- 17.06.2015, 14:16:15
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VP-Leeb fordert sofortige Unterstützung der Stadt für Wiener Sängerknaben
Kulturamt lehnt Unterstützung seit Jahren ab
Utl.: Kulturamt lehnt Unterstützung seit Jahren ab =
Wien (OTS) - Die Wiener Sängerknaben suchen seit 2013 erfolglos um
Unterstützung vom Wiener Kulturamt an. Wie heute im Ö1-Mittagsjournal
zu hören war, benötigen die Wiener Sängerknaben für die Miete rund
210.000 Euro pro Jahr. Derzeit ist die Miete zwar gestundet, aber die
Rücklagen müssen nach einem kritischen Rechnungshofbericht trotzdem
gebildet werden. Das bringt die Sängerknaben in eine schwere
finanzielle Bedrängnis und ist ein Armutszeugnis für die Kulturstadt
Wien.
"Allein die Kommunikationsoffensive, die zeigen soll, wie toll Wien
kulturell aufgestellt ist, kostet über eine Million Euro im Jahr.
Davon könnte man die Wiener Sängerknaben locker 5 Jahre
unterstützen", so ÖVP Wien Kultursprecherin Gemeinderätin Isabella
Leeb.
Die Vorgänge rund um die Wiener Sängerknaben zeigen aber auch wie
vollkommen abgehoben und intransparent die Fördervergabe im Wiener
Kulturamt abläuft. Denn das erfolglose mehrfache Ansuchen der Wiener
Sängerknaben ist in den Tiefen der MA 7 hängen geblieben und nie bis
zu den Entscheidungsträgern, dem Wiener Gemeinderat vorgedrungen. Wir
bekräftigen daher zum wiederholten Male die Vorlage eines
Transparenzberichts, der alle angesuchten Förderungen, auch die
abgelehnten, umschließt.
Laut Aussage des Präsidenten des Vereins der Wiener Sängerknaben
Gerald Wirth, müssen nun die fehlenden Mittel im pädagogischem
Bereich wieder eingespart werden. Das geht zulasten der
auszubildenden Kinder.
"Da fehlen mir einfach die Worte. Bei jeder sich bietenden
Gelegenheit werden die Wiener Sängerknaben als Aushängeschild Wiens
präsentiert, zuletzt beim Songcontest. Wenn es aber um Unterstützung
geht, stellt sich das Kulturamt taub. Ich fordere Kulturstadtrat
Andreas Mailath-Pokorny auf, sich umgehend der Sache persönlich
anzunehmen und die Sängerknaben aus der finanziellen Misere zu
befreien", so Leeb abschließend.
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