Wr. Rechnungsabschluss 2014 – SP-Berger-Krotsch/Hursky: Integration und Gleichstellung sind nicht verhandelbar

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien ist Stadt der Menschenrechte, der Toleranz und der Vielfalt", freut sich SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch. "Die Stadt Wien hat sich außerdem der Gleichstellung von Frauen und Mädchen verschrieben - da ist jeder Cent eine sinnvolle Investition, damit Diskriminierung und Benachteiligung in Wien kein Platz geboten wird!"

Wien steht zu ihren Frauen und Mädchen! 2014 wurde unter anderem der 1. Wiener Gleichstellungsmonitor veröffentlicht. "Unser Ziel ist es die Gleichstellungsmaßnahmen weiterzuentwickeln. Unter der Einbindung von Wienerinnen in den Gleichstellungs-Dialogforen, unter anderem durch eine Online-Umfrage www.warumnichtgleich.at und durch Gleichstellungsworkshops mit Zielgruppen arbeitet die Stadt Wien an einer kontinuierlichen Verbesserung für Frauen und Mädchen", so die SP-Gemeinderätin über die Wichtigkeit dieses Projektes. Anlässlich des Internationalen Frauentages fand das "Offene Rathaus" statt: "Wir freuten uns, über 2.500 Besucherinnen bei der Veranstaltung, die unter dem Motto ‚Stark durch Selbstbestimmung’ stand, begrüßen zu dürfen."

Ein besonderes Anliegen der Stadt Wien ist auch die gleiche Entlohnung von Männern und Frauen. Zum Equal Pay Day wurde durch die Frauenabteilung der MA57 eine Enquete unter dem Titel "Trotz Arbeit arm?" veranstaltet. "Auch was die Ausbildung unserer jungen Frauen betrifft setzt Wien Maßstäbe, denn am 13. Wiener Töchtertag konnten 2.500 Mädchen in 160 Betreibe hineinschnuppern. Dabei wurden ihnen auch Berufe näher gebracht, die ansonsten nahezu ausschließlich von Männern ausgeübt werden", so Berger-Krotsch.

"Nicht zu vergessen ist, dass Wien die ‚Regenbogenhauptstadt ist’. Seit 20 Jahren ist die Regenbogenparade ein Fixpunkt im Kalender und seit nunmehr 5 Jahren hissen wir am Rathausplatz zum ‚Pride Village’ die Regenbogenfahne", freut sich die SP-Gemeinderätin.

Wichige Maßnahmen zur Förderung von Integration und Diversität=

Wien geht punkto Integration einen Weg, der nicht immer bei allen auf Gegenliebe stieß: "2004 wurde mit der MA17 eine eigene Abteilung für Integration & Diversität geschaffen. Eine Abteilung, die fortan mit zahlreichen Initiativen dafür sorgte, dass die Stadt Wien mittlerweile als Stadt der Weltoffenheit und Toleranz bekannt ist", so SP-Gemeinderat Christan Hursky. Eine besonders wichtige Einrichtung sind die Regionalstellen, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Veranstaltungen initiieren, den Dialog suchen und Ideen und Vorschläge rund um Integration umsetzen. "Die Regionalstellen sind für die Kommunikation in den Grätzeln mittlerweile unerlässlich. Hier ‚lebt’ der Kontakt zu den verschiedenen Vereinen und Communities", stellt Hursky fest.

Die Zukunft der Menschenrechtsstadt Wien sieht der SP-Gemeinderat durchwegs positiv: "Klar, was Menschenrechte angeht, ist immer Luft nach oben - Wien ist aber auf einem tollen Weg. Die Bandbreite ist groß. Von der Ausbildung bis zum Zusammenleben, Menschenrechte sind eine Querschnittsmaterie, an der es daher in allen Bereichen zu arbeiten und zu verbessern gilt." Und die Stadt Wien setzt Maßstäbe:
So konnten unter anderem im Rahmen der Niederlassungsbegleitung "StartWien" beinahe 19.000 Personen an der Hand genommen und bei ihren ersten Schritten in Wien begleitet werden. Mehr als 8.000 Kinder hatten im Rahmen der Sommersprachkurse die Möglichkeit ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Und 7.500 Frauen haben bei den "Mama lernt Deutsch"-Kursen Deutsch gelernt während ihre Kinder optimal betreut wurden. Der bereits 3. Integrations- und Diversitätsmonitor wurde 2014 publiziert. "Die Stadt legt damit die Fakten auf den Tisch. Nur wer weiß, wie Maßnahmen greifen, kann sie verbessern", ist der SP-Gemeinderat überzeugt.

Die Stadt Wien hat weiters auf aktuelle besorgniserregende Ereignisse reagiert, führte unter der Leitung der Kinder- und Jugendanwaltschaft das ‚Netzwerk für Deradikalisierung und Prävention’ ein. "Unter anderem werden dabei die Personen geschult, die unseren Kids in ihrer täglichen Arbeit sehr nahe stehen. Beispielsweise LehrerInnen und StreetworkerInnen lernen so den Umgang mit Betroffenen bzw. Anzeichen für Radikalisierung bei den Kids zu erkennen", unterstreicht Hursky die Wichtigkeit dieser präventiven Arbeit.

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