- 19.06.2015, 13:06:15
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SP-Vettermann ad VP-Leeb „Königin der Widersprüche?“
Wien (OTS/SPW-K) - "Den hätte man sofort rauswerfen müssen" - diese
Worte widmete Gemeinderätin Leeb ursprünglich dem Generalplaner der
Stadthallenbad-Sanierung (Kurier 1.11.2012) nur um ihn dann einige
Zeit später bei einer Pressekonferenz an seiner Seite als
"Bauernopfer" zu bezeichnen (Der Standard 25.1.2013).
Jetzt bezichtigt Frau Leeb die Stadt, Steuergelder verschwendet zu
haben und kritisiert gleichzeitig erneut den Baustopp der Sanierung.
Und das obwohl der Baustopp ausschließlich sicherstellt, dass nur
Leistungen bezahlt werden, die auch erbracht wurden. "Sie behauptet
doch nicht im Ernst, dass das Bezahlen von mangelhaften bzw.
nicht-erbrachten Leistungen in ihren Augen ein verantwortungsvoller
Umgang mit Steuergeldern ist?", so SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann.
Darüber hinaus nennt Leeb irgendwelche geschätzten Kosten in der
angeblichen Höhe von 25 Millionen Euro, obwohl sich die tatsächlichen
Kosten der Sanierung auf 18,16 Millionen Euro belaufen. "Diese Summe
liegt noch innerhalb der maximal erlaubten Obergrenze von 19,9
Millionen Euro, der Leeb seinerseits im Gemeinderat persönlich
zugestimmt hat", erinnert Vettermann.
"Es stellt sich die Frage, mit welchen weiteren Widersprüchlichkeiten
Frau Leeb im Laufe des Wahlkampfes noch aufwarten wird. Der Eindruck,
dass ihre einzige Aufgabe darin besteht, gegen etwas zu sein und
grundlos zu kritisieren, erhärtet sich aber mit jeder Äußerung.
Gleichzeitig hat sie aber in der Causa Stadthallenbad, das längst
wieder voll in Betrieb ist, keinen einzigen konstruktiven Beitrag
geleistet. Leebs Verhalten ist absurd und wahrscheinlich nur als
Anfall von verfrühter und wahnwitziger Wahlkampfhysterie zu
erklären", schloss Vettermann.
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