Juraczka ad Pensionen: Wien kann sich Rot-Grün nicht länger leisten

Wien (OTS) - "Wenn Sozialminister Rudolf Hundstorfer meint, dass wir beim tatsächlichen Pensionsantrittsalter zulegen müssen, dann sehen wir vor allem die rot-grüne Stadtregierung in Wien gefordert. Während das durchschnittliche Pensionsantrittsalter im Bund in den letzten zehn Jahren um drei Jahre gestiegen ist, stagnieren die Vergleichszahlen in Wien. Der Bund hat seine Hausaufgaben gemacht, Rot-Grün in Wien ist mehr als säumig", kritisiert der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf die aktuelle Debatte zum Pensionssystem.

Manfred Juraczka: "Im Jahr 2004 lag das Pensionsantrittsalter im Bund mit knapp 58 Jahren nur unwesentlich über dem Vergleichswert der Wiener Bediensteten. Aufgrund von Reformen im Bund gingen die Bediensteten im Jahr 2014 durchschnittlich mit 61 Jahren in Pension, während in Wien das Antrittsalter bei 57,3 Jahren lag. Rot-Grün hat es geschafft, dass trotz steigender Lebenserwartung das Antrittsalter sogar noch niedriger ist, als zu Beginn der Legislaturperiode (57,7 Jahre im Jahr 2011)."

"Dazu kommt, dass von den rund 900 Beamten der Stadt Wien, die im Jahr 2014 pensioniert wurden, in 536 (!) Fällen die Pensionierung vorzeitig erfolgte. Das heißt: mehr als 50 Prozent aller Pensionierungen waren Frühpensionierungen. Hier muss die Frage erlaubt sein, warum es die Stadt Wien nicht schafft, ihre Beamten länger gesund und motiviert im Dienst zu halten?", so der Landesparteiobmann weiter.

Manfred Juraczka: "Laut Rechnungshof bringt die Umsetzung der Bundesbeamtenpensionsreform über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten 350 Mio. (!) Euro an Einsparungen. Bei effizienterem Einsatz stünden somit mehr Mittel für Zukunftsinvestitionen insbesondere im Bereich des Arbeitsmarkts zur Verfügung, die Wien als wachsende Stadt dringend braucht. Wien kann sich Rot-Grün nicht länger leisten, wir brauchen einen Kurswechsel, dafür steht die ÖVP Wien."

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