- 29.06.2015, 16:50:56
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Wr. Rechnungsabschluss 2014 – SP-Berger-Krotsch/Hursky: Integration und Gleichstellung sind nicht verhandelbar
Wien (OTS/SPW-K) - "Wien ist Stadt der Menschenrechte, der Toleranz
und der Vielfalt", freut sich SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch.
"Die Stadt Wien hat sich außerdem der Gleichstellung von Frauen und
Mädchen verschrieben - da ist jeder Cent eine sinnvolle Investition,
damit Diskriminierung und Benachteiligung in Wien kein Platz geboten
wird!"
Wien steht zu ihren Frauen und Mädchen! 2014 wurde unter anderem der
1. Wiener Gleichstellungsmonitor veröffentlicht. "Unser Ziel ist es
die Gleichstellungsmaßnahmen weiterzuentwickeln. Unter der Einbindung
von Wienerinnen in den Gleichstellungs-Dialogforen, unter anderem
durch eine Online-Umfrage www.warumnichtgleich.at und durch
Gleichstellungsworkshops mit Zielgruppen arbeitet die Stadt Wien an
einer kontinuierlichen Verbesserung für Frauen und Mädchen", so die
SP-Gemeinderätin über die Wichtigkeit dieses Projektes. Anlässlich
des Internationalen Frauentages fand das "Offene Rathaus" statt: "Wir
freuten uns, über 2.500 Besucherinnen bei der Veranstaltung, die
unter dem Motto ‚Stark durch Selbstbestimmung’ stand, begrüßen zu
dürfen."
Ein besonderes Anliegen der Stadt Wien ist auch die gleiche
Entlohnung von Männern und Frauen. Zum Equal Pay Day wurde durch die
Frauenabteilung der MA57 eine Enquete unter dem Titel "Trotz Arbeit
arm?" veranstaltet. "Auch was die Ausbildung unserer jungen Frauen
betrifft setzt Wien Maßstäbe, denn am 13. Wiener Töchtertag konnten
2.500 Mädchen in 160 Betreibe hineinschnuppern. Dabei wurden ihnen
auch Berufe näher gebracht, die ansonsten nahezu ausschließlich von
Männern ausgeübt werden", so Berger-Krotsch.
"Nicht zu vergessen ist, dass Wien die ‚Regenbogenhauptstadt ist’.
Seit 20 Jahren ist die Regenbogenparade ein Fixpunkt im Kalender und
seit nunmehr 5 Jahren hissen wir am Rathausplatz zum ‚Pride Village’
die Regenbogenfahne", freut sich die SP-Gemeinderätin.
Wichige Maßnahmen zur Förderung von Integration und
Diversität=
Wien geht punkto Integration einen Weg, der nicht immer bei allen auf
Gegenliebe stieß: "2004 wurde mit der MA17 eine eigene Abteilung für
Integration & Diversität geschaffen. Eine Abteilung, die fortan mit
zahlreichen Initiativen dafür sorgte, dass die Stadt Wien
mittlerweile als Stadt der Weltoffenheit und Toleranz bekannt ist",
so SP-Gemeinderat Christan Hursky. Eine besonders wichtige
Einrichtung sind die Regionalstellen, die mit ihren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern Veranstaltungen initiieren, den Dialog suchen und
Ideen und Vorschläge rund um Integration umsetzen. "Die
Regionalstellen sind für die Kommunikation in den Grätzeln
mittlerweile unerlässlich. Hier ‚lebt’ der Kontakt zu den
verschiedenen Vereinen und Communities", stellt Hursky fest.
Die Zukunft der Menschenrechtsstadt Wien sieht der SP-Gemeinderat
durchwegs positiv: "Klar, was Menschenrechte angeht, ist immer Luft
nach oben - Wien ist aber auf einem tollen Weg. Die Bandbreite ist
groß. Von der Ausbildung bis zum Zusammenleben, Menschenrechte sind
eine Querschnittsmaterie, an der es daher in allen Bereichen zu
arbeiten und zu verbessern gilt." Und die Stadt Wien setzt Maßstäbe:
So konnten unter anderem im Rahmen der Niederlassungsbegleitung
"StartWien" beinahe 19.000 Personen an der Hand genommen und bei
ihren ersten Schritten in Wien begleitet werden. Mehr als 8.000
Kinder hatten im Rahmen der Sommersprachkurse die Möglichkeit ihre
Deutschkenntnisse zu verbessern. Und 7.500 Frauen haben bei den "Mama
lernt Deutsch"-Kursen Deutsch gelernt während ihre Kinder optimal
betreut wurden. Der bereits 3. Integrations- und Diversitätsmonitor
wurde 2014 publiziert. "Die Stadt legt damit die Fakten auf den
Tisch. Nur wer weiß, wie Maßnahmen greifen, kann sie verbessern", ist
der SP-Gemeinderat überzeugt.
Die Stadt Wien hat weiters auf aktuelle besorgniserregende Ereignisse
reagiert, führte unter der Leitung der Kinder- und Jugendanwaltschaft
das ‚Netzwerk für Deradikalisierung und Prävention’ ein. "Unter
anderem werden dabei die Personen geschult, die unseren Kids in ihrer
täglichen Arbeit sehr nahe stehen. Beispielsweise LehrerInnen und
StreetworkerInnen lernen so den Umgang mit Betroffenen bzw. Anzeichen
für Radikalisierung bei den Kids zu erkennen", unterstreicht Hursky
die Wichtigkeit dieser präventiven Arbeit.
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