VP-Leeb fordert sofortige Unterstützung der Stadt für Wiener Sängerknaben

Kulturamt lehnt Unterstützung seit Jahren ab

Wien (OTS) - Die Wiener Sängerknaben suchen seit 2013 erfolglos um Unterstützung vom Wiener Kulturamt an. Wie heute im Ö1-Mittagsjournal zu hören war, benötigen die Wiener Sängerknaben für die Miete rund 210.000 Euro pro Jahr. Derzeit ist die Miete zwar gestundet, aber die Rücklagen müssen nach einem kritischen Rechnungshofbericht trotzdem gebildet werden. Das bringt die Sängerknaben in eine schwere finanzielle Bedrängnis und ist ein Armutszeugnis für die Kulturstadt Wien.

"Allein die Kommunikationsoffensive, die zeigen soll, wie toll Wien kulturell aufgestellt ist, kostet über eine Million Euro im Jahr. Davon könnte man die Wiener Sängerknaben locker 5 Jahre unterstützen", so ÖVP Wien Kultursprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb.

Die Vorgänge rund um die Wiener Sängerknaben zeigen aber auch wie vollkommen abgehoben und intransparent die Fördervergabe im Wiener Kulturamt abläuft. Denn das erfolglose mehrfache Ansuchen der Wiener Sängerknaben ist in den Tiefen der MA 7 hängen geblieben und nie bis zu den Entscheidungsträgern, dem Wiener Gemeinderat vorgedrungen. Wir bekräftigen daher zum wiederholten Male die Vorlage eines Transparenzberichts, der alle angesuchten Förderungen, auch die abgelehnten, umschließt.

Laut Aussage des Präsidenten des Vereins der Wiener Sängerknaben Gerald Wirth, müssen nun die fehlenden Mittel im pädagogischem Bereich wieder eingespart werden. Das geht zulasten der auszubildenden Kinder.

"Da fehlen mir einfach die Worte. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit werden die Wiener Sängerknaben als Aushängeschild Wiens präsentiert, zuletzt beim Songcontest. Wenn es aber um Unterstützung geht, stellt sich das Kulturamt taub. Ich fordere Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny auf, sich umgehend der Sache persönlich anzunehmen und die Sängerknaben aus der finanziellen Misere zu befreien", so Leeb abschließend.

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