- 15.06.2015, 10:00:01
- /
- OTS0039 OTW0039
Allianz RiskMonitor: Investoren fürchten Extremrisiken
66 Prozent der Befragten sehen Extremrisiken als größte Gefahr Top 3: Ölpreisschocks, Staatsbankrott und Finanzmarktblasen Aktien gegenüber Anleihen bevorzugt
Utl.: 66 Prozent der Befragten sehen Extremrisiken als größte Gefahr
Top 3: Ölpreisschocks, Staatsbankrott und Finanzmarktblasen
Aktien gegenüber Anleihen bevorzugt =
Wien (OTS) - Institutionelle Investoren weltweit sind der Auffassung,
dass so genannte Tail Risks (Extremrisiken) wie Ölpreisschocks,
Finanzmarktblasen oder geopolitische Spannungen aufgrund der starken
Vernetzung der internationalen Kapitalmärkte in Zukunft häufiger
auftreten werden. Das geht aus der aktuellen Global
RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors (AllianzGI) hervor.
"Die Ergebnisse der Befragung bringen ein wichtiges Paradoxon ans
Licht: Während rund zwei Drittel der institutionellen Investoren
Tail-Risiken seit der Finanzkrise mit wachsender Sorge betrachten,
denkt nur ein deutlich kleinerer Anteil der Befragten, dass sie
Zugang zu geeigneten Instrumenten haben, um sich gegen derartige
Extremereignisse zu wappnen", kommentiert Martin Bruckner, Chief
Investment Officer der Allianz in Österreich und Vorstandsmitglied
der Allianz Investmentbank AG, die Ergebnisse.
Top 3 Risiken: Ölpreisschocks, Staatsbankrott und
Finanzmarktblasen
Rund zwei Drittel (66 Prozent) der 735 befragten institutionellen
Investoren geben an, dass sie sich seit der Finanzkrise mehr Sorgen
um Extremrisiken machen. Im aktuellen Marktumfeld sehen sie die
Wertentwicklung ihrer Portfolios durch eine Vielzahl von Faktoren
gefährdet. Weltweit fürchten Investoren Ölpreisschocks (28 Prozent),
einen Staatsbankrott, Finanzmarktblasen (je 24 Prozent) und eine
Rezession in der Eurozone (21 Prozent) am meisten.
Aktien deutlich attraktiver als Anleihen
Was traditionelle Anlageklassen betrifft, glauben institutionelle
Investoren an steigende Aktienmärkte in Europa und den USA, sind aber
pessimistisch in Bezug auf die Entwicklung der Anleihemärkte sowohl
in Industrie- als auch Schwellenländern. Befragt nach der geplanten
Vermögensaufteilung, sagten 30 Prozent der Befragten weltweit, dass
sie auf 12-Monats-Sicht europäische und US-Aktien aufgrund des hohen
Renditepotenzials aufstocken wollen. Umgekehrt wollen 29 Prozent der
Anleger Staatsanleihen verkaufen, und fast ein Drittel (31 Prozent)
der befragten Anleger traut den Papieren auf Jahressicht keine
positive Wertentwicklung zu. Als Grund für die Attraktivität von
europäischen Aktien gaben 61 Prozent das hohe Renditepotenzial an.
Risikomanagement zwar wichtig, aber schwer umsetzbar
Institutionelle Investoren sind nach wie vor traditionellen
Risikomanagement-Strategien verhaftet. Die Mehrheit der Befragten
stützt sich auf traditionelle Asset-Allokation- und
Risikomanagement-Strategien, die auf Diversifikation über
Anlageklassen (61 Prozent) oder internationale Streuung (56 Prozent)
beruhen. Nur 36 Prozent gaben an, über geeignete Instrumente oder
Lösungen im Umgang mit Extremrisiken zu verfügen. So sind 56 Prozent
der befragten Investoren der Meinung, dass Tail Risk-Management zu
teuer sei.
Über den AllianzGI Global RiskMonitor
Der Global RiskMonitor 2015 von Allianz Global Investors wurde in
Zusammenarbeit mit CoreData Research erstellt. Dabei wurden im ersten
Quartal des Jahres weltweit 735 institutionelle Investoren -
Pensionsfonds, Stiftungen, Staatsfonds, Family Offices, Banken und
Versicherungen - in Europa (235), Nordamerika (250) und Asien-Pazifik
(250) zu ihren Einstellungen in Bezug auf Risiken,
Portfoliokonstruktion und Asset Allokation befragt. Die Teilnehmer
der Befragung repräsentieren ein angelegtes Vermögen von mehr als 15
Billionen US-Dollar.
Downloads im Internet unter
https://www.allianz.at/privatkunden/media-newsroom/
Foto: Martin Bruckner ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
Pressemeldung als PDF
Studie als PDF
Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen
Vorbehalten.
Bei der vorliegenden Pressemitteilung handelt es sich um eine
Marketingmitteilung. Die vorliegende Marketingmitteilung stellt keine
Anlageanalyse, Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere
ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von
Investmentfondsanteilen.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder
die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit
bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein.
Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher
wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.
Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich
Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage
und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst
werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US
Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Die
Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu
aktualisieren.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AEV






