Nach den Glücksspielautomaten nun auch bei Wetten: Dümmer geht immer!

Vom Steuerzahler bezahlte Politiker wollen nun auch unkontrollierbare Online Wetten ausländischer Firmen extra fördern!

Wien (OTS) - Statt den Bedürfnissen der Konsumenten mit attraktiven, klaren und einfachen Regelungen vor Ort entgegenzukommen, wird um den Begriff "illegal" herumgedoktert. Soll mit Tricks und Täuschereien auch hier der Rechtsstaat weiter ausgehöhlt und ausgehebelt werden? Wie bei den, von der Finanzpolizei angezettelten Glücksspielverfahren, welche zu - hunderten - (!) wegen gerichtlich festgestellter Rechtswidrigkeiten, auf Kosten der Steuerzahler natürlich, eingestellt werden mussten? Hier wird der Rechtsstaat missbraucht um Marktmanipulation zu betreiben und primitivstem Verbotspopulismus gefrönt. Müssen die Betroffenen dann gegen die Rechtswidrigkeiten wieder jahrelang, auf ihre Kosten und durch alle Instanzen, klagen?

Das Automatenverbot in Wien und die unnötig extremen Beschränkungen bei den neuen Landeskonzessionen treiben die Konsumenten höchst erfolgreich in den total unkontrollierbaren internationalen Online Glücksspielbereich. Im Jahr 2014 (noch vor dem Automatenverbot in Wien) sind bereits 44% aller Gelder für Glücksspiele und Wetten Online ausgegeben worden und mehr als die Hälfte davon ist unkontrolliert und unbesteuert über die Grenze verschwunden! Um billige Aufmerksamkeit heischende PolitikerInnen vernichten dringend benötigte Arbeitsplätze und Steuereinnahmen mit Maßnahmen, deren Auswirkungen sie offensichtlich nicht verstehen. Damit verhindern sie erst recht einen wirksamen Spieler-, Konsumenten- und vor allem Jugendschutz in Österreich.

Nachdem die politisch unterstützten Glücksspielmarktmarktmanipulationen zur Ausschaltung des spielerschützenden freien Wettbewerbs (scheinbar) so gut funktioniert haben, soll nun offenbar auch der Wettmarkt "passend" zurecht manipuliert werden. Deshalb versucht diese Clique eine ähnliche Sackgassenpolitik gegen den Wettmarkt zu rechtfertigen. Auch das wird der Öffentlichkeit tatsachenwidrig als "Spieler- und Jugendschutz" und im angeblichen "öffentlichen Interesse" verkauft.

Man erspare der Öffentlichkeit auch die falsche Behauptung, dass eine angeblich effiziente Internetzensur des Datenverkehrs und eine umfassende Kontrolle von Verschlüsselungen möglich sei.

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Helmut Kafka, Pressesprecher
Automatenverband.at
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