer für Wien
Dr. Gudrun Seiwald, PVA
Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Ärztekammer für Wien
Mag.pharm. Thomas Veitschegger, Österreichischer Apothekerverband
Mag. Stefan Vlasich, SVA
Mag. Eva Wildfellner, Bundesministerium für Gesundheit
Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachl, Universität Wien
Univ.-Prof. Dr. Gabriele Fischer, MedUni Wien
Prof. Dr. Günter Krejs, Medizinische Universität Graz
Univ.-Prof. Dr. Ursula Kunze, MedUni Wien
O. Univ.-Prof. em. Dr. Michael Kunze, MedUni Wien
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Popp, Geriatriezentrum am Wienerwald
Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte, MedUni Wien
Univ.-Prof. Dr. Thomas Stefenelli, SMZ Ost - Donauspital
O. Univ.-Prof. Mag. Dr. Helmut Viernstein, Universität Wien
Univ.-Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, MedUni Wien
Univ.-Prof. Dr. Ernst Wolner, MedUni Wien
Mag. Dominik Flener, Healthcare Consulting GmbH
Chantal Friebertshäuser, Merck, Sharp & Dohme
Mag. Gunnar Grebe, Greg Pharma GmbH
Mag. Alfred Grün, Schülke & Mayr GmbH
DI Peter Haiden, Emonta Pharma GmbH
Mag. Wolfgang Jank, first pharma GmbH
Mag. Helmut Kaisergruber, Astro Pharma GmbH
Brigitte und Christoph Kann, Bondimed Aesthetics GmbH
Ing. Andreas Kronberger, Baxter Healthcare GmbH
Dr. Miroslaw Jan Lubecki, MBA, Astellas Pharma GmbH
Mag. Martin Munte, Amgen GmbH
DI Heimo Pernt, Reckitt Benckiser Austria GmbH
Mag. Ingo Raimon, AbbVie GmbH
Dr. Karsten Schlemm, Merz Pharma Austria GmbH
Dr. Thomas Schöffmann, Grünenthal GmbH
Mag. Christina Schwarz, eMBA, Rudolfinerhaus Privatklinik GmbH
Mag. Barbara Sponer, Pfizer Corporation Austria GesmbH
Norbert van Rooij, Grünenthal GesmbH
Georg Wager, MBA, Eisai GesmbH
Dr. Christoph Baumgärtel, MSc, AGES
Dr. Adel Michael Elnekheli, Berufsverband der österreichischen
Gynäkologen
Mag. Andrea Fried, Plattform Patientensicherheit
Ursula Frohner, Österreichischer Gesundheits- und
Krankenpflegeverband
Sylvia Handler, MBA, biomed austria
Mag. Gabriela Jaksch, mtd austria
Alexandra Koncar, Österreichischer Betriebssportverband
Prim. Univ.-Prof. Dr. Sibylle Kozek-Langenecker, MBA, Österreichische
Gesellschaft für Anaesthesiologie, Reanimation und Intensivmedizin
Mag. Michaela Langer, Berufsverband österreichischer Psychologen
Silvia Mériaux-Kratochvila, M.Ed. Berufsverband der Physiotherapeuten
Österreichs
Mag. Christina Nageler, IGEPHA
Ao. Univ.-Prof. Dr. Sebastian Roka, Berufsverband Österreichischer
Chirurgen
Mag. Richard Schierl, Österreichische Dystonie Gesellschaft
Dr. Edwin Tiefenbacher, Österreichischer Seniorenring
Dr. Manuela-Claire Warscher, Sucht- und Drogenkoordination Wien
gemeinnützige GmbH
Angelika Widhalm, Hepatitis Hilfe Österreich - Plattform Gesunde
Leber
Dr. Agnes Mühlgassner, Verlagshaus der Ärzte
Mag. Martin Stickler, Verlagshaus der Ärzte
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