• 17.06.2015, 09:00:03
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Hinter den besten Formel 1-Teams stehen nicht die besten Unternehmen

Eine Woche vor dem Grand Prix in Spielberg präsentiert Bisnode D&B die Formel 1 aus einer neuen Perspektive und beleuchtet die finanzielle Stabilität der F1-Teams

Die Tabelle zeigt die aktuellen Formel 1 Teams gereit nach ihrem
aktuellen Score.

Utl.: Eine Woche vor dem Grand Prix in Spielberg präsentiert Bisnode
D&B die Formel 1 aus einer neuen Perspektive und beleuchtet
die finanzielle Stabilität der F1-Teams =

Wien (OTS) - Am 21. Juni ist es wieder soweit: die Boliden der Formel
1 drehen ihre Runden am Spielberg-Ring solange, bis der Sieger
feststeht. Für die Region und für Österreich ist es ein
Riesenspektakel. Mit den Zehntausenden an Besuchern am Rennwochenende
ist die Hoffnung verbunden, dass diese hohe Einnahmen in die Kassen
von Gastronomie und Tourismus spülen. In der Formel 1 ist eine Masse
an Geld im Spiel wie in wenigen anderen Sportarten, nicht nur bei den
Einnahmen, sondern auch bei den Investitionen der Teams.

Sportlich war die Saison bisher dominiert von der unbeugsamen Stärke
des Mercedes-Rennstalls, der sechs von sieben Rennen gewinnen konnte.
Wobei sich überhaupt nur drei Teams die Podiumsplätze teilten. Bei
Mercedes konnten Lewis Hamilton und Nico Rosberg in jedem Rennen
unter die ersten Drei fahren. Ferrari erreichte sechs Podestplätze
und Williams schaffte im Grand Prix von Canada den dritten Platz und
damit den Sprung aufs Stockerl. Doch wie stellt sich die finanzielle
Situation der Teams und der Unternehmen dahinter dar? Europas
führender Wirtschaftsinformationsdienstleister Bisnode D&B hat die
wirtschaftliche Stabilität und die Ausfallswahrscheinlichkeit abseits
der Rennpiste analysiert.

Brav, nicht schnell

Es zeigt sich, dass nicht die bravsten Unternehmen die schnellsten
Autos bauen und die besten Fahrer engagieren. Das Ranking der Formel
1-Unternehmen führt die McLaren Racing Ltd an. Das Rating von 5A1 ist
das beste, dass Bisnode D&B zu vergeben hat, der Score von 100 gibt
eine Bestwertung bei der Ausfallswahrscheinlichkeit des Unternehmens
an (Eine Score von 1 bedeutet, dass für ein Unternehmen ein sehr
hohes Risiko besteht, dass es insolvent wird, der Score 100 steht für
eine statistisch sehr niedrige Insolvenzwahrscheinlichkeit). Die
Bewertung McLarens mit Rating 5A1 und Score 100 steht in krassem
Gegensatz zur Leistung des Rennstalls auf der Piste. Mit lediglich
vier errungenen Punkten in sieben Rennen ist McLaren das
zweitschlechteste Team in der Konstrukteurswertung. Acht Ausfälle in
der laufenden Saison zeigen, dass die Rennmaschinen sehr instabil
sind. Im Gegensatz zu den McLaren-Finanzen.

Ebenso tüchtig im Wirtschaftlichen ist die Scuderia Torro Rosso Spa,
ebenfalls mit Score 100, aber durch das Rating von 2A1 nur auf dem
zweiten Platz. Doch sportlich reihen sich die roten Stiere nur auf
Platz acht der Konstrukteure ein, mit lediglich 15 Punkten in sieben
Rennen und null Chancen auf einen Platz an der Sonne des Podiums. Was
bringen die Glanzleistungen auf Unternehmensebene, wenn die PS nicht
entsprechend auf die Straße gebracht werden? Williams und Ferrari
zeigen, dass es doch einen Zusammenhang zwischen finanzieller
Stabilität und sportlichem Erfolg gibt: Die Williams Grand Prix
Engineering ist mit einem Rating von 5A1 und einem Score von 99 top
geratet und hat das drittbeste Team des F1-Zirkus. Ferrari ist mit
einem Sieg und sechs Podestplätzen das Team, das Mercedes sportlich
noch am ehesten das Wasser reichen kann. Und auch das Unternehmen
Ferrari wird von Bisnode D&B mit dem bestmöglichen Rating und einem
Score von 95 bewertet.

Mercedes gar nicht top

Mercedes kann sich auf der Rennstrecke wie es scheint heuer nur
selbst schlagen, etwa durch Stallorder oder durch rätselhafte
Boxenstopps. Das Team hat bis zum Rennen in Spielberg beinahe die
Hälfte aller möglichen Punkte geholt. Dennoch, die Bewertung des
Unternehmens Mercedes-Benz Grand Prix Ltd durch Bisnode D&B ergibt
lediglich einen knapp überdurchschnittlichen Score von 79. Das ist
nicht unbedingt ein Wert, bei dem man gleich alle Forderungen prompt
fällig stellen müsste, aber mit der sportlichen Performance kann das
Unternehmen nicht mithalten.

Ein Bild, das zu guter Letzt sowohl in wirtschaftlicher als auch in
sportlicher Hinsicht stimmig ist, gibt das Manor Marussia F1 Team.
Mit einem Score von nur 1 bekommt das Unternehmen die
schlechtmöglichste Bewertung von Bisnode D&B. Dieser eine Score-Punkt
ist aber immerhin um einer mehr als in der Punktewertung der
F1-Teams, in der die Marussia-Fahrer die einzigen mit Null sind.

Die schwedische Bisnode Gruppe, mit Unternehmenssitz in Stockholm,
ist mit 2.500 MitarbeiterInnen in 17 europäischen Ländern der
führende Anbieter für digitale Wirtschaftsinformationen. Bisnode
Austria beschäftigt ca. 70 MitarbeiterInnen in Wien. Das Unternehmen
verfügt über umfassende Daten zu mehr als 500.000 österr. und 103
Millionen europäischen Firmen sowie über das D&B Worldwide Network zu
über 240 Millionen internationalen Unternehmen. Weiters betreibt
Bisnode eine Bonitätsdatenbank mit jeweils über 7,5 Mio
Privatpersonen aus Österreich und der Schweiz und durch Partner über
49 Mio deutsche Privatpersonen. Mehr Informationen unter
www.bisnode.at

Bitte zitieren Sie Bisnode als Wirtschaftsauskunftei oder als
Bonitätsdienstleister.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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