- 30.06.2015, 12:25:34
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VP-Dworak: Kultur- und Wissenschaftspolitik hat fünf Jahre rot-grünen Stillstand hinter sich
Drei Milliarden Euro mehr Schulden als 2010 - Das Kulturbudget blieb bei 250 Millionen stehen
Utl.: Drei Milliarden Euro mehr Schulden als 2010 - Das Kulturbudget
blieb bei 250 Millionen stehen =
Wien (OTS) - "Die Kultur und die Wissenschaft haben in dieser Stadt
von den ‘Kriseninvestitionen‘, die angeblich laut Stadträtin Brauner
an den Schulden Wiens schuld sind, nicht profitiert. Im Gegenteil:
Die Budgetmittel sind eingefroren und in der Kultur fand eine
Umverteilung des Geldes von Unten nach Oben statt", so
ÖVP-Gemeinderat Bernhard Dworak.
Die Großen Tanker wie die Vereinigten Bühnen Wien bekommen entgegen
der Ankündigungen der Grünen am Ende der Legislaturperiode deutlich
mehr Subventionen, den kleinen Initiativen und Institutionen wird das
Geld gekürzt oder gleich ganz gestrichen. Das Wien Museum, 2009 von
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny groß angekündigt, erlebt nach
vierjähriger Standortsuche jetzt erst den schon für 2010
angekündigten Architekturwettbewerb, die Finanzierung steht in den
Sternen. Kulturbauten wie Volkstheater, Sezession, Künstlerhaus oder
auch das Palais Schönborn sind dem Verfall preisgegeben. Sanierungs-
und Finanzierungskonzepte fehlen oder werden jahrelang auf die lange
Bank geschoben. Das Musikschulwesen kämpft mit Finanz- und
Platzproblemen und wenn eine traditionsreiche Wiener Institution wie
die Sängerknaben, mit der sich die Wiener Politik gerne bei jeder
sich bietenden Gelegenheit schmückt, mit Problemen kämpft, dann
verweigert der Kulturstadtrat das Gespräch und verweist auf den Bund.
"Es ist bezeichnend, dass am Ende dieser Legislaturperiode so viele
Probleme hochkommen. Die rot-grüne Koalition in Wien hat die Kultur-
und Wissenschaftspolitik eigentlich vollständig zum Erliegen
gebracht. Von den großen Ankündigungen sind lediglich teure und
ineffiziente Versatzstücke, wie das selbstreferenzierende und unter
Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Festival Wienwoche oder
ein teurer Wissenschaftsbeauftragter mit zweifelhafter Bilanz
übriggeblieben," so Dworak abschließend.
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