- 30.06.2015, 12:10:51
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Wr. Rechnungsabschluss 2014 – SP-Vitouch/Ludwig-Faymann: Kult(ur) in Wien
Kultur muss weiterhin für alle zugänglich und leistbar sein
Utl.: Kultur muss weiterhin für alle zugänglich und leistbar sein =
Wien (OTS/SPW-K) - Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten achtet
die Stadt Wien darauf, ein vielfältiges Kulturangebot für alle
WienerInnen bereitzustellen. Während andere europäische Städte
massive Kürzungen im Kulturbereich vornehmen, baut Wien seinen Ruf
als weltweite Kulturhauptstadt weiter aus und investiert in
nachhaltige Zukunftsprojekte.
"Kultur muss für jeden und jede frei zugänglich und vor allem auch
leistbar sein. Durch kostenlose Veranstaltungen und
Vermittlungsinitiativen ist es uns gelungen, noch mehr Menschen den
Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen", hält SPÖ-Gemeinderätin,
Martina Ludwig-Faymann, im Zuge der Rechnungsabschluss-Debatte 2014
fest.
"Ebenso wichtig wie der freie und leistbare Zugang sind auch die
Förderinitiativen und Unterstützungsleistungen der Stadt für
KünstlerInnen, SchriftstellerInnen und junge Kreative", unterstreicht
SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete, Elisabeth Vitouch.
Filmförderungen als Motivations- und Unterstützungsinstrument
=
Dank des Filmfonds Wien ist es möglich, Wien als hervorragenden
kulturellen Film- und Medienstandort zu positionieren.
"Durch einen konstanten Förderetat von 11,8 Mio. Euro konnten wir
wieder 30 neue Kino- und 28 TV-Produktionen in Wien unterstützen",
sagt SPÖ-Gemeinderätin Elisabeth Vitouch, und weiter: "Dabei darf man
die Regionaleffekte nicht vergessen: Jeder Förder-Euro in diesem
Bereich spielt der Wiener Filmwirtschaft Investitionen in knapp
vierfacher Höhe - also über 40 Mio. Euro - ein", erklärt Vitouch.
Mit der kleinen Filmförderung der MA 7, die, so Vitouch, neben
Kurzfilmen und experimentellen Projekten sowie Dokumentationen auch
Institutionen, Festivals und Kinos unterstützt, bietet Wien ein
weiteres starkes Instrument zur Förderung der Filmwirtschaft. "Ich
freue mich an dieser Stelle auch die Vienna Filmcommission nennen zu
dürfen, die in ihrer Funktion als Servicestelle beste Drehbedingungen
für Filmproduktionen ermöglicht. Sie engagiert sich insbesondere für
internationale Großproduktionen", informiert die SP-Gemeinderätin.
Vitouch weiter: "40% Förderquote für Neue Medien und ein ebenso hoher
Anteil an Künstlerinnen in dieser technikaffinen Sparte bestätigen
den Wiener Weg des offenen und niederschwelligen Förderzugangs. So
wurde 2014 zum ersten Mal der Medienkunstpreis der Stadt Wien
vergeben, worauf wir sehr stolz sein können."
Viennale - der Höhepunkt des Wr. Kulturkalenders =
Den Höhepunkt des Wiener Kulturkalenders kredenzt Wien jährlich mit
der Viennale - Österreichs größtem internationalen Filmevent und
zugleich einem der bedeutendsten europäischen Filmfestivals. Dazu
Vitouch: "Auch heuer konnten während des 15-tägigen Festivals Rekorde
verbucht werden - ein Zeichen dafür, dass die Viennale vor allem auch
international anerkannt ist."
Wien unterstützt Schreib- und Lesekultur =
"Veranstaltungen wie O-Töne im Museumsquartier, Literatur im MUSA
oder BuchWien erfreuen sich größter Beliebtheit bei den BesucherInnen
und bieten niederschwellige Schreib- und Lesekultur für ein breites
Publikum auf hohem Niveau", berichtet Vitouch, und: "Mit
Literaturpreisen wie dem neuen "Veza Canetti-Preis", der im Herbst
2014 erstmals an Wiener Autorinnen verliehen wurde, sowie zahlreichen
anderen Preisen für Literatur und Publizistik wollen wir gezielt das
Literaturschaffen in Wien fördern."
Freier Eintritt in über 200 Kultureinrichtungen mit Wiener
Kulturpass =
"Kultur ist ein wichtiger Teil des Lebensgefühls dieser Stadt. Mit
dem Wiener Kulturpass erhalten insbesondere einkommensschwache
Menschen die Chance, dieses Lebensgefühl zu spüren, indem sie freien
Eintritt in über 200 Kultureinrichtungen erhalten", informiert die
SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete Ludwig-Faymann.
Besonderes Augenmerk im Kulturbudget 2014 wurde den dezentralen
Kunst- und Kulturaktivitäten geschenkt. "Während viele Städte meist
nur ein zentrales Kunst- und Kulturangebot bieten können, ist Wien
anders. Um auch die Außenbezirke zukünftig kulturell attraktiv zu
gestalten, wurden der Ausbau und die Stärkung von Kultureinrichtungen
außerhalb des Stadtzentrums besonders forciert", erklärt Martina
Ludwig-Faymann und nimmt dabei auf Projekte wie den Kunstraum m.oe im
17. Bezirk, die Brunnenpassage und Soho im Bezirk Ottakring, das
Casino Baumgarten im 14. Bezirk, das Werk X im 12. Bezirk, die
Ankerbrotfabrik im 10. Bezirk oder die Music City Gasometer im 11.
Bezirk Bezug.
Wien sang sich mit Song Contest in Herzen der Menschen =
Dass Wien nicht nur die Stadt des Walzers ist, konnte spätestens nach
dem Song Contest belegt werden. Hier konnte Wien der Welt unter
anderem auch ihr Gesicht als Popmetropole zeigen, in der heimische
wie auch internationale Bands ein musikalisches Zuhause haben. "Der
Song Contest war ein voller Erfolg und wir haben international zeigen
können, was Wien ausmacht: Vielfalt, Toleranz, ein respektvolles
Miteinander und natürlich Musik. Darauf können wir stolz sein", so
Ludwig-Faymann, und weiter: "Aber auch im Bereich der elektronischen
Musik kann Wien mit anderen Städten problemlos mithalten, wie wir
anhand des "Electric Spring"-Festivals zur Genüge beweisen konnten."
Kreative Räume für kreative Köpfe =
2015 hat die Stadt Wien zudem die Beratungs- und Vernetzungsplattform
"Kreative Räume", eine ressortübergreifende Initiative, auf Schiene
gebracht. "Ziel ist es, leerstehende Lokale ausfindig und Kreativen,
KünstlerInnen und Start-ups zugänglich zu machen. Das war ein
dezidierter Wunsch der Szene, dem wir nachkommen konnten", berichtet
Ludwig-Faymann.
SHIFT fördert innovative Kunst mit 1,5 Mio Euro =
"Mit SHIFT investieren wir in die aktive Kulturszene abseits der
etablierten Institutionen und holen wenig bekanntere Projekte vor den
Vorhang, die sich durch einen hohen Grad an gesellschaftspolitischem
Bewusstsein auszeichnen", erklärt Ludwig-Faymann die neue Wiener
Förderschiene für innovative Kunst. 539 Einreichungen spiegeln das
hohe Interesse wider. Aus diesen wurden 22 Projekte gekürt, für die
drei verschiedene Fördertöpfe mit unterschiedlichen Budgets,
bereitstehen.
(Schluss)
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