• 22.06.2015, 09:28:50
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Erfolgreiche EU-Bilanz Niederösterreichs 2014: 337 Millionen Euro Netto-Gewinn

Schwarz/Sobotka: Kein Euro darf in Brüssel bleiben!

Utl.: Schwarz/Sobotka: Kein Euro darf in Brüssel bleiben! =

St. Pölten (OTS/NLK) - Auch im Jahr 2014 hat Niederösterreich wieder
das Höchstausmaß an Fördergeldern aus Brüssel abgeholt, wie die
Zahlen des aktuellen Förderberichts für 2014 zeigen. So konnte
Niederösterreich rund 337 Millionen Euro mehr an Fördergeldern nach
Niederösterreich holen, als Mittel nach Brüssel einbezahlt worden
sind. Damit ist Niederösterreich eindeutig Gewinner bei der
Einnahmen-/Ausgabenbilanz, denn ein Euro nach Brüssel bedeutet für
Niederösterreich drei Euro retour.

"Wir sind auch 2014 unserem Anspruch, keinen Euro in Brüssel liegen
zu lassen, gerecht geworden. Der aktuelle Förderbericht des Landes
beweist, dass Niederösterreich erfolgreiche Projekte auf die Beine
gestellt hat und die zur Verfügung stehenden Fördermittel der EU zur
Gänze ausschöpft", freuen sich die für EU-Fragen zuständige
Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Landeshauptmann-Stellvertreter
Mag. Wolfgang Sobotka.

Im Jahr 2014 bezahlte das Land Niederösterreich an
EU-Mitgliedsbeiträgen und Co-Finanzierungsmitteln für EU-Projekte
insgesamt 192 Millionen Euro. Nach dem nun vorliegenden Förderbericht
sind insgesamt rund 529 Millionen Euro an Förderungen für EU-Projekte
(444 Millionen Euro der EU und 85 Millionen Euro des Bundes) in den
Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung nach Niederösterreich
zurückgeflossen. Das bedeutet einen Netto-Gewinn für Niederösterreich
von rund 337 Millionen Euro, denn für jeden Euro, den das Land nach
Brüssel überweist, können drei Euro als Förderungen für
niederösterreichische Projekte lukriert werden.

Im Bereich "Europäische Territoriale Zusammenarbeit 2007-2013" weisen
die drei Programme mit niederösterreichischer Beteiligung
(Österreich-Tschechien, Slowakei-Österreich und Österreich-Ungarn)
derzeit eine Mittelbindung von über 44 Millionen Euro auf. Sie liegen
damit über den Niederösterreich zur Verfügung stehenden EU-Mitteln in
der Höhe von 39 Millionen Euro. Damit wurden bisher rund 196 Projekte
beispielsweise in den Bereichen "Bildung und Arbeitsmarkt",
"Tourismus und Kultur" oder "Umwelt, Energie und Risikoprävention"
unterstützt. Eine Erfolgsgeschichte stellt auch die Möglichkeit zur
Zwischenfinanzierung von Projekten der Europäischen Territorialen
Zusammenarbeit 2007-2013 aus Mitteln des Landes dar. 62 Projekte aus
Niederösterreich haben bisher eingereicht, rund 3,4 Millionen Euro
konnten bereits ausbezahlt werden.

Im Programm "Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit
Niederösterreich 2007-2013" wurden mit den von der EU bisher zur
Verfügung gestellten Mitteln von 132,7 Millionen Euro Investitionen
in der Höhe von 1,04 Milliarden Euro ausgelöst. "Das Verhältnis von
EU-Mitteln zu den Investitionen mit eins zu über sieben ist hier ganz
ausgezeichnet und eine wichtige Basis für ein Plus an Innovation
sowie Zukunftsorientiertheit in unserem Bundesland", zeigen sich
Schwarz und Sobotka über den Multiplikatoreneffekt erfreut.

Einer zukunftsorientierten und von der EU unterstützten
Regionalpolitik in Niederösterreich steht also auch in den nächsten
Jahren nichts im Wege. Dafür werden seitens der Europäischen Union
insgesamt rund 161,64 Millionen Euro für die Periode 2014-2020 zur
Verfügung gestellt.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus,
Telefon 02742/9005-12655, e-mail [email protected], Büro
LH-Stv. Sobotka, Mag. Günther Haslauer, Telefon 02742/9005-12221,
e-mail [email protected].

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