Nein zu Gewalt und Radikalisierung. Zweiter Lehrgang des IFGK erfolgreich beendet – 15 neue AbsolventInnen ausgebildet.

Wien (OTS) - Was mit einer leisen Idee begann, brachte innerhalb eines Jahres viele laute und professionelle Stimmen gegen Gewalt und Radikalisierung hervor. Vor wenigen Tagen schlossen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den zweiten Lehrgang des Instituts für Gewaltprävention und Konfliktmanagement in Familien (IFGK) ab.

Besonderer Schwerpunkt lag diesmal im Bereich Radikalisierungsprävention

Das IFGK hat mit seinem Lehrgang für Konfliktmanagement, Gewalt- und Radikalisierungsprävention eine große Ausbildungslücke für Praktikerinnen und Praktiker geschlossen. Ein Schwerpunkt des aktuellen Lehrgangs widmete sich dem sehr brisanten Thema "Radikalisierungsprävention". Der Impuls für diesen Schwerpunkt kam von den inhaltlichen Partnern des IFGK, dem Bundesministerium für Familien und Jugend sowie dem Bundesministerium für Inneres.

Erfolgreiche Bilanz des zweiten Lehrgangs. Von Praktikern für Praktiker.

"Wir können wieder eine außerordentlich erfolgreiche Bilanz zum Lehrgang ziehen. Einerseits hatten wir wieder sehr renommierte Vortragende, darunter Udo Jesionek, Wolfgang Mazal, Doris Täubel-Weinreich oder Vertreter des Dokumentationsarchives des Österreichischen Widerstandes, des Kriminalwesen und der Gerichtsmedizin. Zum anderen waren wir mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die in unterschiedlichsten beruflichen Bereichen mit dem Thema Gewalt und Radikalisierung konfrontiert sind und im Lehrgang praxisorientierte Lösungsansätze vermittelt bekamen, erneut ausgebucht" so Alexander Janda, Direktor des IFGK.

Diplomübergabe durch Ministerinnen Mikl-Leiter und Karmasin

Wie wichtig der Lehrgang des IFGK für die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung in diesem Bereich ist, zeigt auch die Überreichung der Diplome an die Absolventinnen und Absolventen durch die Bundesministerinnen Johanna Mikl-Leiter und Sophie Karmasin. Dabei wurde der hohe gesellschaftspolitische Bedarf derartiger Initiativen hervorgehoben.

Nächster Lehrgang startet am 11. September 2015

Die dritte Auflage des Lehrgangs startet am 11. September 2015 und wird wieder berufsbegleitend an sechs Wochenend-Terminen abgehalten.

Termine: 11./12. September, 18./19. September, 25./26. September, 02./03. Oktober, 09./10. Oktober, 06./07. November
Zeit: Freitags 12 - 18 Uhr und Samstags 9- 13 Uhr
Ort: Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Anmeldeformalitäten

Es können insgesamt 15 Kursplätze angeboten werden, nach denen einen hohe Nachfrage besteht. Anmeldungen sind ab sofort unter office@ifgk.at möglich. Die Teilnahmegebühr für insgesamt 60 Unterrichtseinheiten beträgt EUR 900,--. Stipendien in der Höhe von bis zu 50 % der Teilnahmegebühren sind in Einzelfällen möglich.

Weitere Informationen unter www.ifkg.at

Über das IFGK

Das Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement in Familien (IFKG) ist ein gemeinnütziger Verein und wurde als private Initiative österreichischer Unternehmer gegründet. Durch die Angebote und Aktivitäten des Instituts soll die gesamtgesellschaftliche Sensibilität für das Thema Gewalt und Konflikte in Familien erhöht, Aufmerksamkeit geschaffen und Lösungskompetenzen vermittelt werden. Inhaltliche Partner des IFGK sind derzeit das BMI, das BMFJ, das Wiener Hilfswerk, die Fachstelle für Gewaltprävention im Jugendreferat der NÖ Landesregierung und das Kuratorium Sicheres Österreich. Das IFGK ist eine Dialog- und Weiterbildungsplattform, die allen Interessenten offensteht.

Rückfragen & Kontakt:

Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement
Dr. Alexander Janda
Direktor des IFGK
janda@ifgk.at
www.ifgk.at

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