Erfolgreiche EU-Bilanz Niederösterreichs 2014: 337 Millionen Euro Netto-Gewinn

Schwarz/Sobotka: Kein Euro darf in Brüssel bleiben!

St. Pölten (OTS/NLK) - Auch im Jahr 2014 hat Niederösterreich wieder das Höchstausmaß an Fördergeldern aus Brüssel abgeholt, wie die Zahlen des aktuellen Förderberichts für 2014 zeigen. So konnte Niederösterreich rund 337 Millionen Euro mehr an Fördergeldern nach Niederösterreich holen, als Mittel nach Brüssel einbezahlt worden sind. Damit ist Niederösterreich eindeutig Gewinner bei der Einnahmen-/Ausgabenbilanz, denn ein Euro nach Brüssel bedeutet für Niederösterreich drei Euro retour.

"Wir sind auch 2014 unserem Anspruch, keinen Euro in Brüssel liegen zu lassen, gerecht geworden. Der aktuelle Förderbericht des Landes beweist, dass Niederösterreich erfolgreiche Projekte auf die Beine gestellt hat und die zur Verfügung stehenden Fördermittel der EU zur Gänze ausschöpft", freuen sich die für EU-Fragen zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Im Jahr 2014 bezahlte das Land Niederösterreich an EU-Mitgliedsbeiträgen und Co-Finanzierungsmitteln für EU-Projekte insgesamt 192 Millionen Euro. Nach dem nun vorliegenden Förderbericht sind insgesamt rund 529 Millionen Euro an Förderungen für EU-Projekte (444 Millionen Euro der EU und 85 Millionen Euro des Bundes) in den Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung nach Niederösterreich zurückgeflossen. Das bedeutet einen Netto-Gewinn für Niederösterreich von rund 337 Millionen Euro, denn für jeden Euro, den das Land nach Brüssel überweist, können drei Euro als Förderungen für niederösterreichische Projekte lukriert werden.

Im Bereich "Europäische Territoriale Zusammenarbeit 2007-2013" weisen die drei Programme mit niederösterreichischer Beteiligung (Österreich-Tschechien, Slowakei-Österreich und Österreich-Ungarn) derzeit eine Mittelbindung von über 44 Millionen Euro auf. Sie liegen damit über den Niederösterreich zur Verfügung stehenden EU-Mitteln in der Höhe von 39 Millionen Euro. Damit wurden bisher rund 196 Projekte beispielsweise in den Bereichen "Bildung und Arbeitsmarkt", "Tourismus und Kultur" oder "Umwelt, Energie und Risikoprävention" unterstützt. Eine Erfolgsgeschichte stellt auch die Möglichkeit zur Zwischenfinanzierung von Projekten der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit 2007-2013 aus Mitteln des Landes dar. 62 Projekte aus Niederösterreich haben bisher eingereicht, rund 3,4 Millionen Euro konnten bereits ausbezahlt werden.

Im Programm "Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreich 2007-2013" wurden mit den von der EU bisher zur Verfügung gestellten Mitteln von 132,7 Millionen Euro Investitionen in der Höhe von 1,04 Milliarden Euro ausgelöst. "Das Verhältnis von EU-Mitteln zu den Investitionen mit eins zu über sieben ist hier ganz ausgezeichnet und eine wichtige Basis für ein Plus an Innovation sowie Zukunftsorientiertheit in unserem Bundesland", zeigen sich Schwarz und Sobotka über den Multiplikatoreneffekt erfreut.

Einer zukunftsorientierten und von der EU unterstützten Regionalpolitik in Niederösterreich steht also auch in den nächsten Jahren nichts im Wege. Dafür werden seitens der Europäischen Union insgesamt rund 161,64 Millionen Euro für die Periode 2014-2020 zur Verfügung gestellt.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at, Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. Günther Haslauer, Telefon 02742/9005-12221, e-mail guenther.haslauer@noel.gv.at.

Rückfragen & Kontakt:

Niederösterreichischen Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
02742/9005-12163
presse@noel.gv.at
www.noe.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK0001