Wichtige Ergebnisse der Queer in Wien Studie – Dank an Sandra Frauenberger

Traschkowitsch/Hallak/Wolf: Arbeiterkammer setzt die nächsten Akzente

Wien (OTS/SPW) - "Unser großer Dank an Stadträtin Sandra Frauenberger deren Ressort, die Studie Queer in Wien - Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen erst ermöglicht und durchgeführt hat. Stadträtin Sandra Frauenberger zeigt wieder einmal, dass Wien unser Thema und Anliegen wichtig sind und auf Probleme reagiert wird. Wien ist Regenbogenhauptstadt und darauf sind wir alle sehr stolz," so Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SPÖ LSBTI Organisation und seine Wiener Stellvertreter Bakri Hallak sowie Manfred Wolf heute gegenüber dem SPÖ Wien Pressedienst.****

Wie auch diese Studie zeigt, sind nur die Hälfte der Umfrage-TeilnehmerInnen (48 %) am Arbeitsplatz nicht vollständig geoutet, 8 % sind bei allen KollegInnen geoutet und 10 % bei allen Vorgesetzten. Es gibt dabei keine Unterschiede zwischen schwulen Männern und lesbischen Frauen. 14 % haben sich in den letzten 12 Monaten im Job diskriminiert gefühlt oder wurden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität gemobbt bzw. belästigt. "Diese Ergebnisse spiegeln sich ja ebenfalls in der FRA Studie und zeigen uns wieder einmal auf, wie wichtig es ist den Fokus auf Kollektivverträge, Betriebsvereinbarungen und Diversitätsarbeit in den Betrieben ist," so Wolf und weiter: "Ebenso müssen wir mit Kampagnen daran arbeiten, die Zivilcourage Betroffener zu stärken und auch zu signalisieren: Ihr seid nicht alleine, Gewerkschaften und Arbeiterkammer helfen Euch bei Problemen oder Diskriminierung."

Beim letzten ÖGB Kongress 2013 wurde ein umfassender Antrag zum Thema LSBTI Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschlossen. "Es freut mich daher besonders, dass die Arbeiterkammer Wien als Vorbereitung einer Studie 2016 nunmehr den ersten Schritt einer umfangreichen Umfrage unter BetriebsrätInnen, Jugendvertrauenspersonen und Behindertenvertrauenspersonen setzt um ein umfassenden Bild zu zeichnen, wie in österreichischen Betrieben mit sexueller Orientierung bzw. Identität umgegangen wird," so Traschkowitsch.

Und Hallak weiter: "Wie wichtig es wäre auch im den Diskriminierungsschutz außerhalb der Arbeitswelt durchzusetzen, zeigen die Ergebnisse der Studie im öffentlichen Raum. Weshalb gerade liberale Kräfte wie die NEOS sich dagegen aussprechen, ist eigentlich nicht nachvollziehbar. Den Diskriminierungsschutz muss auch außerhalb der Arbeitswelt gelten."

"Wien ist bunt, Wien ist Vielfalt! Wir sudern nicht, wir arbeiten daran die Lebenssituation in unserer Regenbogenhauptstadt zu verbessern," unterstreichen Traschkowitsch, Hallak und Wolf abschließend.

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