Haslinger Stahlbau gewinnt Österreichischen Stahlbaupreis 2015

Weitere Preise an Unger Stahlbau und Oberhofer Stahlbau, Stahlbaubranche kampfbereit

Wien (OTS) - Beim 30. Österreichischen Stahlbautag Mitte Juni in Salzburg wurde zum fünften Mal der Österreichische Stahlbaupreis vergeben.

Den ersten Preis sicherte sich dabei die Kärntner Firma Haslinger Stahlbau für den Umbau des Thalia Theaters in Graz.

Schaffung von Homogenität durch Leichtbauhüllen

Die zentrale Idee des Projektes "Thalia Neu" war, den inhomogenen Gebäudekomplex Girardigasse, der neben diversen Theatersälen auch Verwaltungsräume beherbergt, sowie alle bestehenden Dächer und Fassaden entlang der Girardigasse gestalterisch neu zu ordnen.

Der Firma Haslinger ist es dabei gelungen, mit der Wahl des Baustoffes Stahl und Anwendung von konstruktiven Stahl-Leichtbauhüllen ein mehrgeschoßhohes Objekt auf den bestehenden Gebäuden und Dachebenen zu positionieren und damit eine einheitliche Gestaltung zu erreichen.

Spektakuläre Projekte auf den Plätzen

Den zweiten Preis gewann die Unger Steel Group (Burgenland) für ihre gewagte und technisch anspruchsvolle Stahlträgerkonstruktion am WU Wien Library and Learning Center.
Rang drei holte sich Oberhofer Stahlbau (Salzburg) für das ebenfalls spektakuläre Jakobskreuz auf der Buchensteinwand in Tirol.

Gesamtstimmung im Stahlbau positiv kampfbereit

Die Gesamtstimmung am Stahlbautag, an dem alle wesentlichen Player im österreichischen Stahlbau teilnahmen, war gekennzeichnet von einer zwar problembewussten, aber kämpferischen und positiven Grundhaltung.

Der Präsident des Stahlbauverbands, Dr. Thomas Berr, sprach von einem täglichen Kampf gegen schwierige Rahmenbedingungen für den Stahlbau (fehlende Aufträge aus den Stahlbau-Domänen Infrastruktur- und Anlagenbereich, Kurzfristigkeit der Projekte, existenzgefährdende Preise "und die nicht gerade förderlichen politischen Rahmenbedingungen"),
Auf der anderen Seite steht die durch die Erfolge der letzten Jahre gewachsene Hoffnung, dass sich Österreichs Stahlbau mit erfolgreichen Projekten vor allem im Ausland, mit der Qualität seiner Mitarbeiter und mit angewandter Forschung vor allem von Seiten der Technischen Universitäten ein gutes Auskommen schaffen wird, um in wirtschaftlich besseren Zeiten "mit genug Wissen und Kapazitäten dazustehen." Letztlich sind es, meint er, immer die Menschen, die in welcher Funktion auch immer für den Erfolg der Arbeit verantwortlich sind. "Und nur wenn wir uns und sie stetig trainieren, können wir die Veränderungen meistern und den Standort trotz hoher Arbeitskosten dauerhaft behaupten."

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DI Georg Matzner
Geschäftsführer des Österreichischen Stahlbauverbandes
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