• 17.06.2015, 13:32:40
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Wichtige Ergebnisse der Queer in Wien Studie – Dank an Sandra Frauenberger

Traschkowitsch/Hallak/Wolf: Arbeiterkammer setzt die nächsten Akzente

Utl.: Traschkowitsch/Hallak/Wolf: Arbeiterkammer setzt die nächsten
Akzente =

Wien (OTS/SPW) - "Unser großer Dank an Stadträtin Sandra Frauenberger
deren Ressort, die Studie Queer in Wien - Lebenssituation von Lesben,
Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen erst ermöglicht und
durchgeführt hat. Stadträtin Sandra Frauenberger zeigt wieder einmal,
dass Wien unser Thema und Anliegen wichtig sind und auf Probleme
reagiert wird. Wien ist Regenbogenhauptstadt und darauf sind wir alle
sehr stolz," so Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener
Landesvorsitzender der SPÖ LSBTI Organisation und seine Wiener
Stellvertreter Bakri Hallak sowie Manfred Wolf heute gegenüber dem
SPÖ Wien Pressedienst.****

Wie auch diese Studie zeigt, sind nur die Hälfte der
Umfrage-TeilnehmerInnen (48 %) am Arbeitsplatz nicht vollständig
geoutet, 8 % sind bei allen KollegInnen geoutet und 10 % bei allen
Vorgesetzten. Es gibt dabei keine Unterschiede zwischen schwulen
Männern und lesbischen Frauen. 14 % haben sich in den letzten 12
Monaten im Job diskriminiert gefühlt oder wurden aufgrund ihrer
sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität gemobbt bzw.
belästigt. "Diese Ergebnisse spiegeln sich ja ebenfalls in der FRA
Studie und zeigen uns wieder einmal auf, wie wichtig es ist den Fokus
auf Kollektivverträge, Betriebsvereinbarungen und Diversitätsarbeit
in den Betrieben ist," so Wolf und weiter: "Ebenso müssen wir mit
Kampagnen daran arbeiten, die Zivilcourage Betroffener zu stärken und
auch zu signalisieren: Ihr seid nicht alleine, Gewerkschaften und
Arbeiterkammer helfen Euch bei Problemen oder Diskriminierung."

Beim letzten ÖGB Kongress 2013 wurde ein umfassender Antrag zum Thema
LSBTI Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschlossen. "Es freut mich
daher besonders, dass die Arbeiterkammer Wien als Vorbereitung einer
Studie 2016 nunmehr den ersten Schritt einer umfangreichen Umfrage
unter BetriebsrätInnen, Jugendvertrauenspersonen und
Behindertenvertrauenspersonen setzt um ein umfassenden Bild zu
zeichnen, wie in österreichischen Betrieben mit sexueller
Orientierung bzw. Identität umgegangen wird," so Traschkowitsch.

Und Hallak weiter: "Wie wichtig es wäre auch im den
Diskriminierungsschutz außerhalb der Arbeitswelt durchzusetzen,
zeigen die Ergebnisse der Studie im öffentlichen Raum. Weshalb gerade
liberale Kräfte wie die NEOS sich dagegen aussprechen, ist eigentlich
nicht nachvollziehbar. Den Diskriminierungsschutz muss auch außerhalb
der Arbeitswelt gelten."

"Wien ist bunt, Wien ist Vielfalt! Wir sudern nicht, wir arbeiten
daran die Lebenssituation in unserer Regenbogenhauptstadt zu
verbessern," unterstreichen Traschkowitsch, Hallak und Wolf
abschließend.

HINWEIS:
https://umfragen.arbeiterkammer.at/index.php/984678/lang-de-informal
(Schluss)

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