• 24.06.2015, 13:41:36
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Grüne/Köchl: „Österreichs Hinkley-Point-Klage richtungsweisend für Europa“

Österreich sei Anti-Atom-Vorreiter, andere Staaten können mitziehen

Utl.: Österreich sei Anti-Atom-Vorreiter, andere Staaten können
mitziehen =

Klagenfurt (OTS) - Der Kärntner Nationalratsabgeordnete Matthias
Köchl, Anti-Atom-Sprecher der Grünen im Parlament, freut sich, dass
mit dem gestrigen Tag die Klage der österreichischen Bundesregierung
beim Eurpäischen Gerichtshof gegen die Subventionierung des
britischen AKW Hinkley Point fix ist: "Die Bundesregierung hat meine
Anregung aufgegriffen und umgesetzt - das freut mich für Österreich.
Denn eine 20-Milliarden-Euro-Förderung für Atomkraft in
Großbritannien hätte durchaus auch Auswirkungen auf den Ausbau und
die Subventionierung etwa für die AKW Temelin, Krško und Paks
grenznah zu Österreich. Die Bundesregierung hat hier volle
Rückendeckung durch die Grünen."

Es sei ein wichtiges Signal, so Köchl, dass Österreich seinen
begründeten Anti-Atomkurs innerhalb der EU energisch vertritt und
hier auch die rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpft: "Es ist
richtungsweisend, ob wir Europäer künftig in nachhaltige Energie
investieren, oder ob wir eine völlig unwirtschaftliche und - das
sollte seit Fukushima weltweit außer Diskussion stehen -
hochgefährliche Atomindustrie mit Finanzspritzen künstlich am Leben
erhalten. Hier ist Österreich Vorreiter, andere Staaten sind
aufgerufen, mitziehen."

Hier der vom Nationalrat einstimmig beschlossene Antrag zur Hinkley
Point Klage:

Antragsteller waren Matthias Köchl und Eva Glawischnig
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/A/A_00656/fnameorig_366166.ht
ml

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