Zentrumsvertretung Lehramt gegen Schmalspuränderungen der Lehramtscurricula im Raum Wien/NÖ

Ein qualitätsvolles Lehramtsstudium kann nur auf Augenhöhe zwischen PHs und Uni Wien entwickelt werden. Enge Rahmenvorgaben verhindern eine fundierte Überarbeitung.

Wien (OTS) - Die Zentrumsvertretung der Lehramtsstudierenden an der Uni Wien kritisiert entschieden die Vorgangsweise bei der "Erweiterung" der Lehramtscurricula im Raum Wien/Niederösterreich. Der straffe Zeitplan lässt schnelle, oberflächliche Änderungen anstatt einer dringend notwendigen Neustrukturierung des Studiums erwarten. Verspielt werden die Stärken der Pädagogischen Hochschulen, welche die Uni-Ausbildung fundiert im Bereich der NMS-Ausbildung, Inklusionspädagogik, Fachdidaktik und Schulpraxis hätten ergänzen können. Das Vorhaben, in drei Monaten über Jahrzehnte gewachsene Strukturen zu vereinen, ist in diesem Sinne unverantwortlich.

Zudem sind essentielle Fragen wie etwa nach der Ausgestaltung und organisatorischen Machbarkeit der Praxisphase ungeklärt und Lösungen frühestens Ende September zu erwarten. Weiteren Unmut löst die Tatsache aus, dass mit einem gemeinsamen Curriculum Studierende von entlegeneren Standorten wie Krems und Baden höchstwahrscheinlich zum Pendeln gezwungen werden, da ja der Hauptschwerpunkt der neuen Ausbildung bei der Uni Wien liegen soll. Hier gibt es noch gar keine Lösungsbemühungen.

Im Rahmen eines umfassenderen Statements führt die Zentrumsvertretung ihre Position zur Kooperation im Verbund Nord-Ost genauer aus:
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