• 23.06.2015, 11:12:48
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AKNÖ verleiht zum 10. Mal den Wissenschaftspreis

AKNÖ-Präsident Wieser: „Wir unterstützen Nachwuchsforschung, die Lösungsansätze für aktuelle Probleme in der Arbeitswelt erarbeitet.“

AKNÖ-Präsident Markus Wieser (re) und AKNÖ-Direktor
Helmut Guth (li) übergeben den Wissenschaftspreis

Utl.: AKNÖ-Präsident Wieser: „Wir unterstützen Nachwuchsforschung,
die Lösungsansätze für aktuelle Probleme in der Arbeitswelt
erarbeitet.“ =

Wien/Krems (OTS) - Zehn Akademikerinnen und Akademiker wurden an der
Donau-Universität Krems mit dem AKNÖ-Wissenschaftspreis 2015
ausgezeichnet. Die AKNÖ förderte damit bereits zum zehnten Mal junge
AbsolventInnen in ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der
Arbeitswelt. AKNÖ-Präsident Markus Wieser und AKNÖ-Direktor Mag.
Helmut Guth zeigten sich von der Qualität der Arbeiten beeindruckt
und gratulierten herzlich.

Bereits zum zehnten Mal wurde heuer der AKNÖ-Wissenschaftspreis im
Rahmen einer feierlichen Zeremonie an der Donau-Universität Krems
verliehen. Der mit insgesamt 6.650 Euro dotierte Preis wurde in den
drei Kategorien Innovationspreis, Förderpreis und Sonderpreis
vergeben. "Wir unterstützen Nachwuchsforschung, die sich mit den
Herauforderungen in der Arbeitswelt auseinandersetzt und Ansätze zur
Bewältigung aktueller Probleme liefert", erklärte AKNÖ-Präsident und
ÖGB-NÖ Vorsitzender Markus Wieser die Motivation des
AKNÖ-Wissenschaftspreises. Die Vielfalt der ausgezeichneten Arbeiten
spiegelt die Komplexität der Arbeitswelt wider. Die PreisträgerInnen
beschäftigen sich in ihren Arbeiten u.a mit dem Thema
Chancengleichheit bzw. Ungleichheit am Arbeitsmarkt, analysieren das
Potenzial von Freiwilligenhilfe oder loten die Möglichkeiten des
Betreuten Wohnens aus.

Voneinander lernen
"Der Wissenschaftspreis ist eine Gelegenheit für uns als
Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen, mit Lehre und Forschung
in Dialog zu treten und voneinander zu lernen", so Wieser. "Die
Arbeiten fließen auch in die Grundlagenarbeit der AKNÖ-ExpertInnen
ein und haben so auch eine sehr praktische Bedeutung", freut sich
AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth. Die Einreichphase für den
AKNÖ-Wissenschaftspreis 2016 hat bereits begonnen.

Mehr Infos dazu gibt es unter noe.arbeiterkammer.at/bildung

Die PreisträgerInnen
Die Innovationspreise in Höhe von je 1.500 Euro gehen an:
Birgit Haider, BA (1060 Wien)
Disability Employment in Austria - Factors influencing HR managers'
hiring decision.
Bachelorarbeit, IMC Fachhochschule Krems

SAin Michaela Hellerschmid, MA (3500 Krems)
DGKS, Mag.a phil. Viktoria Kulo, MA (1060 Wien)
Maximilian Zirkowitsch, BA, MA (1150 Wien)
Strukturelle Bedingungen für Wohnen und Betreuung in der Region
Wagram - Betreutes Wohnen und Möglichkeiten sozialarbeiterischer
Unterstützung am Beispiel Fels/Wagram.
Masterthese, Fachhochschule St. Pölten

Dr. Stefan Humer (2483 Ebreichsdorf)
Intergenerationale Aspekte von Ungleichheit.
Dissertation, Wirtschaftsuniversität Wien

Vier Förderpreise in der Höhe von je 350 Euro erhalten:

Gerald Eigl, BSc (4030 Linz)
Fehlerkultur bei den ÖBB - Kann eine Fehlerkultur in einem
Eisenbahnunternehmen umgesetzt werden? Welche Stellhebel sind hierfür
notwendig?
Bachelorarbeit, Fachhochschule St. Pölten

Julia Hofmann, MA (1080 Wien)
Die Rolle der Krebshilfe bei der Krebsfrüherkennung - Ein Vergleich
der Informationsprodukte zu Krebsscreening im deutschsprachigen Raum
(Österreich-Deutschland-Schweiz).
Masterarbeit, IMC Fachhochschule Krems

René Philipp Kastner, MA (8020 Graz)
Katastrophe und Freiwilligenhilfe. Das zivile Potenzial für Ersthilfe
und Wiederaufbau in Österreich und den USA.
Masterarbeit, Universität Graz

Benedikt Winkelmayer, BSc (3343 Hollenstein/Ybbs)
Breitbandausbau in Österreich: Ausgangslage, Technologien,
Strategien, Förderprogramme.
Bachelorarbeit, Technische Universität Wien

Einen Sonderpreis in der Höhe von 750 Euro erhält:
Assoz. Univ.-Prof. DDr. Hermann Peyerl, LL.M. (2203 Eibesbrunn)
Die Verlagerung von Einkünften - Einkünftezurechnung im nationalen
und internationalen Steuerrecht.
Habilitationsschrift, Universität für Bodenkultur Wien

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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