- 17.06.2015, 16:51:47
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ERZBERGRODEO XXI: Tougher than Iron, Harder than Steel! Der Rückblick auf 4 Tage Vollgas am "Berg aus Eisen".
Der Erzbergrodeo-Leitspruch wurde bei der 21sten Auflage des weltweit einzigartigen Motorrad-Offroadsport-Events zur beinharten Realität.

Utl.: Der Erzbergrodeo-Leitspruch wurde bei der 21sten Auflage des
weltweit einzigartigen Motorrad-Offroadsport-Events zur
beinharten Realität. =
Enzersfeld (OTS) - Unter hochsommerlichen Wetterbedingungen wurde am
Steirischen Erzberg Geschichte geschrieben, erstmals wurden beim
berüchtigten Red Bull Hare Scramble gleich 4 Sieger gekürt!
Großes Tennis auch hinter den Kulissen der Veranstaltung: mit
gewaltigem Aufwand entsteht für 4 Tage im Jahr eine waschechte
Kleinstadt am "Berg aus Eisen".
40.000 Besucher vor Ort, 1.500 Teilnehmer mit knapp 4.500
Begleitpersonen aus 38 Nationen, 250 internationale Medienvertreter,
800 Mann & Frau Crew, hunderte VIP-Gäste, 1 Berg - und 4 Tage
wolkenloser Himmel mit Temperaturen jenseits der 30 Grad. Während in
den letzten Jahren Regen, Regen und nochmals Regen (mit
gelegentlichen Schneeschauern!) das Erzbergrodeo-Wetter dominierte,
stand die 21ste Ausgabe des weltweit renommiertesten Xtreme-Enduros
unter dem Motto "Hitze, Staub und Badewetter". Kein Grund für
schlechte Laune also - weder für die Teilnehmer aus allen Kontinenten
noch für die zig-tausenden Besucher oder die Erzbergrodeo
Organisations- und Aufbau-Crew, die neben den Rennstrecken auch eine
komplette Kleinstadt für knapp 6.000 Bewohner am "Berg aus Eisen"
errichtete.
Für die Unterbringung der Fahrer und ihrer Begleitpersonen wurden 5
Fahrerlager aufgebaut, dazu kommt ein komplettes Verkehrsleitsystem
für die Besucher inklusive Parkflächen und kostenlosem Shuttle
Bus-Service, die Errichtung einer Stromversorgung für alle Bereiche,
sanitäre Anlagen, ein ausgeklügeltes Abfallentsorgungskonzept und
schließlich der Aufbau der Erzbergrodeo-Arena, in der neben dem
mächtigen Festzelt auch das Rennbüro, das Pressebüro, der VIP-Bereich
und die Ausstellerbereiche für Partner und Sponsoren der
Veranstaltung untergebracht sind. Entlang der Rennstrecke(n) wurden
eigene Besucherbereiche errichtet - ebenso wie großflächige
Sperrzonen am gesamten Areal - die den Besuchern ein sicheres und
actionreiches Erlebnis der Veranstaltung inmitten Europas größtem
Erz-Tagbaugebiet ermöglichten. Für die spektakulären TV-Bilder vom
Erzbergrodeo sorgte das Red Bull Media House mit einer 150-köpfigen
Crew, eigenen Übertragunswägen, einer Energy-Station mit
Schnittplätzen und modernstem (Kamera)Equipment vor Ort.
Für die Sicherheit der Bewohner und Besucher der "Kleinstadt am Berg
aus Eisen" sorgten mehrere hundert Einsatzkräfte von Rettung,
Bergrettung, Feuerwehr und Exekutive. Zusätzliche Security-Dienste
waren rund um die Uhr im Einsatz um sowohl den Ablauf der
Besucherströme als auch das nächtliche Partyleben während der
Versanstaltung in geordnete Bahnen zu leiten. Entlang der
Rennstrecken wurden hunderte Streckenposten und Tourguides postiert
und garantierten auch hier ein Höchstmaß an Sicherheit.
Organisationsleiter Mark Schilling beschreibt die Herausforderungen
hinter den Erzbergrodeo-Kulissen: "Die organisatorischen
Vorbereitungen für die Veranstaltung dauern weit mehr als 1 Jahr, wir
arbeiten seit Monaten bereits parallel am Erzbergrodeo 2016. Die
monatelange Planung muß dann vor Ort innerhalb weniger Tage umgesetzt
werden, da die Auf- und Abbauzeiten streng begrenzt sind. Ein
derartiges Großevent in einem aktiven Bergbaugebiet (wo 360 Tage im
Jahr abgebaut wird, Anm. d. Red.) zu veranstalten, ist vielleicht die
größte Herausforderung. Unsere Crew muß in allen Bereichen ungemein
effizient und vor allem Hand in Hand mit anderen Abteilungen
zusammenarbeiten, um die Infrastruktur für die zig-tausenden Besucher
in Bestzeit auf den Berg zu stellen. Die optimalen Wetterbedingungen
haben uns da heuer sehr geholfen.", sagt Schilling.
Hochkarätige Action und spannende Rennbewerbe an 4 Tagen
4 Tage Vollgas und Non-Stop Action. Wer das Erzbergrodeo bereits Live
vor Ort miterlebt hat, weiß das es sich hier um keine leeren Worte
handelt. Bereits der Auftakt am Donnerstag, das Kärcher Rocket Ride
Steilhangrennen, bot mit 300 Startern und einer auf 4 Steilhänge
verlängerten Strecke massive Action. Nach 2 Qualifikationsläufen
standen die 48 schnellsten Steilhangpiloten fest, die Abends im
Superfinale in den Fight um den ersten Felspokal des Erzbergrodeo
2015 gingen. Das spannende Finale mit Fahrern aus 10 Nationen
fesselte tausende Zuseher entlang des spektakulären, 4-teiligen
Steilhanges: erstmalig wurde bereits direkt beim Erzberg-See
gestartet und die Strecke somit deutlich selektiver gestaltet.
Am Ende des ersten Veranstaltungstages holte sich der Österreicher
Ossi Reisinger auf Husqvarna die hart erkämpfte Kärcher Rocket Ride
Krone vor dem erst 17-jährigen Erzberg-Rookie Brad Williams (UK,
Husqvarna) und Freestyle-MX Ikone Jimmy Verburgh (BEL/KTM)!
Reisingers zweiter Rocket Ride Felspokal war auch sein emotionalster
Sieg am Erzberg: der sympathische Oberösterreicher hatte vor einem
Jahr einen schweren Autounfall und bestritt sein erstes Rennen nach
der Verletzungspause.
Am Freitag und Samstag stand der "Eiserne Gigant" dann voll und ganz
im Zeichen des herzhaften Gasgebens. Beim legendären Generali Iron
Road Prolog gingen 1.500 Fahrer aus 38 Nationen auf die 13 Kilometer
lange und bis zu 15 Meter breite Schotterstrecke Richtung
Erzberg-Gipfel. Die Besonderheit beim Generali Iron Road Prolog:
ambitionierte Amateurfahrer aus allen Kontinenten gehen im selben
Rennen über dieselbe Rennstrecke wie die Weltelite des Sports! Die
Topfahrer wurden bereits bei der Auftakt-Pressekonferenz am
Donnerstag vorgestellt und ließen keinen Zweifel über maximale
Spannung aufkommen: Jonny Walker (UK, KTM), Graham Jarvis
(UK/Husqvarna), Andreas Lettenbichler (GER/KTM), Alfredo Gomez
(ESP/Husqvarna), Wade Young (RSA/KTM), Ben und Dan Hemingway
(UK/Beta), Mario Roman Serrano (ESP/KTM), Joakim Ljunggren (SWE/KTM)
und Lars Enöckl (AUT/KTM). Wieder zurück auf "seinem" Berg:
KTM-Werksprofi Taddy Blazusiak (POL), der das Red Bull Hare Scramble
5mal in Folge gewann und nach 3-jähriger Pause zurück im Xtreme
Enduro Sport ist.
Der erste Generali Iron Road Prolog Renntag brachte den
hochspannenden Kampf um die Top-Platzierungen. Die Spitzenfahrer
ließen erwartungsgemäß nichts anbrennen und lieferten spektakuläre
Drifts und High-Speed Wheelies auf der selektiven Prologstrecke. Dank
Startintervallen von 20 bis 30 Sekunden zwischen den Teilnehmern
konnte sich der gröbste Staub zwar legen, trotzdem waren die
Sichtbedingungen etwas eingeschränkt. Der Brite Jonny Walker nutzte
als Red Bull Hare Scramble Vorjahressieger seine Startnummer 1 in
beeindruckender Manier: satte 5 Sekunden Vorsprung auf
Prolog-Vorjahressieger Ossi Reisinger (AUT/Husqvarna) und Taddy
Blazusiak, die nur wenige Hundertstelsekunden auseinander lagen. Die
weiteren Top-Favoriten des Erzbergrodeo 2015 qualifizierten sich
ebenfalls allesamt unter den Top-50 - und somit für die heiß begehrte
erste Startreihe des Red Bull Hare Scramble!
Österreichs erfolgreichster Xtreme Enduro Pilot Lars Enöckl (KTM)
zeigte mit einem hervorragenden 4ten Platz erneut, daß der 25-jährige
Niederösterreicher zu Recht zur Weltspitze zählt. Am Ende des ersten
Prologtages platzierten sich Fahrer aus 14 Nationen unter den Top-50,
darunter ganze 17 Österreicher - ein deutliches Aufzeigen der
talentierten heimischen Offroadszene! Mit dabei auch ein ganz
spezieller Erzbergrodeo-Rookie: Freestyle-MX Ikone und
Weltrekord-Inhaber Robbie Maddison (AUS/KTM) krönte seinen ersten
Erzberg-Besuch mit einer spektakulären Prologfahrt. Trotz Sturz knapp
vor dem Ziel platzierte sich der Australier mit etwas mehr als 1
Minute Rückstand als 45ster - und fasste abends im Erzbergrodeo
Festzelt sogar eine Teilnahme beim Red Bull Hare Scramble ins Auge:
"Ich hätte nie gedacht, daß ich es in die erste Startreihe schaffe.
Wenn das auch morgen so bleibt, reizt mich das Rennen am Sonntag
schon sehr!", verlautbarte der sympathische Motorrad-Stuntprofi.
Der zweite Renntag bot den tausenden Zusehern nicht nur wettermäßig
ein ähnliches Bild wie der Vortag: unter blitzblauem Himmel ging das
Teilnehmerfeld zum zweiten Mal auf die staubige Prologstrecke.
Erfahrungsgemäß sind am zweiten Prologtag drastische Verbesserungen
im Klassement auf der bereits stark hergenommenen Schotterstrecke
kaum möglich, daher verzichteten einige der Spitzenfahrer auf ihren
zweiten Versuch. Reisinger, Blazusiak, Enöckl, Joakim Ljunggren,
Graham Jarvis, Mario Roman Serrano, Dieter Rudolf, Philipp Scholz...
sie alle blieben im Paddock und begannen mit der Vorbereitung auf das
Red Bull Hare Scramble. Robbie Maddison verzichtete nach einem
ausgiebigen "Testabend" im Erzbergrodeo-Festzelt ebenfalls auf seinen
zweiten Prologlauf - was sich allerdings als weniger gute Idee
herausstellte. Maddison fiel vom 45sten auf den 53sten Platz zurück
und verlor somit seinen sicher geglaubten Startplatz in der heiß
begehrten ersten Red Bull Hare Scramble Startreihe. Während KTM
Factory Youngster Jonny Walker mit einem Sicherheitslauf kein allzu
großes Risiko nahm, holte sich ein anderer Österreicher den Tagessieg
mit einer gewaltigen Prologfahrt: der Tiroler Rudi Pöschl (Husqvarna)
verbesserte seine Vortages-Laufzeit um mehr als 3 Sekunden und fuhr
damit auf den hervorragenden 7ten Gesamtrang!
Jonny Walker holte sich ungefährdet seinen ersten Generali Iron Road
Prolog Gesamtsieg vor Ossi Reisinger und Taddy Blazusiak. Insgesamt
war der Generali Iron Road Prolog 2015 ein echtes Highlight der
21sten Erzbergrodeo-Ausgabe. Teilnehmer aus 38 Nationen ließen den
"Berg aus Eisen" bei nahezu perfekten Wetterbedingungen erbeben,
während der aufsteigende Staub der Strecke ein beeindruckendes Bild
für die tausenden Zuseher bot.
Red Bull Hare Scramble 2015: das Erzbergrodeo-Highlight wird zum
einzigartigen Ereignis
Bereits im Vorfeld der 21sten Erzbergrodeo-Ausgabe sickerten erste
Gerüchte über die neue Streckenführung des ohnehin schon berüchtigten
Red Bull Hare Scramble durch - und ließen wenig Zweifel darüber
offen, daß das Erzbergrodeo-Highlight auch 2015 zur extremen
Herausforderung für die Besten der Besten werden würde. Die knapp
über 35 Kilometer lange Strecke erstreckte sich über den gesamten
Erzberg und servierte neben den legendären Steilauffahrten
unmittelbar nach dem Start auch alle Klassiker: Wasserleitung,
Badewanne, Zumpferlwald, Machine, Elevator, Carl's Dinner und
Dynamite. Ein kerniges Menü, daß ambitionierten Endurofahrern ein
Potpourrie aus endlosen Steilhängen, respekteinflößenden Abfahrten,
selektiven Waldpassagen und jeder Menge kräfteraubenden Felspassagen
servierte. Nur die schnellsten 500 Prologteilnehmer qualifizieren
sich für das härteste Single Day Race der Motorrad-Offroadszene,
wobei am letzten Erzbergrodeo Renntag vor allem ausgefeilte
Fahrtechnik und maximale körperliche und mentale Kondition die erste
Geige spielen.
Schon die Aufstellung der 500 Fahrer in 10 Startreihen zu je 50
Teilnehmern gehört zu den besonderen Momenten im Endurosport, im Red
Bull Hare Scramble Startkessel kannst Du Adrenalin, Aufregung und
auch Angst deutlich spüren. Zur Auflockerung spendierte
Erzbergrodeo-Mastermind Karl Katoch seinen Gladiatoren heuer noch
eine spektakuläre Red Bull Airshow mit Hannes Arch, der für Besucher
und Teilnehmer atemberaubende Flugmanöver über dem Startareal zeigte
und den Teilnehmern per Funk viel Glück fürs Rennen wünschte.
Unmittelbar nach dem Red Bull Hare Scramble Start um punkt 12:00 Uhr
Mittags kam es zur ersten Überraschung: Top-Favorit Taddy Blazusiak
(POL/KTM) crashte sich bereits auf der ersten Auffahrt aus dem
Rennen! Eine massive Enttäuschung für den 5-fachen Sieger, der sich
nur allzu gerne dem Infight mit Walker, Jarvis & Co. gestellt hätte.
Während Blazusiak unverletzt aber schwer geknickt die Szene verließ,
flog Vorjahressieger Jonny Walker (UK, KTM) erneut vorne weg -
gefolgt von Graham Jarvis (UK, Husqvarna), Mario Roman Serrano
(ESP/KTM), Joakim Ljunggren (SWE/KTM), Andreas Lettenbichler
(GER/KTM), Alfredo Gomez (ESP/Husqvarna), Wade Young (RSA/KTM) und
Lars Enöckl (AUT/KTM). Mit Beginn der No-Help Zone bei Checkpoint 8
(von 23) konnte Walker bereits 5 Minuten Vorsprung auf seine
Verfolger herausfahren, doch im heuer schwer verschärften Abschnitt
"Carl's Dinner" (CP15) wendete sich das Bild. Die extrem selektive
Felspassage wurde um ein Drittel verlängert und forderte bei
Temperaturen jenseits der 30 Grad schweren Tribut von den Fahrern.
Während Jonny Walker im Vorjahr als Führender 9 Minuten für die
Bewältigung dieses Streckenteils benötigte, verbrachte der Brite
heuer satte 36 Minuten in der Felshölle! Graham Jarvis geigte im
vielleicht schwierigsten Erzbergrodeo-Abschnitt mächtig auf und
reduzierte seinen Rückstand auf Walker auf knappe 30 Sekunden,
gefolgt von Teamkollegen Alfredo Gomez. Bei Checkpoint 17 dann der
Führungswechsel, Jarvis und Gomez übernahmen die Spitze während
Walker mit thermischen Problemen an seiner KTM kämpfte. Bei der
Einfahrt zum schließlich rennentscheidenden Streckenabschnitt
"Downtown" hatten die beiden Husqvarna Werkspiloten bereits satte 10
Minuten Vorsprung auf Walker.
Was sich danach im schattigen Waldstück "Downtown" abspielte,
veränderte nicht nur den bisherigen Rennverlauf - sondern öffnete
tausenden Fans vor Ort und vor den Bildschirmen eine neue Perspektive
auf den Xtreme Enduro Sport und seine Akteure. Ein steil ansteigender
Single Trail durch ein malerisches Wäldchen: im Normalfall der Traum
jedes ambitionierten Endurosportlers, im Falle des Red Bull Hare
Scramble 2015 eine unfahrbare Sektion. Der feuchte, steinige
Untergrund sorgte in Verbindung mit den hohen Temperaturen und dem
Erschöpfungsgrad der Fahrer für ein bisher unerreichtes Drama. Gomez
und Jarvis bemerkten bald, daß ohne gegenseitige Hilfe kein
Weiterkommen möglich sein würde und zogen, schoben und hieften ihre
Motorräder durch den ersten Teil der Sektion. Innerhalb der nächsten
halben Stunde gesellten sich auch Jonny Walker, Andreas Lettenbichler
und Wade Young zur Gruppe - und packten ebenfalls tatkräftig mit an!
Die Szenerie war ebenso unglaublich wie behrührend: Werksfahrer und
Konkurrenten aus unterschiedlichen Lagern besonnen sich auf den
ursprünglichen Enduro-Teamgedanken und zogen sich mit unbändiger
Willensstärke und letzter Kraft durch die scheinbar auswegslose
Situation. Schließlich schafften die fünf Ausnahmeathleten unter den
Anfeuerungsrufen von Streckenposten und Fotografen den Ausstieg aus
der "grünen Hölle" - und überraschten die gebannten Zuseher erneut:
Walker, Jarvis, Lettenbichler, Gomez und Young schloßen einen
Nichtangriffspakt und fuhren gemeinsam durch die letzten Checkpoints
ins Ziel. "Da wir gemeinsam schleppen mussten, wollten wir auch
gemeinsam siegen.", sagt Andreas Lettenbichler später im Interview.
Das Red Bull Hare Scramble hatte somit zum ersten Mal in seiner
21-jährigen Geschichte ein Podium mit 4 würdigen Siegern, die das
Rennen zum weltweit einzigartigen Ereignis machten.
Einen emotionaleren Zieleinlauf hat das Erzbergrodeo wohl noch nie
erlebt, insbesondere weil Karl Katoch schlußendlich Wade Young noch
vor dem Zielbogen die Disqualifikation aussprechen musste - der
19-jährige Südafrikaner mit dem Löwenherz hatte Checkpoint 18
verpasst! Mario Roman Serrano gehört hier noch besondere Anerkennung:
der 25-jährige Madrilene bewältigte einen Großteil der
Downtown-Sektion komplett alleine und krönte seine noch junge
Karriere mit einer weiteren Zielankunft beim Red Bull Hare Scramble.
Erzbergrodeo-Veranstalter Karl Katoch zum Streckenverlauf 2015: "Es
ist für den Streckenbau immer schon eine Gratwanderung gewesen, die
Red Bull Hare Scramble Strecke als weltweit wichtigstes Xtreme-Enduro
auf höchstem Niveau sowohl flüssig als auch selektiv zu gestalten. Du
kannst mit wenigen Handgriffen ein ganzes Rennen stoppen oder aber
auch das (sehr hohe) Fahrtechnik-Niveau der Teilnehmer unterschätzen.
2015 hat der Erzbergrodeo Streckenbau mit dieser Anforderung an die
Top-Fahrer das Fahrer-Potential überschätzt. Wir haben mit der 21sten
Ausgabe ungewollt Geschichte geschrieben, aber auch gelernt daß es
Grenzen gibt die wir nicht überschreiten dürfen um den Xtreme Enduro
Sport wertvoll zu erhalten! Ich möchte allen Teilnehmern dafür
danken, daß sie sich dieser enormen Herausforderung gestellt haben -
und besonders den Finishern meinen vollen Respekt für ihre
herausragende Leistung aussprechen. Ich hoffe aber auch, daß sowohl
wir als auch alle anderen Veranstalter die Track-Vorgaben erkannt
haben, um Xtreme Enduro Veranstaltungen weiterhin sportlich wertvoll
zu gestalten und in Zukunft weiter erhalten zu können!", sagt Katoch
nach dem Rennen.
Motorsport-Legende und Wings for Life Gründer Heinz Kinigadner zieht
sein Resümee: "Das Erzbergrodeo hat wieder einmal bewiesen, daß es
weltweit einzigartig ist. Eine ungemein harte sportliche
Herausforderung mit einem gewaltigen, Woodstock-artigen
Festivalcharakter. Mich wundert's nicht, daß so viele Nationen am
Start sind - beim Erzbergrodeo musst Du als gestandener Offroadfahrer
zumindest einmal im Leben dabei sein. Das Red Bull Hare Scramble 2015
nötigt sogar mir Respekt ab, und erst Recht die Leistung und der
Teamgeist der Finisher. Vier Sieger - so etwas passiert zur Recht nur
beim Erzbergrodeo!", meinte Kinigadner begeistert.
Österreichische Endurofahrer mit starkem Auftritt - Dieter Rudolf
(KTM) etabliert sich in der Weltelite
Die heimische Motorrad-Offroadszene konnte beim Erzbergrodeo XXI
wieder einmal groß aufzeigen. Mit Podiumsplätzen durch Ossi Reisinger
beim Kärcher Rocket Ride und dem Generali Iron Road Prolog, der
Prolog-Tagesbestzeit von Rudi Pöschl und natürlich mit dem starken
Abschneiden der Österreicher beim Red Bull Hare Scramble. Insgesamt
platzierten sich 30 Österreicher unter den Top-100 des Red Bull Hare
Scramble, und das bei den definitiv schwierigsten Bedingungen aller
Zeiten!
Dieter Rudolf (KTM) erreichte als bester Österreicher den
hervorragenden 15 Gesamtrang, nachdem er im Generali Iron Road Prolog
bereits als 22ster mitten unter die internationale Elite des Sports
gefahren war. Eine Top-Leistung des 25-jährigen Privatfahrers aus
Niederösterreich, der bereits im Vorjahr mit seiner Red Bull Hare
Scramble Zielankunft auf einer KTM Freeride für Aufsehen sorgte und
sich somit endgültig in der internationalen Xtreme-Enduroszene
etabliert hat.
Lars Enöckl (AUT/KTM) musste nach seiner bemerkenswerten
Prolog-Leistung wegen Mißachtung der Helmpflicht während des Red Bull
Hare Scramble disqualifiziert werden, ein harter Schlag für den
talentierten Lunzer.
Erzbergrodeo-Partner 2015: bewährte Zusammenarbeit mit starker
Performance
Als weltweit einzigartiges Motorrad-Offroadsportevent vertraut das
Erzbergrodeo auf die erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit
namhaften Partnern und Sponsoren. Die seit Gründung der Veranstaltung
bestehende Kooperation mit RED BULL und KTM ermöglicht unter anderem
die spektakuläre Live-Übertragung des Red Bull Hare Scramble bei
ServusTV und Red Bull TV, während die jahrelange Partnerschaft mit
der GENERALI den Iron Road Prolog erneut zum Highlight machte. MITAS
und ATLAS COPCO ermöglichten ein optimales Reifenservice für die
Teilnehmer, KÄRCHER bot mit der Patronanz des Rocket Ride
spektakuläre Action und mit dem kostenlosen Kärcher Bike-Wash tolles
Service für die Erzbergrodeo-Fahrer, während JEEP die VIP-Betreuung
des Events mit geländegängigem Fahrzeugen ausstattete und mit der
JEEP Academy für actionreiche Erfahrungen am Berg aus Eisen sorgte.
Mit dem ING-DiBa Info-Service wurden heuer zig-tausende Besucher
optimal über die Top-Spots der Veranstaltung informiert und die
Training Zone powered by 24MX wurde von den Teilnehmern freudigst
begrüßt und ausgiebig genutzt. DAINESE und AGV präsentierten als
Official Safety Partner des Erzbergrodeos den Besuchern innovative
Motorrad-Schutzbekleidung und hochwertige Offroad-Helme, während
GenXtreme für die Ausstattung der Erzbergrodeo-Crew mit robuster
Workwear sorgte. ARCTIC CAT unterstützte die Veranstaltung mit den
extrem geländegängigen Side-by-Sides und ATVs des renommierten
Herstellers von Allrad-Fahrzeugen und sorgte im Press/Media- und
VIP-Service für den Transport der Gäste zu den spektakulärsten
Streckenteilen. GoPRO präsentierte als Marktführer bei POV-Kameras
das umfangreiche Sortiment an Helmkameras und Zubehör in der
Erzbergrodeo-Arena, und gab Tipps zur richtigen Handhabung. Für die
kleinsten Erzbergrodeo-Besucher bot sich die Gelegenheit, beim etrial
Kids Scramble erste Erfahrungen mit dem Offroadsport auf
elektrobetriebenen Kinder-Trialmotorrädern zu sammeln.
Medienreichweite 2015 besonders groß
Die spektakuläre Live-Übertragung des Red Bull Hare Scramble 2015 bei
ServusTV und auf Red Bull TV wurde nicht zuletzt durch den spannenden
Rennverlauf zum weltweiten Erfolg. Die 150-köpfige Red Bull Media
House TV-Crew brachte die atemberaubende Rennaction mit 20
Live-Kameras, 20.000 Meter Glasfaserkabel, Phantom
Superzeitlupenkameras, einer Helikopter-Kamera, etlichen
POV-(Helm)Kameras und erfahrenen Moderatoren-Teams wie z.B. Robbie
Maddison und Ex Formel-1 Superstar Mark Webber auf Bildschirme und
Mobilgeräte in aller Welt. Zusätzlich berichtete das amerikanische
TV-Network NBC in über 110 Millionen US-Haushalte, während der ORF
ebenso Beiträge über das Erzbergrodeo ausstrahlte wie ATV und mehrere
europäische Fernsehstationen. Der Radiosender ANTENNE STEIERMARK war
vier Tage vor Ort und informierte seine Hörer laufend über das
actionreiche Geschehen am Berg aus Eisen. Auch die weltweite
Print-Berichterstattung erreichte 2015 einen neuen Höchstwert -
Medien aus Japan, Korea, Australien, Russland und ganz Europa
erlebten das Erzbergrodeo vor Ort.
Über die hauseigene Internet-Medienplatform motorradreporter.com
wurden während der Veranstaltung 1,4 Millionen Personen erreicht, der
täglichen Erzbergrodeo Insider-Berichterstattung auf facebook und
twitter folgten mehr als 140.000 Fans.
Stellungnahme zum Besucher-Unglücksfall
Zum Unglücksfall vom 07.06.2015 wurde per APA/OTS-Aussendung (Link:
http://www.ots.at/pressemappe/10476/erzbergrodeo-gmbh) Stellung
genommen und das Bedauern ausgesprochen.
Mit freundlichen Grüßen,
Martin Kettner
Erzbergrodeo Press/Media Service
Alle Infos zum Erzbergrodeo XXI www.erzbergrodeo.at
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www.gepa-pictures.com
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