GÖD BMHS-Gewerkschaft: Wahl- und Optionsrecht für viele Lehrer/innen in der Berufsbildung noch immer nicht umgesetzt

Neues Lehrer/innendienstrecht weiterhin mangelhaft

Wien (OTS) - Die BMHS-Gewerkschaft fordert die rasche Reparatur des neuen Dienstrechts dahingehend, dass allen LehrerInnen und Lehrern -wie von der Regierung zugesagt - die Inanspruchnahme des Wahlrechts bzw. des Optionsrechts möglich ist.

Nicht optieren können z.B. Lehrer/innen für sozialfachliche Unterrichtsgegenstände an Sozialschulen, Kunstlehrer/innen mit Magisterium einer Kunstuniversität, Lehrer/innen für musikalische Unterrichtsgegenstände an BMHS trotz Diplomprüfung bzw. Bachelorgrades, Lehrer/innen für Kindergartenpraxis, Didaktiklehrer/innen an BAKIPs und Sonderkindergärtner/innen.

Die BMHS-Gewerkschaft hat auf die Gesetzeslücke schon während der Verhandlungen 2013 und mehrmals in den Folgemonaten hingewiesen. Die Absichtserklärung des Nationalrates, Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlungen durch eine Gesetzesreparatur rechtzeitig zu beseitigen, blieb eine Willensäußerung und nicht mehr. Verständlich, denn die benachteiligte Lehrer/innengruppe würde durch den Übertritt in das neue Dienstrecht tatsächlich finanziell profitieren, was naturgemäß das Budget belasten würde. Oder gibt es doch eine andere Erklärung?

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Prof. MMag. Jürgen Rainer
Vorsitzender BMHS-Gewerkschaft
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